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  1. #1
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    Question schwachstellen W460 230ge aus 82

    Hallo zusammen,
    ich möchte obenstehendes auto kaufen, finde es richtig coole karren aber habe keine erfahrung mit diesen kisten. Kann mich jemand tips geben bzgl die schwachstellen dieser fahrzeuge? (vor allem was die karrosse angeht). Ich möchte mich jetzt nicht den letzten dreck besorgen.

    mfg, Jo
    Geändert von Jo1976 (30.09.2005 um 09:06 Uhr)

  2. #2
    Moderator Avatar von Katharina
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    Hallo Jo,

    kannst Du etwas mehr zu dem Fahrzeug sage. Bei einem W 460 – welche Version ? – aus 1982 kann alles Defekt sein, oder aber in Ordnung. Handelt es sich um eine ehemaliges Armeefahrzeug? – Laufleistung? – Zustand?
    mit freundlichen Grüßen

    Katharina

  3. #3
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    Smile

    Hallo Katharina,
    es handelt sich um den W460, ein G-Klasse 230GE Station-Wagen kurz, dreitürig, benziner aus 1982. Der Motor hat 92 kW (125PS), also wenn ich richtig informiert bin, (wegen dieser leistung) der erste mit Einspritzanlage. Er sollte kaum rost haben, aber ich glaube es wurde schon an dem fahrzeug geschweisst (ich war noch nicht da, checkheft hat die Kiste nicht..). Ich hoffe Du kannst da etwas zu sagen...

    Mfg, Jo

  4. #4
    Administrator Avatar von Patrick
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    Question W 460

    Hallo Jo,

    mich würde die VIN interessieren, bzw. die ersten 6 Zahlen, also z.B. 460.238 oder so ...

    Wie lautet der Motorcode? 102.981, 102.987 oder 102.998?


    Gut Nacht,

  5. #5
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    hallo Patrick,
    ich gehe heute mal schauen beim w460, diese nummer kenn ich nicht, aber werde versuche das herauszufinden

    bis spaeter, Jo

  6. #6
    Administrator Avatar von Patrick
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    Lightbulb Nummern

    Zitat Zitat von Jo1976
    hallo Patrick,
    ich gehe heute mal schauen beim w460, diese nummer kenn ich nicht, aber werde versuche das herauszufinden

    bis spaeter, Jo
    Hallo Jo,

    VIN = Vehicle Identification Number

    Diese Nummer steht in Deinen Fahrzeugunterlagen (z.B. WDB460238...).

    Die Motornummer befindet sich am Motor. Vielleicht wissen die Cracks, wo genau?


    Ciao,

  7. #7
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    Talking

    hallo Patrick,
    die nummer war 460.238...... , habe ich so in den unterlagen gesehen. Folgendes war mit der Karre:
    Allgemein: vier jahren gestanden, kein tüv, baujahr 1982. Lies sich schön lenken, motor ok.
    Zu tun:
    - Tank war undicht
    - brems- und kraftstoffleitungen waren stark verrostet, aber ja
    - hinten-links bei beleuchtung muss neu (stark verrostet)
    - motor ok, der 230GE sollte ja auch gut sein, obwohl die zugkraft mich nicht so gut gefallen hat. Dies könnte aber normal sein: es war mein erstes mal selber zu fahren mit dem G.
    - viel kleine roststellen an türen, schwelle etc.
    - antriebs- und kardanwelle ok
    - tragrahmen sah sehr gut aus
    - bremsen müssen w*****einlich überhohlt werden, kann auch durch lang stehen beeinflusst sein, so dass sie nur gereinigt werden müssen, oder rosten die bremsklauen immer stark?
    - Federn und stoßdämpfer stark berostet.
    - Auto wurde mal sehr billig und blöd neulakiert (schon vor mehreren jahren), viele Läufer im Lack.....

    Kann einer vielleicht ein bisschen einschätzen, wie der allg. Zustand von so´n Auto ist, bzw. was die Reperaturen/Ersatzteile so kosten?

  8. #8
    Moderator Avatar von Katharina
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    Hallo Jo,

    wie vermutet, handelt es sich um einen W 460.238 mit einem M 102.987 ohne Kat aus.
    Ohne Laufleistung läßt sich nicht viel sagen. Der M 102.987 ist an sich sehr robust. Der Motor ist gegen überdrehen empfindlich, was jedoch in einem W 460 nicht vorkommen sollte.
    Da es sich um einen M 102 aus der ersten Bauserie handelt, gilt es den Ventilsitz und die Ventilschaftdichtungen zu prüfen. Zudem neigten diese Motoren mit mineralischem Öl und unverbleitem Kraftstoff zu Schwarzschlammbildung.
    Die Mechanik ist auch sehr robust ausgelegt. Bei einer Probefahrt solltest Du auf eine gute Schaltbarkeit achten. Es sollte keine Lastwechselgeräusche oder Spiel aufweisen.
    Mit der Elektrik sollte es keine Probleme geben, da nichts verbaut ist

    Problem Rost: Es handelt sich um einen der guten alten Modelle, d.h. er ist nicht besonders Rostgeschützt. Je nachdem wie er genutzt und gepflegt wurde, sollte der Erhaltungszustand sein, hinzu kommt, ob das Fahrzeug Geländeeinsatz hatte. Auf jeden Fall auf einer Bühne den Unterboden untersuchen. Typische Schwachstellen sind die Radläufe sowie der Unterboden über den Differentialen. Siehe Dir ebenfalls sehr genau die Radaufhängungen und Dämpferaufnahmen an.

    I.e.: mein Bruder fährt einen W 463.327 mit nunmehr > 362.000 Kilometern, welcher auch schweren Geländeeinsatz {hinter Pz 68 und L 2 A 4} gelaufen hat. Wenn das Fahrzeug anschließend entsprechend gesäubert wird, ist der W 460/463 unverwüstlich.
    mit freundlichen Grüßen

    Katharina

  9. #9
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    Hallo Katharina, Patrick

    was mich am meisten stört, ist dieses überlackieren (ist wiklch sehr knüllig passiert): Viele läufer, auch wieder an viele Stellen von aussen am rosten an Ecken usw. Es sieht eigentlich so aus als hätte einer vor mehreren Jahren mal versucht was wegzuputzen. Ich vertraue die Sache nicht für 100%. An den Schweller wurde an beiden Seiten schon geschweißt (ganz vorne), genau so wurde die Ecke beim linken Heckleucht schon bearbeitet: rost und pflaster kamen heraus. Es kan also sein, dass nachher noch viel unschönes heraus kommt. Ich wurde lieber ein unlackiertes fahrzeug sehen mit beulen und rost, dann weiß man was man bekommt....

    Anderseits: chassis war super, kein merkbares spiel in gelenken und Wellen, die Karre hat noch keine 75000 km gelaufen (sagt man, checkheft fehlt....) und muss noch keine 4000 kosten. Ist das ok? Oder kann man da auch noch was besseres finden??

    Mfg, Jo

  10. #10
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    Ich würde mal die drei Gelenkwellen prüfen und auf alle Fälle die Gelenke und die Schiebestücke nachschmieren.
    Achte drauf, dass wirklich Fett in die Gelenke gelangt, man siehts an den Büchsen am Übergang zum Zapfenkreuz.
    Da sitzt die sog.Vorschaltdichtung, an der muss ein Fettkragen austreten.
    Das regelmässige Schmieren der Wellen ist wichtig, denn wenn ein Gelenk kaputt ist, dann kann die Welle nicht repariert werden, sondern das Gelenk muss als Schweissteil ersetzt werden oder ne Neue Welle eingebaut werden, die mit ca.1600Euro zu Buche schlägt, als Originalersatzteil, dass auch meist lange Lieferzeit hat!
    Denn mittlerweile werden diese seltenen Wellen nur noch "bei Bedarf angefertigt", sie stammen von MTU-Fridrichshafen.
    Sind da sogenannte "Trichterschmiernippel" verbaut, dann kannst du die auch durch Kegelschmiernippel M8x1 ersetzen.
    Diese haben den Vorteil, dass man da ein "Hydraulikmundstück" einer Handhebelfettpresse andocken kann und somit ne sichere Verbindung hat.
    Kann allerdings sein, dass an der Welle zur Vorderachse am Schiebstück nicht genug Freigang dafür ist, baer da kann man ja nur zum Schmieren den Kegelschmiernippel reindrehen und hinterher dann wieder den Trichterschmiernippel.
    Die Schmiernippel wechselten im Lauf der Zeit mal auf Kegelschmiernippel und jetzt sind bei Neuen G's in jüngerer Zeit wieder Tricherschmiernippel verbaut.
    Oder es sind wartungsfreie Wellen eingebaut, von denen ich gar nichts halte, weiss der Geier wer die Freigegeben hat.
    Halte ich aber von beidem nix, weiss der Geier wer dass Freigegeben hat.
    Falls es Schwierigkeiten mit ner Welle gibt, Unwucht oder defektes Gelenk, dann such mal ne Niederlassung von UniCardan GWB, die hatten mal nen Wellentyp der wahlweise Serienmässig verbaut wurden bei den G's vor dem M102 Motor.
    Dieser Wellentyp dürfte nichtmal die Hälfte Kosten, wass eine Origanalwelle kostet.

    Auch solltest du mal die Abdichtungen der Vorderachse prüfen, vorallem die der "kugeln", also der lenkbaren Naben.
    Die waren früher gerne mal undicht.
    M102, der dürfte PS-reduziert sein und auch recht gut schlucken.
    Gruß
    Thomas

  11. #11
    Moderator Avatar von Katharina
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    Hallo Jo,

    wende Dich einmal an das Verteidigungsministerium in Bern. Aktuell werden dort alte W 460 verkauft. Insgesamt sind die Fahrzeuge sehr gut gepflegt und wenig gelaufen, die Laufleistung ist echt, dafür die Farbe etwas unüblich.

    Bei dem von Dir beschrieben Fahrzeug wäre ich äußerst Vorsichtig, da gerade TÜV/Dekra Prüfer auf solche Schweisarbeiten und manuelle Überpinselungen achten
    mit freundlichen Grüßen

    Katharina

  12. #12
    Administrator Avatar von Patrick
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    Lightbulb Fahrzeuge

    Zitat Zitat von Katharina
    Hallo Jo,

    wende Dich einmal an das Verteidigungsministerium in Bern. Aktuell werden dort alte W 460 verkauft. Insgesamt sind die Fahrzeuge sehr gut gepflegt und wenig gelaufen, die Laufleistung ist echt, dafür die Farbe etwas unüblich.

    Bei dem von Dir beschrieben Fahrzeug wäre ich äußerst Vorsichtig, da gerade TÜV/Dekra Prüfer auf solche Schweisarbeiten und manuelle Überpinselungen achten
    Versteigerung von Fahrzeugen und Verkauf von Armeematerial in Thun am 26. April 2006

    http://www.vbs.admin.ch/internet/vbs...s/050414a.html
    http://www.armeefahrzeugversteigerung.ch


    Gut Nacht,

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