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Alt 12.10.2005, 18:09   #1
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Mercedes baut offenbar mehr als 8000 Stellen ab

Quelle: Bloomberg
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Berlin
27. September 2005
DaimlerChrysler [DCX GY EQT] will bei seiner Mercedes-Gruppe nach einem Bericht der "Stuttgarter Nachrichten" offenbar mehr Stellen abbauen als bisher angenommen.

Wie die Zeitung am Dienstag vorab berichtete, soll die Mitarbeiterzahl bei der Mercedes-Gruppe um mehr als 8000 reduziert werden. Bisher sei von 5000 Stellen die Rede gewesen, die in Sindelfingen und Bremen abgebaut werden sollten. Derzeit beschäftige die Gruppe mit den Marken Mercedes-Pkw, Maybach und Smart weltweit 106.000 Mitarbeiter. Die Pläne sollten möglicherweise am Mittwoch oder Donnerstag vorgestellt werden, berichtete die Zeitung. DaimlerChrysler wollte zu dem Bericht auf Anfrage der Nachrichtenagentur Reuters keine Stellungnahme abgeben.

Der Daimler-Konzern wolle offenbar auf eine Klausel der im Juli 2004 abgeschlossenen Beschäftigungssicherung zurückgreifen, berichtete die Zeitung. Diese sieht vor, dass weiteren 3800 Mitarbeitern Altersteilzeitverträge angeboten werden können. Dieses Kontingent solle weitgehend ausgeschöpft werden. Darüber hinaus sollten weitere rund 5000 Stellen an den betroffenen Standorten sozialverträglich abgebaut werden, zum Teil über Versetzungen an Standorte, an denen noch zusätzlicher Bedarf an Mitarbeitern bestehe.
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Alt 12.10.2005, 18:11   #2
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Daimler-Aktien haussieren wegen Umschichtungen und Personalabbau

Quelle: Bloomberg
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Frankfurt
28. September 2005
Die Aktien von DaimlerChrysler [DCX GY EQT] haben am Mittwoch getrieben von Spekulationen auf einen höheren Personalabbau bei Mercedes sowie von Umschichtungen den höchsten Stand seit drei Jahren erreicht.

In der Spitze stiegen die Papiere um 3,6 Prozent auf 45,54 Euro. Im Verlauf bröckelte der Aktienkurs dann etwas ab. Händler begründeten den Kursanstieg unter anderem mit einem Medienbericht, wonach die Mercedes-Gruppe mehr Stellen als bisher angenommen abbauen will. "Das wird von der Börse positiv gesehen", sagte ein Händler. Letztlich könnte DaimlerChrysler dadurch Kosten senken. Es wurde erwartet, dass der Aufsichtsrat von DaimlerChrysler am Mittwoch in Detroit eine Entscheidung über den Personalabbau trifft.

DaimlerChrysler will bei seiner Tochter Mercedes einem Bericht der "Stuttgarter Nachrichten" zufolge 8000 Arbeitsplätze abbauen und damit mehr als bisher angenommen. Bisher sei von einem Abbau von 5000 Beschäftigten die Rede gewesen. Derzeit beschäftigt die Mercedes Car Group mit den Marken Mercedes-Benz, Smart und Maybach weltweit 106.000 Mitarbeiter, knapp 94.000 davon in Deutschland. DaimlerChrysler wollte zu dem Bericht auf Anfrage der Nachrichtenagentur Reuters keine Stellungnahme abgeben.

Zum anderen schichteten viele Anleger ihre Gelder aus Volkswagen [VOW GY EQT] in DaimlerChrysler um. "Raus aus VW und rein in DaimlerChrysler", kommentierte ein Händler. Viele Anleger sähen nach dem Einstieg von Porsche [PSHpf GY EQT] bei VW für die Aktien dieser beiden Konzerne weniger Kurspotenzial und investierten stattdessen in DaimlerChrysler. Der Aktienkurs von VW schwankte am Mittwoch recht stark um seinen Vortagesschluss. Die Vorzugsaktien von Porsche verloren in der Spitze 4,3 Prozent.
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Alt 12.10.2005, 18:11   #3
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Zetsche auf Mercedes-Betriebsversammlung am Donnerstag

Quelle: Bloomberg
Zitat:
Frankfurt
28. September 2005
Der designierte DaimlerChrysler-Chef [DCX GY EQT] Dieter Zetsche wird nach Angaben aus Betriebsratskreisen am Donnerstag auf einer Betriebsversammlung im Stammwerk von Mercedes-Benz in Sindelfingen sprechen.

Neben Zetsche, der seit Kurzem bereits die Nobelmarke Mercedes-Benz leitet, werde Gesamtbetriebsratschef Erich Klemm aus aktuellem Anlass zu der Belegschaft sprechen. Die Versammlung solle um 10:00 Uhr beginnen, hieß es aus Betriebsratskreisen in Stuttgart weiter. Im Werk Untertürkheim sei aus gleichem Anlass eine Informationsveranstaltung geplant.

Es wurde erwartet, dass der Aufsichtsrat von DaimlerChrysler am Mittwoch in Detroit eine Entscheidung über den Abbau von Personal bekannt gibt. Einem Zeitungsbericht zufolge will der Autobauer bei Mercedes in Deutschland 8000 Arbeitsplätze abbauen und damit mehr als bisher angenommen.
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Alt 12.10.2005, 18:12   #4
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Daimler streicht in Deutschland 8500 Arbeitsplätze

Quelle: Bloomberg
Zitat:
Detroit/Stuttgart
28. September 2005
Der deutsch-amerikanische Autobauer DaimlerChrysler [DCX GY EQT] streicht 8500 Arbeitsplätze bei der Mercedes Car Group in Deutschland und damit mehr als erwartet.

Die Belastungen durch die dafür nötigen Abfindungsregelungen in Höhe von 950 Millionen Euro sollten durch außerordentliche Erträge und Ergebnisverbesserungen im operativen Geschäft kompensiert werden, teilte der Konzern am Mittwoch in Stuttgart mit. Der größte Teil der Belastungen solle im vierten Quartal 2005 verbucht werden. Die Gewinnprognose für 2005 bleibe aber unverändert. DaimlerChrysler erwarte weiterhin für das Gesamtjahr ohne die Belastungen aus der Sanierung der Kleinstwagenmarke Smart einen leichten Anstieg seines operativen Gewinns. Im Vorjahr war ein operativer Gewinn von 5,8 Milliarden Euro erzielt worden. Ursprünglich war mit einem Abbau von 5000 Stellen bei Mercedes in Deutschland gerechnet worden.

Der Personalabbau sei nötig, um die Produktion am Standort in Deutschland zu sichern, begründete DaimlerChrysler die Entscheidung. Bisher beschäftigt die Mercedes Car Group mit den Marken Mercedes-Benz, Smart und Maybach in Deutschland knapp 94.000 Mitarbeiter, weltweit sind es 106.000. Durch den Beschäftigungspakt des vorigen Jahres sind betriebsbedingte Kündigungen bei dem Stuttgarter Autobauer bis 2012 ausgeschlossen. Deshalb muss der Konzern den Beschäftigten ein freiwilliges Ausscheiden durch teure Abfindungen schmackhaft machen. Wie sich die geplanten Stellenstreichungen auf die einzelnen Werke verteilen, teilte DaimlerChrysler zunächst nicht mit.

Der designierte DaimlerChrysler-Chef Dieter Zetsche will nach Angaben aus Betriebsratskreisen die Belegschaft auf einer Betriebsversammlung am Donnerstag in Sindelfingen über den Personalabbau informieren. Auch an anderen Standorten wie im Werk in Untertürkheim und in der Konzernzentrale sind Informationsveranstaltungen geplant.

Die Mercedes-Pkw-Gruppe ist die größte Baustelle Zetsches, der die Nobelmarke Mercedes-Benz bereits seit Kurzem leitet. Neben hohen Verlusten bei der Kleinstwagenmarke Smart war die Mercedes Car Group zuletzt auch durch die hohen Kosten für die Beseitigung von Qualitätsmängeln bei Mercedes-Benz in die Verlustzone gerutscht und hatte im zweiten Quartal gerade wieder die Gewinnschwelle erreicht.
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Alt 12.10.2005, 18:13   #5
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DAIMLERCHRYSLER [DCX GY EQT]-WERKE IN SINDELFINGEN UND BREMEN VOR ALLEM VON ABBAU BE

DaimlerChrysler- Jobabbau trifft Werke Sindelfingen und Bremen
Quelle: Bloomberg
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Stuttgart
28. September 2005
Von dem geplanten Stellenabbau bei dem deutsch-amerikanischen Autobauer DaimlerChrysler [DCX GY EQT] in Deutschland sind vor allem die Werke in Sindelfingen und Bremen betrofffen.

Personalvorstand Günther Fleig sagte während einer Telefonkonferenz am Mittwoch, die Verteilung des Personalabbaus auf die einzelnen Standorte stehe noch nicht fest. Wegen der Größe des Programms sei aber bereits klar, dass vor allem die Werke in Sindelfingen und Bremen betroffen seien. DaimlerChrysler will binnen zwölf Monaten 8500 Arbeitsplätze in Deutschland streichen.
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Alt 12.10.2005, 18:14   #6
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Mercedes streicht jede zehnte Stelle in Deutschland

Quelle: Bloomberg
Zitat:
Auburn Hills/Stuttgart
28. September 2005
Der deutsch-amerikanische Autobauer DaimlerChrysler [DCX GY EQT] streicht wegen hoher Überkapazitäten fast jede zehnte Stelle bei Mercedes in Deutschland und damit deutlich mehr als erwartet. Die Aktie legte stark zu und schloss mit 45,65 Euro auf dem höchsten Stand seit mehr als drei Jahren.

"Durch die Steigerung von Produktivität und Effizienz haben wir heute Kapazitäten, von denen wir angesichts der Marktentwicklung und der Wettbewerbssituation feststellen müssen, dass sie eindeutig zu hoch sind", begründete Personalvorstand Günther Fleig am Mittwoch den Abbau von 8500 der insgesamt 94.000 Arbeitsplätze bei der Mercedes Car Group binnen zwölf Monaten. Daneben drücken den Konzern hohe Rohstoffpreise und negative Währungseffekte. Die Gewinnprognose beließ Daimler aber unverändert, da die Kosten für den Personalabbau in Höhe von 950 Millionen Euro durch außerordentliche Erträge und Ergebnisverbesserungen im operativen Geschäft kompensiert werden sollen. Der Stellenabbau verteile sich auf alle Standorte in Deutschland, doch seien vor allem die beiden Werke in Sindelfingen und Bremen davon betroffen, sagte Fleig. Der Betriebsrat habe den Plänen bereits zugestimmt.

"ZETSCHE ZIEHT ZÜGEL NOCH ENGER AN"

Analysten begrüßten den Personalabbau. "Ich bin optimistischer als vorher, dass Mercedes seine Ziele bis 2007 erreicht. Die Zahl der Stellen und Einmalaufwendung sind höher als ich erwartet habe, aber es ist ein positives Zeichen, dass das Management hart durchgreift", sagte Robert Heberger vom Bankhaus Merck Finck. Sein Kollege Fabian Kania, Analyst bei Helaba Trust, fügte hinzu: "Der Einmalaufwand ist natürlich nicht schön, aber das versteht der Markt. Die Investoren gucken auf die Gewinne im nächsten und übernächsten Jahr. Es zeigt, da tut sich was. Zetsche zieht die Zügel noch enger an, um ein ordentliches Ergebnis in 2007 zu präsentieren."

Der Automobilexperte Ferdinand Dudenhöffer sagte, er gehe davon aus, dass die Mercedes-Gruppe ihre Krise zügig meistern wird. "In einem Jahr strahlt der Stern wieder so wie früher", sagte Dudenhöffer der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ).

Ursprünglich war mit einem Abbau von 5000 Stellen bei Mercedes in Deutschland gerechnet worden. Weltweit beschäftigt die Mercedes Car Group mit den Marken Mercedes-Benz, Smart und Maybach 106.000 Mitarbeiter. Betriebsbedingte Kündigungen kann der Konzern wegen des Beschäftigungspakts bei Mercedes bis 2012 nicht aussprechen. Deshalb muss der Autobauer den Beschäftigten mit großzügigen Abfindungen ein freiwilliges Ausscheiden schmackhaft machen. Der größte Teil der finanziellen Belastungen soll schon im vierten Quartal 2005 in der Bilanz verbucht werden. Die Gewinnprognose für 2005 bleibe davon aber unberührt. DaimlerChrysler erwartet weiterhin für das Gesamtjahr ohne die Belastungen aus der Sanierung der Kleinstwagenmarke Smart einen leichten Anstieg seines operativen Gewinns. Im Vorjahr war ein operativer Gewinn von 5,8 Milliarden Euro erzielt worden.

Der designierte DaimlerChrysler-Chef Dieter Zetsche will nach Angaben aus Betriebsratskreisen die Belegschaft auf einer Betriebsversammlung am Donnerstag in Sindelfingen über den Personalabbau informieren. Auch an anderen Standorten wie im Werk in Untertürkheim und in der Konzernzentrale sind Informationsveranstaltungen geplant.

Die Mercedes-Pkw-Gruppe ist die größte Baustelle Zetsches, der die Nobelmarke Mercedes-Benz bereits seit Kurzem leitet. Neben hohen Verlusten bei der Kleinstwagenmarke Smart war die Mercedes Car Group zuletzt auch durch die hohen Kosten für die Beseitigung von Qualitätsmängeln bei Mercedes-Benz in die Verlustzone gerutscht und hatte im zweiten Quartal gerade wieder die Gewinnschwelle erreicht.

Mit dem Personalabbau schlägt DaimlerChrysler den gleichen Weg ein wie der Wolfsburger Konkurrent Volkswagen [VOW GY EQT]. Auch VW sieht wegen hoher Überkapazitäten einen Personalüberhang von mehreren tausend Stellen in seinen sechs westdeutschen VW-Werken. Konzernchef Bernd Pischetsrieder hatte unlängst auf einer Betriebsversammlung den Abbau durch Vorruhestandsregelungen und Abfindungen angekündigt, die genaue Stellenzahl aber nicht beziffert. Experten halten weiterhin eine Zahl von rund 10.000 für realistisch.
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Otfried
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Alt 12.10.2005, 18:14   #7
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IG Metall überrascht von Stellenstreichung bei Mercedes

Quelle: Bloomberg
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Berlin
29. September 2005
Der zweite Vorsitzende der IG Metall, Berthold Huber, hat sich überrascht von den Plänen zum Stellenabbau bei Mercedes gezeigt.

"Ich bin über den konkreten Fortgang und die konkrete Zahl überrascht", sagte Huber am Donnerstag im Deutschlandfunk. Es habe zwar geheißen, dass es bei DaimlerChrysler [DCX GY EQT] Arbeitsplatzüberhänge gebe und die Geschäfte bei der Mercedes Car Group nicht so gut gelaufen seien wie geplant. "Aber die Zahl achteinhalb tausend, die im Raume schwebt und genannt worden ist, ist bis dato nicht unterfüttert mit klaren Maßnahmen, mit konkreten Problemaufrissen, mit konkreten Zukunftslösungen." Deshalb erlaube er sich, die Zahl in Frage zu stellen, sagte Huber weiter.

Er fühle sich durch die Planungen für das Werk Sindelfingen nicht getäuscht, sagte Huber. "Das wäre jetzt zu weit gegriffen." Die Vereinbarungen über den Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen stehe in ihrer Substanz, auch wenn die Frage von Personalüberhängen bei Mercedes noch nicht aus der Welt sei.

Der deutsch-amerikanische Autobauer DaimlerChrysler hatte am Mittwoch angekündigt, wegen hoher Überkapazitäten fast jede zehnte Stelle bei Mercedes streichen zu wollen, das sind deutlich mehr als erwartet.
Mit freundlichen Grüßen

Otfried
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Alt 12.10.2005, 18:16   #8
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Zetsche verteidigt Personalabbau bei Mercedes

Quelle: Bloomberg
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Stuttgart
29. September 2005
Der designierte DaimlerChrysler-Chef [DCX GY EQT] Dieter Zetsche hat den geplanten Abbau von 8500 Arbeitsplätzen bei Mercedes in Deutschland verteidigt.

Die vom Vorstand in den vergangenen Monaten eingeleiteten Einsparungen und Effizienzsteigerungen zeigten erste Erfolge, schrieb Zetsche in einem Brief an die Mitarbeiter, der Reuters am Donnerstag vorlag. "Das alles darf uns aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass noch ein langer und harter Weg vor uns liegt, bis die Mercedes Car Group wieder wirklich wettbewerbsfähig ist", hieß es in dem Schreiben.

Die Kosten der Mercedes-Gruppe - mit den Marken Mercedes-Benz, Smart und Maybach - lägen "in allen Teilen der Wertschöpfungskette deutlich über denen der besten Wettbewerber", betonte Zetsche. Außerdem habe der Konzern zu hohe Produktionskapazitäten. Mit dem Betriebsrat seien in den vergangenen Wochen Verhandlungen geführt worden, um den Personalabbau sozialverträglich zu gestalten. In den nächsten Tagen solle die Belegschaft über die Abfindungsangebote informiert werden.

DaimlerChrysler hatte am Mittwochabend wegen hoher Überkapazitäten den Abbau von 8500 der insgesamt rund 94.000 Arbeitsplätze bei der Mercedes Car Group in Deutschland binnen eines Jahres angekündigt. Für die nötigen Abfindungsregelungen hat der Konzern 950 Millionen Euro bereitgestellt. Von dem Stellenabbau sind die Werke in Sindelfingen und Bremen besonders betroffen. Zetsche wollte die Belegschaft am Donnerstag auf einer Betriebsversammlung im Stammwerk in Sindelfingen zusammen mit Betriebsratschef Erich Klemm über den Personalabbau informieren.
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Alt 12.10.2005, 18:16   #9
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DaimlerChrysler will durch Jobabbau jährlich 500 Mio Euro sparen

Quelle: Bloomberg
Zitat:
Frankfurt
29. September 2005
Der deutsch-amerikanische Autobauer DaimlerChrysler [DCX GY EQT] will durch den angekündigten Abbau von 8500 Arbeitsplätzen in Deutschland seine Kosten um jährlich eine halbe Milliarde Euro senken. "Wir erwarten ungefähr 500 Millionen im Jahr an Ersparnis", sagte eine Unternehmenssprecherin am Donnerstag in Stuttgart. Diese Summe komme zu den Einsparungen hinzu, die DaimlerChrysler im Rahmen des Sparpakets im vergangenen Jahr mit der Belegschaft vereinbart habe. Damals wurde bereits ein Sparziel von 500 Millionen Euro jährlich festgelegt.

DaimlerChrysler hatte am Mittwochabend wegen hoher Überkapazitäten in seinen deutschen Werken den Abbau von 8500 der insgesamt rund 94.000 Arbeitsplätze bei der Mercedes Car Group angekündigt. Für die nötigen Abfindungsregelungen will der Konzern 950 Millionen Euro ausgeben.
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Alt 12.10.2005, 18:17   #10
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SZENE-Mercedes-Arbeiter schwanken zwischen Wut und Verständnis

Quelle: Bloomberg
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Sindelfingen
29. September 2005
Viele Mercedes-Arbeiter hatten die schlechte Nachricht schon länger erwartet. "Es war klar, dass es irgendwann so kommt. Die Auftragslage ist halt schlecht", sagte ein 23 Jahre alter Industrie-Elektroniker am Donnerstagvormittag auf dem Weg zur Betriebsversammlung. Die Reaktionen auf den geplanten Abbau von 8.500 Stellen in Deutschland schwankten an diesem Morgen zwischen Verständnis und Wut.

Mercedes-Chef Dieter Zetsche hatte am Vorabend die Hiobsbotschaft verkündet: Jede zehnte Stelle in Deutschland soll binnen eines Jahres wegfallen. Geplant sind Abfindungen, Entlassungen soll es nicht geben. Betroffen sind vor allem die Werke in Bremen und Sindelfingen bei Stuttgart.

Etliche Beschäftigte sind zornig. "Irgendwo stimmt das Verhältnis halt nicht mehr", empörte sich Mercedes-Mitarbeiter Werner Enziger. "Wenn unsere Führung irgendwelche Fehler macht, dann dankt sie ab, und gut war's. Und ausbaden tut's der Betrieb oder die Mannschaft. Das ist so nicht in Ordnung." Nur ändern könne man nichts.

"Natürlich hat jeder Angst um den Job", beschrieb Mercedes-Mitarbeiterin Waltraut Lichtenberger die Stimmung in Sindelfingen. Ihr Kollege Norbert Schulz klagte: "Man weiß nicht, was auf einen zukommt. Die Lage in Deutschland sieht ohnehin schlecht aus. Das Land ist gerade nicht regierbar. Es ist überhaupt eine schlechte Stimmung im Land."

Positiv sehen viele, dass die Beschäftigten, die gehen, immerhin Abfindungen bekommen sollen. Eine Summe von 100.000 Euro, die im Gespräch sei, halte er aber nicht für ein attraktives Angebot, sagte ein Mercedes-Mitarbeiter unmittelbar vor der Betriebsversammlung.

Manche nahmen aber auch das Management in Schutz. "Es ist immer einfach, hinterher Schuldzuweisungen zu machen", gab Kollege Wolfgang Nagel zu bedenken. "Die Situation ist schwierig. Entscheidend ist, dass wir wieder auf einen vernünftigen Zweig kommen, dass man sieht, wie es weitergeht", fügte er hinzu.

Ein langjähriger Mercedes-Arbeiter äußerte sich verbittert, dass am Mittwoch nach Bekanntwerden des Stellenabbaus der Aktienkurs von des Mutterkonzerns DaimlerChrysler auf den höchsten Stand seit drei Jahren schoss. "Solange die Aktionäre zufrieden sind, ist alles okay", sagte der Mann, der seit 33 Jahren bei Mercedes in Sindelfingen arbeitet.
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Alt 12.10.2005, 18:18   #11
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DAIMLER [DCX GY EQT]-BETRIEBSRAT - MERCEDES WILL 3.600 JOBS IN SINDELFINGEN STREICHE

Betriebsrat - DaimlerChrysler streicht im Stammwerk 3600 Jobs
Quelle: Bloomberg
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Sindelfingen
29. September 2005
Der Stuttgarter Autobauer DaimlerChrysler [DCX GY EQT] will nach den Worten von Betriebsratschef Erich Klemm in seinem Werk in Sindelfingen rund 3600 Arbeitsplätze streichen, davon 500 in der Entwicklung.

Rund 2700 Stellen sollten im Werk in Bremen wegfallen, weitere 1100 Arbeitsplätze in Untertürkheim, sagte Klemm am Donnerstag nach einer Betriebsversammlung des Autokonzerns in Sindelfingen. Die restlichen Stellen, die bis zu einer Größenordung von 8.500 abgebaut werden sollten, verteilten sich auf andere Werke, ergänzte eine Sprecherin des Betriebsrats.

DaimlerChrysler hat wegen hoher Überkapazitäten in Deutschland den Abbau von 8.500 der rund 94.000 Arbeitsplätze angekündigt.
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Alt 12.10.2005, 18:19   #12
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Mercedes drängt auf schnelle Entscheidungen bei Jobabbau

Quelle: Bloomberg
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Sindelfingen
29. September 2005
Der Autobauer DaimlerChrysler [DCX GY EQT] drängt die Belegschaft seiner Tochter Mercedes die Abfindungsangebote schnell anzunehmen und freiwillig das Unternehmen zu verlassen.

Mercedes-Mitarbeiter berichteten am Donnerstag nach der Betriebsversammlung im Werk Sindelfingen, Mercedes-Chef Dieter Zetsche habe mit Arbeitszeitverkürzung gedroht, wenn nicht bereits bis Ende März Klarheit herrsche, dass der geplante Abbau von 8.500 Stellen in Deutschland auf freiwilliger Basis gelinge.

Nach Angaben des Betriebsrates bietet Mercedes die höchsten Abfindungen, wenn sich Beschäftigte noch in diesem Jahr für ein Ausscheiden entscheiden. Eine weitere Frist laufe Ende März aus. Im Höchstfall könne ein Beschäftigter bis zu 275.000 Euro Abfindung bekommen. Für den Fall, dass sich keine 8.500 Freiwillige meldeten, denke das Unternehmen über Arbeitszeitverkürzungen oder Frühpensionierung nach, sagte Gesamtbetriebsratschef Erich Klemm.

Die Gewerkschaft will zudem nach den Worten ihres Vize-Vorsitzenden Berthold Huber versuchen, den Stellenabbau zu verringern. "Wir wollen die tatsächliche Abbauzahl nach unten drücken. Das ist unser erklärtes Ziel", sagte Huber im ZDF.

GRÖSSTER STELLENABBAU IN SINDELFINGEN

Allein im größten Mercedes-Werk Sindelfingen sollen laut Klemm 3600 Stellen wegfallen, davon 500 in der Entwicklung. In Bremen stehen 2700 und in Untertürkheim 1100 zur Disposition. Die übrigen gut 1000 Stellen verteilten sich auf andere Werke.

DaimlerChrysler hatte am Vorabend die Stellenstreichungen mit den vergleichsweise hohen Produktionskosten bei Mercedes und Überkapazitäten begründet. Jährlich soll der Stellenabbau nach Angaben eines Unternehmenssprechers 500 Millionen Euro einbringen. Klemm sagte, Mercedes habe die ursprünglichen Absatzziele bei sämtlichen Mercedes-Modellen für die kommenden drei Jahre nach unten korrigiert.

"Wir sehen das noch nicht", sagte Klemm zu der angedrohten Arbeitszeitverkürzung vor Journalisten. "Ich spekuliere im Moment nicht über ungelegte Eier." Jetzt müsse man erst einmal die Zeit nutzen und mit den Beschäftigten über die vereinbarten Möglichkeiten zum freiwilligen Ausscheiden sprechen. "Ich hoffe, dass die Vereinbarung attraktiv genug ist, dass wir nicht über andere Dinge reden müssen", fügte Klemm hinzu.
Nach Angaben der IG Metall bietet Mercedes mehrere Möglichkeiten für das Ausscheiden an. Beschäftigte ab 53 Jahren könnten ab 1. Februar 2006 ein Angebot für den Vorruhestand erhalten. Auch sie erhielten eine Abfindung, die bei frühzeitiger Einwilligung höher ausfalle. Für Mitarbeiter unter 53 Jahre würden je nach Alter, Betriebszugehörigkeit und Bruttolohn Abfindungen von bis zu 275.000 Euro gezahlt. Wer sich auf eine Arbeitsplatzvermittlung mit Hilfe von DaimlerChrysler einlasse, bekomme sechs Monatsgehälter bei Freistellung von der Arbeit. Auch Teilzeit soll gefördert werden. Wer seine Arbeitszeit um mindestens zehn Wochenstunden für mindestens drei Jahre reduziere, erhält laut IG Metall zwei Bruttomonatsgehälter zusätzlich.
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Alt 12.10.2005, 18:20   #13
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Mercedes will mit Personalabbau schnell beginnen

Quelle: Bloomberg
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Sindelfingen
29. September 2005
Der Stuttgarter Autobauer DaimlerChrysler [DCX GY EQT] drängt bei seiner Tochter Mercedes in Deutschland auf schnelle freiwillige Vereinbarungen für den geplanten Stellenabbau. Dadurch will der weltweit fünftgrößte Autobauer die damit verbundenen Einsparungen von jährlich 500 Millionen Euro möglichst bald einfahren.

Mercedes-Mitarbeiter berichteten nach einer Betriebsversammlung im Werk Sindelfingen, Mercedes-Chef Dieter Zetsche habe mit Arbeitszeitverkürzung gedroht, wenn nicht bereits bis Ende März Klarheit herrsche, dass der geplante Abbau von jeder zehnten Mercedes-Stelle in Deutschland auf freiwilliger Basis gelinge. Nach Angaben des Betriebsrates bietet Mercedes die höchsten Abfindungen, wenn sich Beschäftigte noch in diesem Jahr für ein Ausscheiden entscheiden. Eine weitere Frist laufe Ende März aus. Im Höchstfall könne ein Beschäftigter bis zu 275.000 Euro Abfindung bekommen. Für den Fall, dass sich nicht ausreichend Freiwillige meldeten, denke das Unternehmen über Arbeitszeitverkürzungen oder Frühpensionierung nach, sagte Gesamtbetriebsratschef Erich Klemm. DaimlerChrysler wollte sich zunächst zu der nicht-öffentlichen Betriebsversammlung nicht äußern.

Die Gewerkschaft will versuchen, den Stellenabbau noch zu senken. "Wir wollen die tatsächliche Abbauzahl nach unten drücken. Das ist unser erklärtes Ziel", sagte IG-Metall-Vize Berthold Huber im ZDF. IG-Metall-Chef Jürgen Peters machte deutlich, dass die Gewerkschaft Arbeitszeitverkürzungen befürwortet, um Entlassungen zu vermeiden. Betriebsbedingte Kündigungen sind bei Mercedes durch den im vergangenen Jahr geschlossenen Beschäftigungspakt bis 2012 ausgeschlossen.

DaimlerChrysler hatte am Vorabend die Stellenstreichungen mit den vergleichsweise hohen Produktionskosten bei Mercedes und Überkapazitäten begründet. Jährlich soll der Stellenabbau nach Angaben des Unternehmens 500 Millionen Euro einbringen. Klemm sagte, Mercedes habe die ursprünglichen Absatzziele bei sämtlichen Mercedes-Modellen für die kommenden drei Jahre nach unten korrigiert.

"Wir sehen das noch nicht", sagte Klemm zu der angedrohten Arbeitszeitverkürzung. "Ich spekuliere im Moment nicht über ungelegte Eier." Jetzt müsse man erst einmal die Zeit nutzen und mit den Beschäftigten über die vereinbarten Möglichkeiten zum freiwilligen Ausscheiden sprechen. "Ich hoffe, dass die Vereinbarung attraktiv genug ist, dass wir nicht über andere Dinge reden müssen", fügte Klemm hinzu.

Allein im größten Mercedes-Werk Sindelfingen sollen laut Betriebsratschef Erich Klemm 3.600 Stellen wegfallen, davon 500 in der Entwicklung. In Bremen stehen 2.700 und in Untertürkheim 1.100 zur Disposition. Die übrigen gut 1.000 Stellen verteilten sich auf andere Werke.

Nach Angaben der IG Metall bietet Mercedes mehrere Möglichkeiten für das Ausscheiden an. Beschäftigte ab 53 Jahren könnten ab 1. Februar 2006 ein Angebot für den Vorruhestand annehmen. Auch sie erhielten eine Abfindung, die bei frühzeitiger Einwilligung höher ausfalle. Wer sich auf eine Arbeitsplatzvermittlung mit Hilfe von DaimlerChrysler einlasse, bekomme sechs Monatsgehälter bei Freistellung von der Arbeit. Auch Teilzeit soll gefördert werden. Wer seine Arbeitszeit um mindestens zehn Wochenstunden für mindestens drei Jahre reduziere, erhält laut IG Metall zwei Bruttomonatsgehälter zusätzlich.

Zetsche, der zum Jahreswechsel an die Spitze des DaimlerChrysler-Konzerns rückt und dort Jürgen Schrempp ablöst, verteidigte die Stellenstreichungen. Die Kosten der Mercedes-Gruppe lägen "in allen Teilen der Wertschöpfungskette deutlich über denen der besten Konkurrenten", schrieb er in einem Brief an die Belegschaft. Mit dem Betriebsrat seien in den vergangenen Wochen Verhandlungen geführt worden, um den Personalabbau sozialverträglich zu gestalten.

IG-Metall-Chef Peters kritisierte den Arbeitsplatzabbau in der Branche. Es sei zu einfach, permanent zu den Beschäftigten zu gehen und sie um einen Beitrag zum Ausgleich von Managementfehlern zu bitten, sagte Peters im "Deutschlandfunk". Bevor Entlassungen ausgesprochen würden, solle die Arbeitszeit verringert werden. "Das heißt, Absenken
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Otfried
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DaimlerChrysler-Kein Personalabbau in Nfz-Sparte

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Papenburg,
29. September 2005
Der DaimlerChrysler [DCX GY EQT]-Konzern plant nach eigenen Angaben in der Nutzfahrzeugsparte derzeit keinen Personalabbau.

Nutzfahrzeug-Chef Andreas Renschler sagte am Donnerstagabend in Papenburg: "Ich denke, wir werden auch in nächster Zeit ohne Personalabbau auskommen können." Die Nutzfahrzeugsparte sei nach der Restrukturierung in den neunziger Jahren gut aufgestellt.

Für die gesamte Nutzfahrzeugbranche rechnet Renschler nach dem Nachfrageboom 2004 für das laufende Jahr mit einer weiterhin guten Nachfrage. "Für 2006 gehen wir aber insgesamt von einer leichten Abschwächung aus", sagte Renschler. Zur Gewinnentwicklung sagte er, der hohe Anstieg des operativen Gewinns im ersten Halbjahr um 68 Prozent auf 1,238 Milliarden Euro könne nicht auf das Gesamtjahr hochgerechnet werden. In der ersten Jahreshälfte war der operative Gewinn unter anderem wegen hoher Ausgleichszahlungen von Mitsubishi FUSO für Qualitätsmängel höher ausgefallen.
[/quote]

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Daimler-Betriebsrat - Haben Stellenabbau-Zahl nicht zugestimmt

Quelle: Bloomberg
Zitat:
Frankfurt
05. Oktober 2005
Bei der Einigung auf einen Stellenabbau bei DaimlerChrysler hat der Betriebsrat der vom Konzern genannten Zahl von 8500 Stellen nicht zugestimmt.

"Diese Zahl ist vom Betriebsrat keineswegs akzeptiert", sagte Gesamtbetriebsratschef Erich Klemm der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Donnerstagausgabe). Der Gesamtbetriebsrat habe lediglich über die Bedingungen für den sozialverträglichen Personalabbau verhandelt. Die Festlegung der Abbauzahl sei eine reine Vorstandsentscheidung.

"Auf die Zahl 8500 ist der Vorstand gekommen, indem er von oben heruntergerechnet hat, was das Personal kosten darf, wenn die Rendite X erzielt werden soll. Dahinter stehen Kostensenkungsziele, die wir im Betriebsrat nicht teilen. Diese Vorgehensweise des Vorstands ist höchst problematisch, zumal der Personalabbau nicht allein mit reduzierten Absatzzahlen zu begründen ist", sagte Klemm.

DaimlerChrysler [DCX GY EQT] hatte Ende September den Abbau von 8500 der fast 94.000 Stellen bei Mercedes in Deutschland angekündigt. Für Abfindungsregelungen hat der Autobauer 950 Millionen Euro bereitgestellt. Auf einer Betriebsversammlung in dem von den Abbauplänen am stärksten betroffenen Werk Sindelfingen hatte Mercedes-Chef Dieter Zetsche auf schnelle freiwillige Vereinbarungen gedrängt.
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