5- Gang Automatik im 200 K automatisches Bremsen

Diskutiere 5- Gang Automatik im 200 K automatisches Bremsen im Forum C-Klasse, CLC & 190er im Bereich Mercedes-Benz - Hallo Leute ich hatte gestern mit meinem Schwager eine Diskussion. Er ist Taxifahrer und fährt eine aktuelle E-Klasse mit Automatik (Diesel, habe...
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S_G schrieb:
...die bei einer Bekannten gleiches erlebt hat, und sogar noch einen Zacken schärfer: Einbiegen auf eine Hauptstraße - anhalten, Handbremse fest, gucken, Handbremse los, losfahren - :eek:

Besser wäre: Gucken, Einlenken, dosiert die Handbremse ziehen und dann schöööön im Drift aus der Kurve raus beschleunigen... :D ;)
 
E.D. schrieb:
dosiert die Handbremse ziehen und dann schöööön im Drift aus der Kurve raus beschleunigen... :D ;)
Kling nicht schlecht, aber lässt sich denn die Feststellbremse (die ja bei den meisten MB keine Handbremse ist) entsprechend gut dosieren, um ein solches Manöver hinzulegen? :rolleyes:
 
Hm, wir wissen ja nicht ob Saschas Bekannte überhaupt Mercedes fährt, oder? ;)
Von daher, wäre das mit Handbremse doch durchaus im Rahmen des Möglichen...:D
 
Heftig Feix

X-R230-X schrieb:
Schon mal einfach die mittlere oder rechte Spur benutzt? Ist auch ganz schön und man kommt nicht so ins Schwitzen wenn mal jemand schneller ist :)

Ähm wie nun??? .. *Sarkasmusschleuder ein* ich denke unser Sternchen hat die eingebaute Vorfahrt und da dachte ich ich habe auch die linke Spur gemietet. *Sarkasmusschleuder aus*

Ne mal im Erst, ich versuche schon rücksichtsvoll zu fahren zumal die 140 km/h beim derzeitigen Kraftstoffpreis das Gebot der Stunde ist. Und eben aus Rücksichtnahme versuche ich auch Überholvorgänge möglichst so abzuschließen, das der 200 km/h Mann (oder Frau) nicht auf die Klötzer gehen muss. Dann heißt es eben bei mir unser Sternchen kurzzeitig auf Lichtgeschwindigkeit zu bringen. Und dazu, ist der 6. Gang ebn nicht geeignet. Ist ja auch einzusehen, ist eben ein langübersetzter Schongang.

Zu S G
"Ich habe 1992 den FS gemacht und kann mich außer beim "Anfahren am Berg" (und Parken) nicht an die Auforderung zum Einsatz der Handbremse/Feststellbremse erinnern. Mit entsprechender Fahrpraxis kommt man auch beim Anfahren um den Einsatz der Handbremse herum.

Mir ist vor Jahren mal ein Bekannter "negativ" aufgefallen, der an jeder roten Ampel die HB angezogen hat - neulich sprach mich meine Frau an, die bei einer Bekannten gleiches erlebt hat, und sogar noch einen Zacken schärfer: Einbiegen auf eine Hauptstraße - anhalten, Handbremse fest, gucken, Handbremse los, losfahren"

Also wenn der Wagen im Leerlauf weg rollen kann, ziehe ich prinzipiell auch die Handbremse an.
Welche Aelternative gibts dazu?
Entweder die Kupplung bis zum nächsten Ampelgrün schleifen lass *igitt igitt* oder aber von Fußbremse auf Gas zu wechseln und dabei zu offen den Schleifpunkt zu erwischen.
Ich meine Männers auch ich als Frau beherrsche das, nur ists in meinen Augen unkompfortabel.
Auch dazu gibts ne Handbremse.

OK der S 2004 hat ein Bergholder aber das brauch ich nun wirklich nicht.

Lieber Gruß Olivia :hello:
 
Hallo,
ich nutze die Automatik im Benz auch zum Abbremsen, schalte manuell runter, und schone die Bremsen. An Ampeln usw. wo es eben ist, schalte ich auf "N" und jut ist. An Steigungen trete ich eben die Feststellbremse. Beim Losfahren schalte ich auf "D", ziehe dabei gleichzeitig den Handhebel um die Feststellbremse zu lösen. Das geht bei mir jetzt ganz automatisch. An Ampeln ständig auf der Bremse stehen ist nicht mein Fall.
Allerdings bei meiner ersten Fahrt, jetzt im April, hatte ich tatsächlich nen Blackout! :eek: Ich suchte die "Handbremse" ....wollte gewohnheitsgemäß rechts zwischen den Sitzen greifen und fand....nix! :confused: Mein Händler hatte es mir garnicht gezeigt....Gewohnheit für ihn! Ich also das dicke Handbuch genommen und gelesen. Dann der AHA Effekt! Über das ganz linke Pedal im Fußraum hatte ich mich ja gewundert, aber daß das die Feststellbremse ist, war mir absolut fremd! Sowas kannte ich bisher nicht.
Tja, ein Auto aus dem Hause MB ist eben was besonderes! ;)
Gruß!
Peer
 
Extrem kostspielige Bremsenschonung!

milanhorst schrieb:
Hallo,
ich nutze die Automatik im Benz auch zum Abbremsen, schalte manuell runter, und schone die Bremsen.
Hier eine Textaufgabe für dich zum Durchrechnen: Wie viele Bremsklötze und Bremsscheiben kannst du für den Preis einer Getriebeinstandsetzung, oder noch schlimmer, eines kompletten Getriebeaustausches kaufen? :eek: Wenn du dich informiert hast, kannst du ja mal dein Ergebnis hier posten. ;)

cu termi0815
 
Hallo termi0815,
nun, bisher habe noch kein Getriebe zerstört! Wie denn auch? Ich schalte ja auch stufenweise runter, und nicht gleich in den Rückwärtsgang! Mit dem Motor abbremsen ist ein ganz normaler Vorgang, auch bei Automatik Fahrzeugen. (zumindest die eine manuelle Schaltweise erlauben)
Gruß!
Peer
 
Über das ganz linke Pedal im Fußraum hatte ich mich ja gewundert

... das kommt davon, wenn man zu lange KIA faehrt. Wofuer dachtest DU denn soll das gut sein? Schleudersitz? Heckwischerantrieb? Oder doch ein Pedal, um den Motor mal richtig zu treten?

Tja, ein Auto aus dem Hause MB ist eben was besonderes!
Das ist kein Mercedes-spezifisches Feature, in Amiland haben das viele GM/Ford/Chrysler-Billig-Autos. Sogar der Jeep Wrangler hat das.

(zumindest die eine manuelle Schaltweise erlauben)
Ja ... natuerlich. Klar. Nur bei denen. Das sind naemlich in etwa grob geschaetzt nur 100% aller Automaten.

Mit dem Motor abbremsen ist ein ganz normaler Vorgang, auch bei Automatik Fahrzeugen
Aha ... na gut, dass ich das jetzt weiss! Und ich dachte schon, eine Automatik ist dazu da, nicht staendig mit der Hand an so'nem Hebel rumzufingern und das Ding alles allein machen zu lassen ... vor allem bei den lernfaehigen, elektronisch gesteuerten Getrieben. Aber jetzt weiss ich ja Bescheid: Automatik ... wie der Name schon sagt, da ist der normale Vorgang natuerlich das manuelle Herunterschalten. Logisch. Ich Depp.

Sag mal, kann es sein, dass Du Deinen Fuehrerschein auf einem Trabbi mit Hycomat gemacht hast?

Hab keine Angst vor dem dicken Buch mit dem Stern drauf - das ist die Bedienungsanleitung. Mit viiiiieeeelen Bildern. Sehr informativ ...

Ciao,
Carsten
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Bein unseren Automatikfahrzeugen fasse ich den Hebel auch nur selten an (von P auf D und später zurück :)). Allerdings schlaten mein Bruder und Vater ebenfalls zum Bremsen zurück. Wie wird hierbei der Verschleiß eingeschätzt? Beim Schaltgetriebe wird einem ja zum zurückschalten geraten. Macht man ja in der Regel auch mit relativ moderaten Drehzahlen.
 
Bei unseren Automatikfahrzeugen fasse ich den Hebel auch nur selten an (...) wie wird hierbei der Verschleiß eingeschätzt?

Tim,
ich denke, der Schalthebel wird keinem grossartigen zusaetzlichen Verschleiss unterworfen, wenn Du ihn vorsichtig und mit sauberen, fettfreien Fingern anfasst.

Aber nicht vorher in der Nase popeln.

Ciao,
Carsten
 
:D , Kürzer kann ich nicht antworten.
 
Hallo Carsten,
bist wohl sowas wie ein Forumsclown?
Mehr muß ich nicht zu Deiner sehr intelligenten Antwort schreiben.
Gruß!
Peer
PS: es gibt durchaus Fahrzeuge mit Automatikgetriebe, die keine manuelle Schaltmöglichkeit bieten (Gänger per Hand hoch oder runterschalten)
 
Ich nutze die manuelle Schaltmöglichkeit nicht, weil ich sehr zufrieden mit der Automatik und ihrem programm bin. Wie geschrieben macht das jeder Fahrer aber nach eigenem Wunsch und Vorstellungen. Interessant wäre schon mal, wie sich dies auf den Verschleiß des Getriebes auswirkt. Beim manuellen Getriebe wird einem in der Fahrschule ja auch das Zurückschalten beigebracht.
 
es gibt durchaus Fahrzeuge mit Automatikgetriebe, die keine manuelle Schaltmöglichkeit bieten

Ja - dann nenn' mir doch mal ein Auto aus den letzten 30 Jahren, bei dem man nicht manuell in den Wahlvorgang des Getriebeautomaten eingreifen kann. Bin schon mal sehr gespannt.

Ansonsten: Deine sehr intelligente Empfehlung, von Hand mit dem Automaten verschleissmindernd vor Ampeln 'runterzuschalten, zeugt von enormem Sachverstand, erworben in profunden 4 Monaten Automatik- und Mercedes-Erfahrung. Hut ab ... ich werde in Demut ob solcher Geistesblitze davonschleichen und meine Fussfeststellbremse ab heute mit anderen Augen sehen.

Oops - sorry, der 190er hat ja 'ne Handbremse. Ich Schelm.

Ciao,
Carsten

PS - Wenn Du weisst, wie eine Planetengetriebe-Wandler-Automatik funktioniert, wird Dir auch auffallen, wieso manuelles, fruehes Zurueckschalten (0815 hat's schon gesagt) nicht gerade verschleissmindernd ist. Aber was weiss ich schon ... hab nicht mal 'nen Kia.
 
Die Frage, ob man bei einer Automatik manuell zurückschlaten sollte zum Bremsen, sollte sich doch auch weniger provokativ diskutieren lassen.

Zunnächsteinmal hat termi0815 eine einfache Rechenaufgabe gestellt und die Kosten für den Bremsenverschleiß den Kosten für ein neues Getriebe gegenübergestellt. Dies würde aber auch bei einem manuellen Getriebe bedeuten, nicht zum Bremsen zurückzuschalten. Die wirkliche Antwort hast Du Carsten angedeutet. Bei einem Automatikgetriebe unterliegt das Getriebe selbst beim Schalten einem Verschleiß. Bei einem manuellen Getriebe ist es eigentlich nur die Kupplung, die im Vergleich zum Automatikgetribe insgesamt günstiger ist und auch weniger verschleitß beim Schalten. Zumindest kann ich nach 150.000km im W168 mit viel Stadtanteil und Bremsrückschalten immer noch problemlos die erste Kupplung nutzen.

Auf der anderen seite fährt unser W210 auch nach 160.000km immer noch gut mit der Automatik und zumindest ein Teil seiner Fahrer schaltet auch zum Bremsen zurück. Falls das Getriebe doch mal bei 200.000km oder wann auch immer Probleme macht, wird es aber schwer zu sagen, ob es am Bremsrückschalten gelegen hat oder einfach daran, dass Mercedes keine Getriebeölwechsel mehr vorsieht.

Insofern könnte eine Empfehlung also wie folgt aussehen: Besser nicht Bremsrückschalten, weil dadurch das Automatikgetriebe stärker beansprucht wird und verschleißt. Die dadurch evtl. entstehenden Kosten können im Vergleich zum manuellen Getriebe sehr viel größer sein und somit lohnt sich die Ersparnis bei den Bremsen wenig/nicht.
 
Tim,

diese Aussage
Bei einem manuellen Getriebe ist es eigentlich nur die Kupplung, die im Vergleich zum Automatikgetribe insgesamt günstiger ist und auch weniger verschleitß beim Schalten.
ist nicht ganz richtig. Stichwort Synchroringe.

Gruß
geekus
 
OK, wie gesagt, ich bin da kein Fachmann und habe deshalb die Frage gestellt, ob bei der Automatik vom Zurückschalten zum Bemsen abzuraten ist.

Bei manuellen Getrieben haben wir weder im Golf III mit 220.000km, noch im W168 bei aktuell 150.000km Probleme mit dem Getriebe (beim Golf war bei ca. 140.000km die Kupplung fällig). Bei beiden wurde bzw. wird zum Bremsen zurückgeschaltet, wenn auch mit moderaten Drehzahlen. Daher meine (subjektive Einschätzung), dass dieses Verhalten bei manuellen Getrieben OK ist.

Wie dies bei einer Automatik ist, weiss ich nicht. Wie gesagt, ich schalte nicht zurück bei Automatik, mein Bruder und Vater jedoch schon. Bisher bei einem W202 (bis 100.000km gefahren) und dem W210 bei 160.000km auch damit keine Probleme. Allerdings wurden die Automatikfahrzeuge auch oft außerhalb der Stadt bewegt, daher kommt das Zurückschalten eher weniger vor (im Vergleich zum Stadtverkehr).
 
beim Golf war bei ca. 140.000km die Kupplung fällig

Hi ... das ist sicher etwas frueh - eine Kupplung haelt normalerweise laenger, auch beim Golf: Denn grad beim 'Runterschalten muss man mit der Kupplung beim Motor erst muehsam das Schleppmoment ueberwinden (oder man beherrscht so'was archaisches wie Doubleclutching und Zwischengas).

Der Getriebeverschleiss im AG durch haeufige Schaltvorgaenge aussert sich in erster Linie durch verschlissene Bremsbaender, grad wenn die bei Hohendrehzahlunterschieden unter Last den Planentensatz bremsen muessen.

Und wenn ein Mercedes-AG bei 200tkm die Graetsche macht, dann ist es sicherlich jenseits der ueblichen Belastung gefahren worden (haeufige Schaltvorgaenge, haeufiges, hohes Drehmoment etc).

Meine Meinung: Wer aus einem AG regelmaessig ein Schaltgetriebemacht, verfehlt den Sinn dieses Raederwerkes. Wozu soll man dann AG fahren? dafuer gibts prima manuelle GEtriebe, die das viel besser koennen.

Ciao,
Carsten
 
Hallo,
warum baut man denn Automatikgetriebe mit manueller Schaltmöglichkeit, wenn diese wegen möglicher Überbeanspruchung nicht benutzt werden sollen?? Muß ja einen Grund dafür geben. Ein Beispiel dafür wäre sicherlich auch das Runterschalten, um mal eben kräftig zu beschleunigen. Macht das Automatikgetriebe durch Kickdown aber auch. Und nu?
Gruß!
Peer
 
AG 722.6 / 722.9

Ich seh´s wie Tim und Peer - manuelles Runterschalten ist kein wirkliches Problem für die aktuellen und auch für alle früheren MB-AG-Typen.

Die Möglichkeit mit AG manuell runterzuschalten gibt es im Grunde schon immer und wird z.B. auch genutzt um bei langer Bergabfahrt nicht ständig auf der Bremse stehen zu müssen ... mit Tippschaltung find´ ich´s sogar noch komfortabler.


@ Carsten
Bei den aktuellen AG-Typen gibt es schon seit Jahren keine Bremsbänder mehr.


Gruß
Peter
 
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Thema: 5- Gang Automatik im 200 K automatisches Bremsen
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