Ausbau Nockenwelle

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vinc

alter Hase
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w126 300SEL
Hallo ,

wahrscheinlich hab ich mal wieder Pech und muß die Nockenwelle ausbauen.( W 126; M 117 )

Hierzu ist laut Werkstatthandbuch aber ein Ventilheber nötig.

Weiß jemand ob man das auch mit normalem Werkzeug machen kann oder wo man
das Spezialwerkzeug bekommt ?


Gruß

Vinc
 
Hallo Vinc,

wir reden von einem 16 Ventil M 117.968?
Wenn Du die NW ausbaust bleiben die Ventile an ihrem Platz.
Nur bitte die Kipphebel und Kipphebellagerblöcke nicht vertauschen!
 
Hoffe du hast so etwas schonmal gemacht?! Wie Otfried geschrieben, bleiben die Ventile im Kopf! Für den Ausbau der Ventile brauchst du ein Werkzeug!

Chris
 
Hab ich bei DB - Motoren noch nicht gemacht, aber bei Alfa schon.

Muß jetzt aber meine beiden Motoren mir vornehmen ( M 103 ; M 117)

Nach Eurer Darstellung brauch ich offensichtlich nur die LAgerböcke losschrauben.

Wieso schreibt DC im Werkstatthandbuch (05-0220; )man müsse die Schwinghebel
vorher ausbauen. Steht die NW nicht unter Spannung ?


gruß

Vinc
 
Doch, die NW steht schon unter der Spannung der Ventilfedern, aber darum sollst du sie ja gleichmässig lösen und auch gleichmässig in der richtigen Reihenfolge wieder festziehen.

Chris
 
Hallo Vinc,

ich weis jetzt nicht genau, welches AR Motor Du meinst, die 105/59 Serie ist jedoch vom ZK Aufbau etwas anderes aufgebaut. Hier betätigt die Nocke das Ventil direkt, um an die Ventile zu kommen, mu8t Du also die NW ausbauen.
 
soweit ich das noch weiss waren die äusseren schrauben der nockenwellenlager sehr lang und konnte die jeweils hinteren schrauben nicht ganz herausziehen.:Lol1: was den ausbau der nockenwelle erschweren dürfte. die ventile können aber so bleiben wie sie sind. der hat aber keine kipphebel/böcke sondern schlepphebel.(mag sein das es noch andere bauarten gibt, kenne das allerdings nur so), trotzdem eine ganz ordentliche fummelei. ein 103er motor ist ein klacks dagegen.

grüße

Thorsten
 
bekommen ja keine Antwort mehr :D :D

Chris
 
Hallo Thorsten,

der M 117 besitzt, wie Du bereits schriebst, „Fingerkipphebel“, was auch „kurze“ Schleppwinghebel sind. Wenn man es noch nie gemacht hat sollte man besser die Finger davon lassen.
 
Hallo Otfried, Thorsten und raven,

war leider in den letzten Tag mit arbeit zugeknallt und konnte deshalb nicht antworten.

Ich hab' den Ventildeckel abgehabt, und mir die Welle genau angeschaut.
Sie sieht eigentlich sehr gut aus, bis auf einen Nocken am 6. Zylinder.
Der hat 2 kleine ' Pits' auf der Lauffläche ( direkt an der höchsten Stelle) . Kann nicht
einschätzen , ob dadurch das Tackern kommt.
Mir fiehl allerdings auf, das das Ölrohr nicht richtig fest war und bei leichter Berührung mir entgegenfiehl. Hat wohl DC beim Ventilschafterneuern nicht richtig befestigt, oder kann sich dea Rohr loswackeln ? Im Deckel hat es auch leichte Spuren hinterlassen.

Ich werd wohl nun vorsichtshalber die Welle erneuern.

Ich Hydros haben kein Spiel.

Bezüglich AR meine ich die 105 Serie ( 2000 GTV Bertone )

Den hab ich vor ein paar Jahren von grund auf restauriert. Das war eine heidenarbeit, hat aber Spaß gemacht.


Gruß

Vinc
 
Hallo Vinc,

das es Spaß gemacht hat, den „GTV“ zu restaurieren kann ich gut nachvollziehen. Selbst habe ich schon oft am „105“ meines Schwagers herumgeschraubt.

Um auf den M 117.968 zurückzukommen, so wäre die „lose“ Ölversorgungsleitung eine Erklärung. Auf der anderen Seite Frage ich mich, mit welcher Qualität Deine VT/NL arbeitet, besonders wenn dann kostspielige Reparaturprognosen gestellt werden.
 
Denke auch das es mit dem Ölrohr zu tun hat! Loswackeln kann sich da eigentlich nichts!

Chris
 
Wie gut die Qualität der NL ist , durfte ich ja leidvoll bereits an meinem 300 SEL
erfahren ( Nockenwellenschaden nach einer Ventilschaftdichtungsreparatur;
DC hat jegliche Schuld abgewiesen, ich durfte alle selbst tragen )

Es hat wohl auch hier keinen Zweck , mit DC zu diskutieren.

Kann also nur davon abraten,, mit diesen Autos zu DC zur Reparatur zu fahren.
Dort wird wohl möglichst kaputtrepariert, damit der Wagen aus dem Markt kommt.

Ich verstehen allerdings nicht, warum an meinem 190 D ( '85) bisherabsolut keine Problem an den Nockenwellen entstanden sind ( 232 tkm ohne jeglichen eingriff am Motor !!!)

Die Nockenwellen wurden ja zuerst aus Späroguß hergestell, bis erkannt wurde, das
die eine wenig belastbare Materialauswahl war. Es wurde nun auf Schalenguß umgestellt.

Wie war das denn beim Dieselmotor ? Gab es hier direkt Schalenguß ?

Wer ist eigendlich Erstausrüster gewesen ( FEBI ? ) ?

Vinc
 
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