B
billigothi
Guest
Als ich heute früh aus der Garage rausfuhr, lief der Wagen ziemlich wackelig im Leerlauf. Ok, es ist ja ein Diesel, aber dieses Traktor-Feeling ist doch etwas zuviel. Da kann man ja Milch zu Butter verarbeiten.
Richtig Gas annehmen wollte er auch nicht. Nach fast einem Kilometer Dahingerüttle durch die 30er-Zone, bin ich mal stehengeblieben. Im Stand schüttelts noch mehr. Ich glaube, so dürfte es sich anfühlen, wenn nur drei oder vier statt alle fünf Zylinder mitarbeiten.
Neugierig wie ich nun mal bin, Motorhaube auf und reingeschaut (bei laufendem Motor ... natürlich). Kindischer Ansatz, hätte ich mir gleich denken können, dass man da nix sieht. Wie auch, bei lauter Plastik. Ok, ohne Plastik-Abdeckungen hätt' ich sicher auch nicht mehr gesehen. Aber irgendwie hatte ich schon das Gefühl, dass auch der Motor mehr wackelt als sonst. Naja, was sollte auch sonst das Gerüttle verursachen - wird schon der Motor gewesen sein.
Ok, ändern kann ich so wie so nix, und außerdem muss ich dringend zu einem Termin. Also bin ich die 5 km zum Termin gefahren. Der Motor kam da auf ca. 50 Grad, und beim Abstellen lief er dann wieder rund. Eigentlich gab's auf der Landstraße schon keine Probleme, und die 110 km/h gingen auch. (Beim Motor-Notlaufprogramm geht's nur bis 80 km/h - stimmt das?)
Als ich zwei Stunden später nach Hause gefahren bin, gab's auch nix zu beanstanden. Laut Anzeige war der Motor inzwischen wieder kalt.
Die Sache ließ mir trotzdem keine Ruh'. Die Injektoren, die Common-Rail-Pumpe und der Turbo-Lader sind ja angeblich etwas "anfällig". Die (schon oft genannte) Kundendienst-Maßnahmen wurden zwar alle gemacht, aber man weiß ja nie. Außerdem hatte ich ihn vor der letzten Fahrt blöderweise leergefahren. Die anschließende Heimfahrt (250 km) lief er damals aber ganz brav.
Also, einen kurzfristigen Termin mit der Werkstatt zum Fehler-auslesen gemacht und hingefahren (wieder ohne Probleme). Das "Eingangs-Kurztest-Protokoll" listete eine paar Fehler:
- CDI 3 - Common Rail Diesel Injection 3
2021 Raildrucküberwachung über Druckregelventil: Der Raildruck ist zu klein.
- STH - Standheizung mit Fernbedienung
9800 Nach wiederholtem Startversuch hat sich keine Flamme gebildet.
- Systemdiagnose
938D Das Steuergerät UBF sendet nicht mehr auf den CAN-Bus.
Und noch einiges Andere (wie vier durchgebrannte Sitzheizungen???).
Mit diesem Fehlereintrag zur "CDI 3" gab sich die Werkstatt zufrieden und wollte nix weiter machen. Auf Fressen der Common-Rail-Pumpe und/oder Späne im Sprit-System angesprochen, meinte man nur, dass diese Problem von "CDI 2" aber nicht beim "CDI 3" bekannt seien. Ich soll' mir diesbezüglich keine Gedanken machen...
Eigentlich mach' ich mir schon Gedanken. Der Wagen ist jetzt seit zwei Monaten aus der Garantie. Und was ein paar Spänchen anrichten und an Kosten verursachen können, wurde schon ausführlich dargestellt. Ich hab' keine Lust auf eine Reparatur von einigen Tausend Euros.
Chris
Richtig Gas annehmen wollte er auch nicht. Nach fast einem Kilometer Dahingerüttle durch die 30er-Zone, bin ich mal stehengeblieben. Im Stand schüttelts noch mehr. Ich glaube, so dürfte es sich anfühlen, wenn nur drei oder vier statt alle fünf Zylinder mitarbeiten.
Neugierig wie ich nun mal bin, Motorhaube auf und reingeschaut (bei laufendem Motor ... natürlich). Kindischer Ansatz, hätte ich mir gleich denken können, dass man da nix sieht. Wie auch, bei lauter Plastik. Ok, ohne Plastik-Abdeckungen hätt' ich sicher auch nicht mehr gesehen. Aber irgendwie hatte ich schon das Gefühl, dass auch der Motor mehr wackelt als sonst. Naja, was sollte auch sonst das Gerüttle verursachen - wird schon der Motor gewesen sein.
Ok, ändern kann ich so wie so nix, und außerdem muss ich dringend zu einem Termin. Also bin ich die 5 km zum Termin gefahren. Der Motor kam da auf ca. 50 Grad, und beim Abstellen lief er dann wieder rund. Eigentlich gab's auf der Landstraße schon keine Probleme, und die 110 km/h gingen auch. (Beim Motor-Notlaufprogramm geht's nur bis 80 km/h - stimmt das?)
Als ich zwei Stunden später nach Hause gefahren bin, gab's auch nix zu beanstanden. Laut Anzeige war der Motor inzwischen wieder kalt.
Die Sache ließ mir trotzdem keine Ruh'. Die Injektoren, die Common-Rail-Pumpe und der Turbo-Lader sind ja angeblich etwas "anfällig". Die (schon oft genannte) Kundendienst-Maßnahmen wurden zwar alle gemacht, aber man weiß ja nie. Außerdem hatte ich ihn vor der letzten Fahrt blöderweise leergefahren. Die anschließende Heimfahrt (250 km) lief er damals aber ganz brav.
Also, einen kurzfristigen Termin mit der Werkstatt zum Fehler-auslesen gemacht und hingefahren (wieder ohne Probleme). Das "Eingangs-Kurztest-Protokoll" listete eine paar Fehler:
- CDI 3 - Common Rail Diesel Injection 3
2021 Raildrucküberwachung über Druckregelventil: Der Raildruck ist zu klein.
- STH - Standheizung mit Fernbedienung
9800 Nach wiederholtem Startversuch hat sich keine Flamme gebildet.
- Systemdiagnose
938D Das Steuergerät UBF sendet nicht mehr auf den CAN-Bus.
Und noch einiges Andere (wie vier durchgebrannte Sitzheizungen???).
Mit diesem Fehlereintrag zur "CDI 3" gab sich die Werkstatt zufrieden und wollte nix weiter machen. Auf Fressen der Common-Rail-Pumpe und/oder Späne im Sprit-System angesprochen, meinte man nur, dass diese Problem von "CDI 2" aber nicht beim "CDI 3" bekannt seien. Ich soll' mir diesbezüglich keine Gedanken machen...
Eigentlich mach' ich mir schon Gedanken. Der Wagen ist jetzt seit zwei Monaten aus der Garantie. Und was ein paar Spänchen anrichten und an Kosten verursachen können, wurde schon ausführlich dargestellt. Ich hab' keine Lust auf eine Reparatur von einigen Tausend Euros.
Chris