Bremsenerwärmung bei B180 unterschiedlich

Diskutiere Bremsenerwärmung bei B180 unterschiedlich im B-Klasse Forum Forum im Bereich A- und B-Klasse; Ich habe mir vor 6 Monaten einen B180 CDI Autotronic Bj 05/2006 mit 46000 Km gebraucht gekauft. Vor ca. 2 Monaten Km Stand um die 50000 wurde die...

  1. #1 Belchfahrer, 17.04.2011
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    Ich habe mir vor 6 Monaten einen B180 CDI Autotronic Bj 05/2006 mit 46000 Km gebraucht gekauft. Vor ca. 2 Monaten Km Stand um die 50000 wurde die vordere linke Bremse und Felge so heiss, dass es nach heißem Gummi roch. Ich blieb dann stehen und nach AbKühlung der Räder/Bremsen brachte ich den Wagen zur MB Werkstatt. Nach Begutachtung durch den Werkstattfachmann wurden vorne eine Bremsscheibe ( wäre ausgeglüht ) alle Bremsbeläge sowie die Belagshalterungen ausgetauscht. Der Spass lag dann bei 800 Euro. Nachdem das Fahrzeug wieder fahrbereit war, war ich dann 150 Km unterwegs und wurde von einem Tankwart angesprochen der bemerkte, dass die vorderen Räder doch sehr warm wären. Ich nochmals zur Werkstatt mit dieser Reklamation und diesmal kam die Diagnose ein Bremsschlauch wäre verengt so dass die Bremsflüssigkeit nicht richtig zurücklaufen würde. Also 2 neue Bremsschläuche etc und wieder 200 Euro weg. Und jetzt meine Frage: Ist dies normal dass die Bremsen sich vorne und hinten unterschiedlich erhitzen. Ich habe festgestellt dass nach ca. 30 Minuten Fahrt die hinteren Bremsen kaum handwarm sind die vorderen Bremsen jedoch so warm sind, dass man diese kaum anfassen kann. Wer kennt sich damit beim B180 CDI aus?
    Danke für eine Information. Belchfahrer
     
  2. #2 Dedes-Fan, 17.04.2011
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    Es ist normal, daß die Bremsen vorne wärmer werden als hinten. Das ist aber keine spezifische B-Klasse-Erscheinung.

    Die Bremskraft ist ungefährt zu 70% auf die Vorderachse und 30% auf die Hinterachse verteilt.

    Nennenswert warm werden die Bremsen im Normalbetrieb eigentlich nicht, es sei denn, Du fährst wie ein Henker und mußt entsprechend oft und scharf in die Eisen steigen...

    Es zeugt nicht von Kompetenz Deines Werkstattmeisters, wenn er erstmal alles austauscht und den aufgequollenen Bremsschlauch nicht gleich bemerkt.

    Darüber würde ich mal mit dem Chef des Hauses sprechen, denn mindestens 50% Deiner Reparaturrechnung hast Du für die Katz ausgegeben !

    Hoffentlich hat man Dir die neuen Bremsklötze erst nach sorgfältiger Reinigung der Führungsschächte eingebaut und die Kanten der Klötze ausreichend mit Bremsklotzpaste eingeschmiert. Sonst können die Beläge irgendwann klemmen und Du hast wiederum das gleiche Problem...
     
  3. #3 voyi1994, 17.04.2011
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    Aber eins verstehe ich nicht. Haben die wirklich nur 1 Bremsscheibe gewechselt? Es müssen immer beide gewechselt werden. Da würde ich nochmals nachhaken. Ansonsten kann ich mich nur meinem Vorredner anschließen.

    Gruß Detlef
     
  4. #4 Belchfahrer, 18.04.2011
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    Ich wollte nur mal Danke sagen

    Hallo voyi1994 und Dedes-Fan, vielen Dank für die schnellen Antworten. Ich habe auf der Rechnung nochmals nachgesehen. Es wurden doch 2 Bremsscheiben vorne erneuert. Zusätzlich wurden 2 Bremsträger gewechselt pro Stück für 88,49 Euro + MwSt. Sind das die Teile die für die Führung der Bremsbeläge verantwortlich sind? Wenn ja dann müsste die Bremsanlage jetzt wohl eine Weile funktionieren. Was mich nur wundert ist dass diese Reparaturen schon mit 50000 Km nötig sind obwohl laut Inspektionsheft alle Service Intervalle eingehalten wurden. Kann es sein dass hier MB eine Schwachstelle hat, da mir ähnliches bereits schon mal mit einer C-Klasse aber dann doch mit deutlich mehr Km passiert ist. Ich bin auch kein Rennfahrer der ständig bremst und Gas gibt. Dann hätte ich auch sowieso das falsche Auto dafür. Mit meinen früheren Autos VW, Audi, Opel und BMW hatte ich mit den Bremsen nie Probleme. Belchfahrer in Hoffnung :gamer:
     
  5. #5 Dedes-Fan, 18.04.2011
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    Als typische Mercedes-Schwachstelle würde ich da nichts ausmachen, zumindest nicht mehr oder weniger als bei anderen Marken auch, denn die Bremse ist meist eine Entwicklung von ATE oder äquivalenten Zulieferern.

    Ich sehe den Grund für Dein Problem darin, daß in der Vergangenheit zwar Wartungsdienste berechnet und im Heft abgestempelt wurden, man sich bei der Bremse jedoch allenfalls auf eine Sichtkontrolle beschränkte.

    Nach dem Motto, wo nichts auffällig ist, muß auch nichts gemacht werden...

    Aber angenommen, die Beläge wurden seit 50.000 km noch nie herausgenommen, dann ist es fast vorprogrammiert daß sie mal festsitzen.

    Einmal im Jahr nehme ich mir anlässlich des Radwechsels die Zeit und mache die Klötze heraus, reinige alles und setze sie mit neuer Bremsklotzpaste wieder ein. Dann ist alles schön gangbar, nichts sitzt fest und es quietscht auch nichts.

    Da es nicht jedermanns Sache ist und da man sich gut auskennen soll wenn man an der Bremse herumschraubt, empfehle ich, diese Arbeit wenigstens alle 20.000 beim großen Wartungsdienst in der Werkstatt machen zu lassen.

    Die Bremsträger sind übrigens die Teile, auf denen der Bremssattel sitzt. Also jenes Teil, welches an der Achse fest verschraubt ist und in dem die Klötze mit ihren Nasen geführt werden.

    Ob man diese wirklich auswechseln musste? Die müssen ja ziemlich verrostet gewesen sein... Klar, die Monteure haben keine Lust und keine Zeit, eine großartige Reinigung und Entrostung durchzuführen. Der Kunde zahlt ja alles ohne Murren... :D



    .
     
  6. Tob

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    Eine stark unterschiedliche Erwärmung der Bremsscheiben ist mir bei der B-Klasse auch schon aufgefallen.
     
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