DaimlerChrysler plant 50 neue Modelle bis 2008

Diskutiere DaimlerChrysler plant 50 neue Modelle bis 2008 im Smalltalk um den Mercedes Forum im Bereich Allgemeines; http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,401262,00.html Ok, die Zahl 50 bezieht sich auf alle Konzernautomarken, aber wenn man "die anderen"...

  1. #1 MarkusCLK, 19.02.2006
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    http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,401262,00.html

    Ok, die Zahl 50 bezieht sich auf alle Konzernautomarken, aber wenn man "die anderen" wegrechnet frage ich mich, ob es bei Mercedes nicht doch evtl. neue bisher nicht bekannte Baureihen geben soll (z. B. ein weiteres 204- Derivat neben dem X204).
     
  2. #2 Mad-Max, 19.02.2006
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    Neue Modelle müssen her ??? !!! ???

    Hoffentlich wird sich dann aber nicht in der Masse verrannt.

    Irgendwie höre ich jeden Schlagersommer neue Lieder :
    erst hieß es , Modelle mit vielen Gleichteilen bringt Synergie.
    dann hieß es , der Zusammenschluß Mercedes mit Chrysler bringt Synergie-Effekte.
    Nun sollen neue Modelle den Umsatz hochtreiben. Besser wäre es nicht nur nach Umsatzzahlen zu hecheln,sondern die Modelle die am Markt präsentiert werden auch mit toller Qualität anzubieeten. Dann werden die Kunden auch wieder STOLZ auf den Stern sein.
    Nur Umsatzmilliarden machen, kann nicht Ziel sein.
    (meiner Meinung nach !!!)
    Ausser Milliarden verbrannt kann ich nur sehr wenig erkennen.
    Maybach und Smart kosten die Milliarden , mit denen man die Kollegen die nun wegsaniert worden sind (oder noch werden) vieele Jahre in Arbeit und Brot halten hätte können.
     
  3. George

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    Maybach wird sicherlich keine Milliarden verschlingen, von den Arbeitsplätzen ganz abgesehen, wurden wohl 1000 Exemplare als "break even" benötigt, die dürfte man locker schaffen - im Vergleich zum W100 sind die Verkaufszahlen fast gigantisch ;-)
    Smart ist vielleicht erst nach langer Zeit eine Melkkuh, Chrysler ist es inzwischen - verschwendet sind dagegen Milliarden, die man in Projekte investiert hat, die man aufgab - immer eine schwierige Entscheidung...
    Mit den "50 neuen Modellen" ist das natürlich auch so eine Sache, wieviele Neuentwicklungen sind da wirklich dabei und wieviel wird aus dem Modulregal gegriffen?
    Allgemein sind die Reibungsverluste und die mangelnde Koordination DAS Problem solcher Riesenkonzerne - man hätte sich entweder Ende der 80er gleich vom Aktienmarkt verabschieden müssen, aber als "kleiner" Konzern mit <500000 Fahrzeugen im Jahr, wie es MB vor 15 Jahr war, wäre es heute wirklich ungemütlich geworden, für die "Bonzen da oben" wie "uns da unten".
    Qualität ist schließlich kein Kaufkriterium, zumindest nicht wenn sie kostet, das wurde MB ja Ende der 80er unmissverständlich klar gemacht und darauf hat man reagiert...
     
  4. #4 Mad-Max, 19.02.2006
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  5. George

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    Ich persönlich bin ein absoluter Maybach-Verfechter, er präsentiert die übriggebliebene Ingenieursorientierung, eine Demonstration des technisch Machbaren - was anderswo längst von BWL-Fuzzis zunichte gemacht wird.
    Dazu kommen die Leute, die mit solchen "Prestige-Projekten" ihre Arbeit sichern, nicht nur bei MB in Sindelfingen, sondern besonders auch bei den Zulieferern, die doch wehmütig indirekt zugeben müssen, dass ihre hochgelobten Billig-Produktions-Stätten bei Maybach-Komponenten überfordert sind.
    Die Entwicklung wird sicherlich derart teuer gewesen sein, dass man sie mit 1000 Fahrzeugen (wie von MB angegeben) nicht reinholen kann, aber viele Entwicklungen werden weitergerreicht (meines Wissens z.B. die Alu-Tür-Konstruktion jetzt im 221er).
    Nicht zu vergessen der Image-Faktor, welcher wiederum auch anderen Modellen nützt.
    Überflüssige und geldverschwenderische Projekte gibt es bei Daimler sicherlich zu hauf, aber ein Automobil, egal wie dekadent es erscheinen mag, ist für einen Automobil-Spezialisten schwerlich als überflüssig zu bezeichnen...
    Wie gesagt, so legendäre Modelle wie der W100 und W198, die MB gerade in der Nachkriegszeit entscheidend prägten, waren auch Prestige und fanden sicherlich gerade in dieser Zeit auch ihre Kritiker ("wir haben hier Trümmer und ihr baut Autos für reiche Amis").

    Wenn ich einen Maybach-Fahrer sehe, sage ich mir:
    Egal womit dieser Mann sein Geld verdient, er hat gerade fast eine halbe Million in das Unternehmen gesteckt, welches mich ernährt anstatt in irgendwelche Fonds (mit bekannten Folgen)!
     
  6. #6 Mad-Max, 19.02.2006
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  7. #7 Julian-JES, 20.02.2006
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    Maybach ist sicher nicht bei 1000 Autos break-even. Man wollte ja schließlich 1000 pro Jahr verkaufen !!!

    50 Modelle inklusive Nfz...
    Auf MCG wird da nicht viel entfallen !!! Wenn man sagt bis 2008. also 31.12.07 ist da noch nicht mal der X204 mit drin.

    R 230 MOPF, C216, 211 MOPF, X164, C/A451, W204 und vielleicht auch S204 (wenn er noch Ende 07 erscheint), kleines G-Klasse FAcelift.

    X204 kommt ja 2008.

    Also so viel wird das nicht sein bei Mercedes, oder wie seht ihr das ?
     
  8. JK900

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    Es heisst ja "konzernweit"

    Da zählen ja dann auch alle Chrysler und vor allem Dodge Modelle dazu.
    Und wenn ein Facelift auch ein "neues Modell" ist, dann gibt es nicht viel neues.
     
  9. #9 Katharina, 20.02.2006
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  10. George

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    @Julian
    Doch, so verlautete es von offizieller Stelle - man war vorsichtig, auch der W100 hätte sich eigentlich ganz anders verkaufen sollen.

    Die sollen ruhig nochmal den Maybach von vorn bis hinten überarbeiten, auch die letzten sicht/fühlbaren Standardbauteile (was suchen diese Türgriffe am Maybach?) entfernen und unbeirrt festhalten, die Durchsetzung einer ganzen Marke am Markt ist mühsam, aber sicherlich lohnenswert.
     
  11. #11 Julian-JES, 21.02.2006
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    Nee also das glaube ich nicht. Man hat den Markt so auf 2000 Autos eingeschätzt und wollte davon 1000 absetzen pro Jahr...
    Bei 1000 Autos ist man sicher nicht break-even.

    Hier noch ein Maybach - Video wie der Reparatur - Dienst über PLM funktioniert. Sehr lobenswert und unbürokratisch...

    http://www.youtube.com/p.swf?video_id=4fpM-xSrMCo&l=150&eurl=&t=Maybach-repair---Long-version
     
  12. George

    George Ölwechsler

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    Hattest du nicht die ganzen Pressemeldungen zur Einführung? Dort wurde dieser Aspekt behandelt.
    Ich würde allerdings davon ausgehen, dass dort nur die Kosten eingeflossen sind, die sich nicht später auf andere Unternehmensbereiche auswirken (z.B. den V12 als S-Klasse-Entwicklung anzusehen und dem Maybach lediglich die M285-Modifikationen anzurechnen).
     
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