Fiat steigt bei Chrysler ein!

Diskutiere Fiat steigt bei Chrysler ein! im Smalltalk um den Mercedes Forum im Bereich Allgemeines; Fiat steigt bei Chrysler ein Das ist mal eine Erheiterung zum Feierabend :D . Fiat beteiligt sich mit 35% an Chrysler, eine Ausweitung der...

  1. #1 silver arrow, 20.01.2009
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    Fiat steigt bei Chrysler ein

    Das ist mal eine Erheiterung zum Feierabend :D . Fiat beteiligt sich mit 35% an Chrysler, eine Ausweitung der Kooperation ist möglich. Hoffentlich kaufen sie noch die restliche Daimler-Beteiligung.
    Erinnert mich irgendwie an die Hessen-SPD, nur dass der Kandidat immer wechselt. Ob Daimler oder Cerberus, beide sind gegen die Wand gelaufen. Ich glaube nicht, dass Fiat das besser hinbekommt.
    Was meint ihr dazu? Ist das ein sinnvoller Einstieg?


    Ein link dazu:

    http://boersen.manager-magazin.de/m...&id=28174363&u=0&p=0&k=_ZVgXh-ptaImWIFRkpl-vg
     
  2. #2 silver arrow, 20.01.2009
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    Das ist mal eine Erheiterung zum Feierabend :D . Fiat beteiligt sich mit 35% an Chrysler, eine Ausweitung der Kooperation ist möglich. Hoffentlich kaufen sie noch die restliche Daimler-Beteiligung.
    Erinnert mich irgendwie an die Hessen-SPD, nur dass der Kandidat immer wechselt. Ob Daimler oder Cerberus, beide sind gegen die Wand gelaufen. Ich glaube nicht, dass Fiat das besser hinbekommt.
    Was meint ihr dazu? Ist das ein sinnvoller Einstieg?


    Ein link dazu:

    http://boersen.manager-magazin.de/m...&id=28174363&u=0&p=0&k=_ZVgXh-ptaImWIFRkpl-vg
     
  3. Davidc

    Davidc Crack

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    Hallo,

    was soll man dazu sagen?

    Sinnvoll insoweit, als dass da zwei Kranke bzw. qualitativ problematische Firmen zusammen gehen.

    Meiner Meinung nach sollten beide Unternehmen einfach verschwinden. Sie haben beide ausgedient.
    Leider werden sie zusammen bessere Lobbyarbeiten leisten können.
     
  4. A190

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    Na ja.. ich denke doch, dass FIAT und Chrysler schon Traditionsunternehmen sind, die man nicht so einfach wegdiskutieren darf und kann.
     
  5. Diwi

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    Naja so schlecht sieht Fiat mittlerweile nicht mehr da und hat sich vom Sorgenkind zum soliden Unternehmen unter gleichen entwickelt.
    Längst vergessen ist mittlerweile die GM Option auf die Übernahme von Fiat. In Deutschland bringt es Fiat aber nicht viel, da ist der Ruf erst einmal ruiniert, lebt es sich ungeniert, aber über die technische Qualität dürfen wir nicht lästern. Wir dürfen nicht vergessen: Fiat war neben Mercedes maßgeblich an der Entwicklung der Common Rail Technologie beteiligt.

    Was aber nun die Partnerschaft mit Chrysler bringen soll bleibt offen. Spiegel hat dazu einen sehr informativen Beitrag geschrieben: http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,602427,00.html

    Es bleiben viele Zweifel aber wir sind alle keine Insider

    Dirk
     
  6. #6 silver arrow, 21.01.2009
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    Wie ich im Spiegel-Bericht lese, will Fiat bei Chrysler gar nichts ändern. Und das bei einem Hersteller, der nur noch durch den Staat am Leben erhalten wird?? Letztendlich wird die US-Regierung GM oder Ford unterstützen und nicht den kleinsten Autokonzern...
     
  7. #7 Sternbetrachter, 21.01.2009
    Sternbetrachter

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    Mein Senf dazu:
    Ich denke, der Schritt von FIAT ist ganz clever.
    Was braucht den Chrysler besonders? Kleinwagen.
    FIAT könnte also in America die Chrysler-Vertriebswege nutzen,
    um die kleinen "Köddelkisten" über den großen Teich an den Mann
    zu bringen. Klar, ob der durchschnitts-Ami zugreift, steht auf einem
    anderen Blatt.

    Mercedes und Chrylser konnte auch auf Grund der zu identischen
    Fahrzeugpalette nicht gut gehen. FIAT hingegen könnte PKWs
    einbringen, die man wohl bei Chrylser in 10 Jahren noch nicht
    bauen würde/könnte.

    Naja, grau ist alle Theorie :o:


    EDIT: Jetzt erst den SPIEGEL-Artikel gelesen:
    Ich hab die gleiche Meinung wie dieser komische "Dudelhöfer"...mist :D
     
  8. #8 Julian-JES, 21.01.2009
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    ich denke das es besser gehen könnte als Daimler mitChrysler. weil:

    a) die Fiat-Technik nicht so teuer ist und somit besser in einem Chrysler verbaut werden kann.

    b) Chrysler dringend Kleinwagen braucht.


    Fiat hat so wie ich verstanden habe die 35% geschenkt bekommen. Chrysler bekommt im Gegenzug nur die Recht an der/den Kleinwagenplattform/en.
     
  9. A190

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    Aha.. und warum wurden nochmal die Verhandlungen über eine gemeinsame Plattform für die W169/T245 Nachfolger mit Fiat abgebrochen ??? Ja richtig.. die FIAT Plattformen waren Teurer in der Herstellung als die eigenen Daimler-Pendants.
     
  10. #10 Julian-JES, 21.01.2009
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    ja richtig.
    Aber Herstellung und Materialeinzelkosten sind zwei paar Schuhe.

    Die Produktionskosten von Daimler können ja billiger sein, z.B. durch eine höhere Produktivität. Aber so eine ABC oder Airmatic Federbein ist in den Materialkosten teuerer als ein Fiat 500 Federbein.

    D.h. Daimler konnte die Technologien die sie entwickelten nicht bei Chrysler einsetzten. Damit konnten die Entwicklungskosten nicht auf eine größere Stückzahl umgelegt werden. Es gab folglich zu keiner Fixkostendegression...
     
  11. A190

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    @ Julian

    Wenn mans so sieht, hast Du auch wieder recht. An Stückzahlen und Entwicklungskosten habe ich gar nicht gedacht.
    Trotzdem wäre ja die Fiat/A-B-Klasse Plattform durch die Stückzahlen und Enticklungskosten die Daimler abgenommen hätte dann auch billiger geworden, was aber wohl nicht der Fall war.
     
  12. #12 Julian-JES, 21.01.2009
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    ja das stimmt. Es hat sich bzgl. Fiat und A-/B-Klasse nicht gelohnt.

    Bei Mini und Alfa sind die Verhandlungen ja auch ins stocken geraten.

    DEr W176 und W246 bekommen ja nun den M270 und OM651. Diese Motoren werden in größeren Stückzahlen produziert, so dass dann auch mehr an der A-Klasse und B-Klasse hängen bleiben wird.

    Das gleiche war ja auch beim 450 ggü dem 451.

    Beim 450 gab es noch Mercedes Motoren M160.
    Im Endeffekt wurden davon rund 700.000 Stück über 8 jahre gebaut.
    Das ist ja nix.

    Das wird der Grund sein, warum im 451er Mitsubishi Benziner verbaut sind. Daimler hat keine Entwicklungskosten für neue Motoren und Mitsubishi kann seine Entwicklungskosten auf mehr Motoren verteilen.

    Bsp: So ein Automatikgetriebe hat rund 1-2 Mrd. EUR Entwicklungskosten. D.h. man muss erstmal 2 Mio Einheiten von dem Teil verkaufen, damit man dann 1000 EUR pro Getriebe an Entwicklungskosten hat. Dann kommen da noch die Material- und Produktionskosten dazu.
     
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