Genfer Automobilsalon 2002

Diskutiere Genfer Automobilsalon 2002 im Smalltalk um den Mercedes Forum im Bereich Allgemeines; Frankfurt, 04. Mär - Mit viel Luxus und Noblesse werden sich die deutschen Autohersteller in dieser Woche auf dem Genfer Automobilsalon...

  1. Elch

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    Frankfurt, 04. Mär - Mit viel Luxus und Noblesse werden sich die deutschen Autohersteller in dieser Woche auf dem Genfer Automobilsalon präsentieren. Ganz so, als wünschten sie sich angesichts der Konjunkturflaute bessere Zeiten herbei.

    Aus deutscher Sicht wird es auf der am Donnerstag in Genf beginnenden Autoschau nicht gerade viele Neuigkeiten geben. Opel stellt das neue Modell des "Vectra" und die Van-Studie "Concept M" aus. Der Entwurf fällt in die Kategorie "Crossover", dem Versuch der Automobilkonzerne, neue Klassen zu erfinden und so den Absatz zu steigern. VW<VOWG.DE> und Mercedes<DCXGn.DE> hatten neben anderen mit ihren Entwürfen "Magellan" und "GST" bereits auf der Detroiter Autoschau solche automobilen "Mischvarianten" gezeigt. BMW<BMWG.DE> will in Genf mit der Studie CS 1 einen Vorgeschmack auf die kommende 1er Baureihe - das dann kleinste Modell der Münchener Autoschmiede - geben. Ebenfalls aus dem Hause BMW zu sehen sein werden diverse Varianten der im vergangenen Jahr neu aufgelegten "Mini"-Serie. Mercedes zeigt unter anderem das neue Coupe der CLK-Klasse.

    LUXURIÖSE LIMOUSINEN IN EIGENTLICH BESCHEIDENEN ZEITEN
    Hervorstechen dürften die deutschen Autobauer auf dem Genfer Automobilsalon mit ihren Luxuskarossen. Mercedes stellt seine für Herbst geplante Super-Limousine Maybach vor, Volkswagen präsentiert den "Phaeton", und BMW stellt die Langversion seiner 7er Flaggschiff-Reihe aus.

    Mit dem Maybach belebt Mercedes die Nobelmarke der 30er und 40er Jahre wieder. Benannt nach ihrem Erfinder Karl Maybach und geschmückt mit dem eigenen Label "MM" stellt die Limousine den Vorstoß DaimlerChryslers in die absolute Spitzenklasse dar. Mit mehr als sechs Metern Länge, 550 PS, ausziehbaren Ledersitzen sowie viel Holz und allerlei technischen Raffinessen gleicht die Karosse einem rollenden Edel-Wohnzimmer. "Männer, deren Zeit viel, sehr viel Geld bedeutet, wissen den Wert eines allzeit zuverlässigen Wagens - eines Maybachs - ganz besonders zu schätzen", lautete der Werbe-Slogan im Jahr 1930. Mehr als eine Viertel Million Euro soll der neue Maybach heutzutage kosten.

    Für etwas weniger Geld, aber immerhin noch bis zu rund 100.000 Euro zu haben sein wird der VW-Phaeton, zu griechisch: "Der Leuchtende". Volkswagen beschreitet mit dem oberhalb des "Passat" angesiedelten Wagens erstmals die Luxusklasse. Eigens für die Produktion der Limousine baute der Wolfsburger Konzern eine gläserne Fabrik in Dresden, die interessierten Passanten einen Blick auf die Montage erlaubt. Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) zählt zu den ersten Fahrern des "Phaetons" - allerdings exklusiv mit einer Standarte am linken Kotflügel.
    BMW reiht sich in Genf mit der die Langvariante seines 7er-Modells in den Reigen der Luxus-Präsentationen ein. Um 14 Zentimeter verlängerten die Münchener den Radstand und fügten zugleich noch einige Chrom-Applikationen für mehr Eleganz hinzu. BMW hatte mit dem im vergangenen Jahr auf den Markt gebrachten neuen 7er-Modell auf Grund des Designs und vieler technischer Neuheiten für Aufsehen gesorgt. Der Konzern verspricht sich davon aber auch in wirtschaftlicher Hinsicht eine wichtige Rolle: Im ersten Jahr der Markteinführung sollen dem Vernehmen nach mehr als 50.000 Modelle abgesetzt werden.

    WIRTSCHAFTLICHE PERSPEKTIVEN WENIGER GLÄNZEND
    Nicht ganz so glänzend wie die Karossen in Genf sind die derzeitigen Perspektiven für die deutsche Automobilindustrie. Zwar halten sich die hiesigen Autobauer im Vergleich zur internationalen Konkurrenz mit ihren Wachstumsraten derzeit noch recht wacker. Dennoch sagen Experten der Branche für dieses Jahr insgesamt rückläufige Absatzzahlen voraus. Hinzu kommen "Einzelschicksale" wie die defizitäre Adam Opel AG<GM.N> oder der US-Autobauer Chrysler, wegen dessen der Daimler-Konzern bereits die Dividende für das vergangenen und die Gewinnprognose für das laufende Jahr rundweg halbieren musste.

    Abgesehen von Konjunktur- und Nachfrageschwäche macht sich die internationale Autobranche weiterhin mit ruinösen Preiskämpfen selbst das Leben schwer. Nach den US-Anbietern werben auch verstärkt einige europäische Hersteller mit Vergünstigungen wie etwa Nullzins-Krediten. Dies drückt empfindlich auf die Gewinnmargen, kann aber im Erfolgsfall zu Erhöhung von Marktanteilen führen.
     
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    Geneve car show makes the most of Swiss neutrality

    GENEVA, March 6 (Reuters) - A country with no large-scale auto industry might seem an unlikely location for one of the world's top auto shows.

    But the success of the annual Geneva salon, which last year touched its limit of over 700,000 visitors in 10 days, has forced the organisers to build an enormous new hall to free up extra exhibition space.

    The bustle and bright lights at Geneva belie the recession in which the industry is now gripped, thanks to a massive product offensive the carmakers hope will win them a bigger share of a stagnant market without cutting prices.

    But the organisers say there's another reason why this city in French-speaking Switzerland has taken its place among the top five auto shows while others such as London and Milan stumbled.

    "Of the big five world shows, this is the only one in neutral territory," says Bruno Lurati, the show's managing director. "Here the only priority is to make the most beautiful show."

    In the tradition of Swiss neutrality, the manufacturers have an agreement to share the available exhibition space evenly. Domestic brands dominate the other shows, occupying as much as 70 percent of available capacity.

    That makes Geneva more compact and, for hurried industry folk, more convenient, especially as the salon is next to the airport.

    "The other shows are frighteningly big," said Alex Thomas, a press officer for Nissan Motor Co <7201.T>. "Here, you can do pretty much all you need to in one day."

    The decline of other shows in recent years has also diverted more attention towards Geneva, which stands out increasingly as the biggest European show before Frankfurt or Paris, which come in the second half of the year.

    Public days are by far the busiest. Around 95,000 people are expected to throng the cavernous halls when the show opens officially on Thursday, compared to 20,000 on the press days.

    Geneva comes to life with 37 new or semi-new cars this year, from Ford Motor Co <F.N>, PSA Peugeot Citroen <PEUP.PA>, Volkswagen AG <VOWG.DE> and others, accompanied by the usual dancers and publicity stunts.

    Fiat's <FIA.MI> Lancia brightened its stand with craftspeople making violins and clothes. Suzuki introduced the Alto compact car with an opera singer and two mime artists.

    DaimlerChrysler AG <DCXGn.DE> semi-hid its new luxury Maybach behind a smoked brown glass screen while Porsche decided to distribute pictures of its Cayenne sports utility rather than display the real thing.

    The industry tends to choose Paris, Detroit, Tokyo and Frankfurt for big launches or announcements. Geneva is usually a more low-key event where lower-volume, niche cars get their first airing and executives meet to exchange ideas.

    "At Geneva we tend to concentrate on meetings and functions rather than big unveilings," said Nissan's Thomas. "But for me, it's still the best show."
     
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