Geräusche bei 30 km/h aus Heck, Kamera?

Diskutiere Geräusche bei 30 km/h aus Heck, Kamera? im Forum GLA Forum (X156) im Bereich A- und B-Klasse - Hallo, ich habe einen GLA250e BJ 07/2023, aktuelles Modell. Fahrzeug wurde 12/2023 als neu erworben. Bei unterscheiten von 30km/h ist aus dem...
Danke für diese sehr ausführlichen Details. Ich werde diese an meinem MB-KD-Meister weitergeben, auch wenn das Geräusch deswegen nur etwas geringer ausfällt. (Man will die Heckklappen meiner beiden Fahrzeuge zeitnah dick auspolstern.) Ich bin mittlerweile tatsächlich fast am Aufgeben und denke ernsthaft über die Rückgabe bzw. den Verkauf nach.
 
Hallo zusammen,

ich habe seit letzter Woche einen W177 BJ2025 und bin leider auch geschädigt.
Da ich noch innerhalb der 14 Tage Widerruf bin, wird es vermutlich darauf hinauslaufen :(
Es ist wirklich zum Heulen.
Ich werde jetzt trotzdem noch einen Werkstatt-Termin beim Verkaufshändler abmachen, die mir aber vermutlich das gleiche sagen werden, was hier auf 4 Seiten steht, und was bei Motor-Talk auf 80 Seiten zu lesen ist, nämlich dass das Verhalten normal sein soll. Die Gründe sind hier ja schon mehrfach genannt worden.

Schade, es wäre mein erster MB gewesen und bei der Thematik vermutlich auch der letzte, wenn sie ihren Fehler nicht irgendwann einsehen und professionelle Kameras und Funktionen verbauen :(

LG
Andreas
 
Ich denke, dass man von Seiten MB hier rasch eine Lösung finden muss. Mein Händler (sehr groß - 10 Filialen) ist zu mir als Stammkunde sehr offen, weil mittlerweile von vielen Kunden extrem genervt. Die stehen unter Druck. Morgen kommt mein B dort „unters Messer“. Ich berichte bei News, egal ob positiv oder negativ.
 
Das Problem scheint seit 2022 zu bestehen, ich glaube das erst wenn es irgendwo schwarz auf weiß kommuniziert wurde. Dann kann es gerne der gleiche Wagen wieder sein, aber bis dahin kann ich leider nicht warten, denn das Klappern wird mich durchdrehen lassen und dann ist mir ein Ende mit Schrecken und Kündigung des Vertrags dann tatsächlich sicherer.

An die Wissenden hier im Forum:
Ist es beim W177 dann bis zur Mopf 2022 tatsächlich kein Problem und die Kamera gibt dauerhaft Ruhe ohne sinnfreie Kalibrierungen? Wann wurde dieses Parksystem 5.0 zum ersten Mal verbaut? Vielleicht ist dann ein Gebrauchter für mich vielleicht eine Option. Danke!
 
An die Wissenden hier im Forum:
Ist es beim W177 dann bis zur Mopf 2022 tatsächlich kein Problem und die Kamera gibt dauerhaft Ruhe ohne sinnfreie Kalibrierungen? Wann wurde dieses Parksystem 5.0 zum ersten Mal verbaut? Vielleicht ist dann ein Gebrauchter für mich vielleicht eine Option. Danke!

Bezüglich Vormopf bedenke, dass hier noch alte Techniken verbaut sind (Z. B. keine 48 Volt, alte Motorausführung) und bei dem M260 Benziner Vormopf Motor (GLA 220 und GLA 250) ein Zylinderkopfproblem vorlag.

Gruß

wer_pa
 

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Bei mir käme eh fast nur der Diesel in Frage....
 
Ich denke, dass man von Seiten MB hier rasch eine Lösung finden muss. Mein Händler (sehr groß - 10 Filialen) ist zu mir als Stammkunde sehr offen, weil mittlerweile von vielen Kunden extrem genervt. Die stehen unter Druck.
Glaube ich weniger
Gruß
wer_pa
 

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  • GLA RFK MB Aussage 2.jpg
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Glaube ich weniger
Gruß
wer_pa
Ich bin ebenfalls skeptisch. Ich stehe in regem Austausch mit Maastricht, weil ich wissen will, welche Auswirkungen die fehlende Kalibrierung auf welche Assistenzsysteme hat, ob es möglich ist, die Rückfahrkamera zu deaktivieren und welche Auswirkungen das auf welche Assistenzsysteme, u.a. die akustischen Parksensoren, hat. Die Antworten wiederholen sich und zeigen eine Arroganz, die ich selbst von Mercedes nicht erwartet hätte.

Schreiben aus Maastricht vom 15.12.25:
"Mit Einführung des Parksystems der Generation 5 werden Videodaten der Umfeldkameras in Fahrentscheidungen einbezogen. Dadurch sind die Kalibrierungsanforderungen deutlich höher als bei der vorherigen Generation. Wenn eine Tür (Spiegelkameras) oder der Kofferraum (Rückfahrkamera) geöffnet und geschlossen wird, kann sich die Position der Kameras zueinander minimal verändern, was eine erneute Kalibrierung erforderlich macht.

Zum Ablauf der Kalibrierung:
  • Die Kalibrierung erfolgt automatisch bei jedem Motorstart.
  • Dabei öffnet sich die Abdeckung der Rückfahrkamera für maximal 5 Minuten während der Vorwärtsfahrt, ohne dass ein Kamerabild angezeigt wird.
  • Die Kalibrierung kann nur unter guten Lichtbedingungen und in einem Geschwindigkeitsbereich von 18–35 km/h durchgeführt werden.
  • Wird die Kalibrierung nicht abgeschlossen (z. B. weil die Bedingungen nicht erfüllt sind), wird der Vorgang abgebrochen und später erneut gestartet.
  • Das Öffnen und Schließen der Kamera ist ein bewusst vorgesehenes Systemverhalten und kein Fehler.
Zu Ihren Fragen:
  • Eine Deaktivierung der Rückfahrkamera ist grundsätzlich nur über einen autorisierten Vertragspartner (VP) möglich. Dieser kann Ihnen verbindlich mitteilen, ob eine Deaktivierung technisch machbar ist und welche Auswirkungen dies auf andere Assistenzsysteme hat.
  • Wir können aktuell keine Aussage dazu treffen, ob die akustischen Parksensoren oder weitere Systeme bei einer Deaktivierung betroffen wären. Dies muss individuell geprüft werden.
  • Eine alternative Lösung zur Kalibrierung gibt es nicht, da diese für die volle Funktionalität des Systems und die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben erforderlich ist.
Wir verstehen, dass die aktuelle Situation für Sie nicht zufriedenstellend ist. Bitte wenden Sie sich an Ihren Vertragspartner, um die Möglichkeit einer Deaktivierung und die damit verbundenen Konsequenzen zu klären."

Wie schon in der vorherigen Korrespondenz wird die Verantwortung auf die Werkstätten abgeschoben.

Auch meine Frage, ob eine solche Empfindlichkeit der Systeme nicht dazu führen muss, dass jedes Durchfahren eines Schlagloches etc. die Kalibrierung und damit die Genauigkeit der Anzeige beeinträchtigt, wurde abgebügelt.

Mail vom 27.11.2025:
"Zusätzlich möchten wir Sie beruhigen: Das Überfahren von Schlaglöchern oder größeren Unebenheiten sollte die Re-Kalibrierung nicht beeinflussen."

Danach hatte ich gar nicht gefragt, ich hatte wissen wollen, ob eine zufällig einmal erfolgte Kalibrierung beeinflusst wird.

Da Maastricht mittlerweile einräumt, dass Mercedes offensichtlich gar nicht so genau weiß, was sie da verbaut haben, werde ich die Korrespondenz beenden.

Stattdessen werde ich mich per Einschreiben mit Rückschein an den Vorstandsvorsitzenden Herrn Ola Källenius wenden.

Nicht dass ich große Hoffnungen habe. Aber vielleicht höhlt ja doch steter Tropfen den Stein ...
 
Ich bin ebenfalls skeptisch. Ich stehe in regem Austausch mit Maastricht, weil ich wissen will, welche Auswirkungen die fehlende Kalibrierung auf welche Assistenzsysteme hat, ob es möglich ist, die Rückfahrkamera zu deaktivieren und welche Auswirkungen das auf welche Assistenzsysteme, u.a. die akustischen Parksensoren, hat. Die Antworten wiederholen sich und zeigen eine Arroganz, die ich selbst von Mercedes nicht erwartet hätte.

Schreiben aus Maastricht vom 15.12.25:
"Mit Einführung des Parksystems der Generation 5 werden Videodaten der Umfeldkameras in Fahrentscheidungen einbezogen. Dadurch sind die Kalibrierungsanforderungen deutlich höher als bei der vorherigen Generation. Wenn eine Tür (Spiegelkameras) oder der Kofferraum (Rückfahrkamera) geöffnet und geschlossen wird, kann sich die Position der Kameras zueinander minimal verändern, was eine erneute Kalibrierung erforderlich macht.

Zum Ablauf der Kalibrierung:
  • Die Kalibrierung erfolgt automatisch bei jedem Motorstart.
  • Dabei öffnet sich die Abdeckung der Rückfahrkamera für maximal 5 Minuten während der Vorwärtsfahrt, ohne dass ein Kamerabild angezeigt wird.
  • Die Kalibrierung kann nur unter guten Lichtbedingungen und in einem Geschwindigkeitsbereich von 18–35 km/h durchgeführt werden.
  • Wird die Kalibrierung nicht abgeschlossen (z. B. weil die Bedingungen nicht erfüllt sind), wird der Vorgang abgebrochen und später erneut gestartet.
  • Das Öffnen und Schließen der Kamera ist ein bewusst vorgesehenes Systemverhalten und kein Fehler.
Zu Ihren Fragen:
  • Eine Deaktivierung der Rückfahrkamera ist grundsätzlich nur über einen autorisierten Vertragspartner (VP) möglich. Dieser kann Ihnen verbindlich mitteilen, ob eine Deaktivierung technisch machbar ist und welche Auswirkungen dies auf andere Assistenzsysteme hat.
  • Wir können aktuell keine Aussage dazu treffen, ob die akustischen Parksensoren oder weitere Systeme bei einer Deaktivierung betroffen wären. Dies muss individuell geprüft werden.
  • Eine alternative Lösung zur Kalibrierung gibt es nicht, da diese für die volle Funktionalität des Systems und die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben erforderlich ist.
Wir verstehen, dass die aktuelle Situation für Sie nicht zufriedenstellend ist. Bitte wenden Sie sich an Ihren Vertragspartner, um die Möglichkeit einer Deaktivierung und die damit verbundenen Konsequenzen zu klären."

Wie schon in der vorherigen Korrespondenz wird die Verantwortung auf die Werkstätten abgeschoben.

Auch meine Frage, ob eine solche Empfindlichkeit der Systeme nicht dazu führen muss, dass jedes Durchfahren eines Schlagloches etc. die Kalibrierung und damit die Genauigkeit der Anzeige beeinträchtigt, wurde abgebügelt.

Mail vom 27.11.2025:
"Zusätzlich möchten wir Sie beruhigen: Das Überfahren von Schlaglöchern oder größeren Unebenheiten sollte die Re-Kalibrierung nicht beeinflussen."

Danach hatte ich gar nicht gefragt, ich hatte wissen wollen, ob eine zufällig einmal erfolgte Kalibrierung beeinflusst wird.

Da Maastricht mittlerweile einräumt, dass Mercedes offensichtlich gar nicht so genau weiß, was sie da verbaut haben, werde ich die Korrespondenz beenden.

Stattdessen werde ich mich per Einschreiben mit Rückschein an den Vorstandsvorsitzenden Herrn Ola Källenius wenden.

Nicht dass ich große Hoffnungen habe. Aber vielleicht höhlt ja doch steter Tropfen den Stein ...
 
Ergänzend zum Thema Mängel der Kalibrierung Rückfahrkamera:

Eine Kalibrierung kann nur dann abgeschlossen werden, wenn u.a. Kriterien, wie gutes Wetter, gute Sicht , Straßenbelag den technischen Vorgaben der Software entsprechen. Bei schlechter Sicht und insbesondere bei Nachtfahrten kommt es zu keinem Abschluß, die Kalibrierung wird jedesmal bei Erreichen des Zeit- und Geschwindigkeitsfensters gestartet und abgebrochen. Bedeutet im Klartext, daß die Kamera nur bedingt und nicht ausnahmslos nutzbar ist.

Somit ist das Argument seitens MB - die zwingende Notwendigkeit einer Neukalibrierung nach jedem Fahrzyklus für eine "sichere Funktion und Einhaltung diverser Vorschriften" etc. - völlig haltlos. Denn offensichtlich werden die meisten zurückgelegten km mit einer unkalibrierten Kamera zurückgelegt.

Die eingeschränkte Funktion der Rückfahrkamera und das lautstarke Betriebsgeräusch wird weder beim Verkaufsgespräch noch in der Bedienungsanleitung erwähnt. Außerdem führt dieser Sachmangel bei einem späteren Verkauf des Autos zu einem Wertverlust.

Die von MB angebotenen Selbsthilfe in Form der mittlerweile allseits bekannten manuellen Kalibrierung sollte man auf öffentlichen Straßen lieber unterlassen. Zu langsames Fahren ohne triftigen Grund ist in Deutschland verboten und kann bei Behinderung mit einem Bußgeld geahndet werden. Bitte nachlesen im §3 StVO!
 
Thema: Geräusche bei 30 km/h aus Heck, Kamera?
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