GPS bei bewaffnetem Konflikt vermutlich gestört

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  1. Heinz

    Heinz Crack

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    Hi Leute!
    Berlin (rpo). Bei einem bewaffneten Konflikt muss nach Angaben des Bundesforschungsministeriums mit einer Einschränkung des Global Positioning System GPS gerechnet werden. Betroffen wären vor allem Autofahrer, Segler und Flieger, die das amerikanische Satellitennavigationssystem privat nutzen.
    Schon im Golfkrieg 1991 war das GPS in seiner Genauigkeit heruntergefahren worden, sagte Ministeriumssprecherin Sabine Baun am Mittwoch in Berlin. Während des Kosovo-Konflikts 2000 sei die Positionsbestimmung in der Krisenregion für private Nutzung abgeschaltet worden.
    Das GPS wird seit 1978 vom US-Verteidigungsministerium betrieben. Am 2. Mai 2000 war die künstliche Verzerrung für private Nutzer von Präsident Bill Clinton aufgehoben worden. Die Ortsgenauigkeit verbesserte sich dadurch von unter 300 auf unter 20 Meter. Benutzer wie der Zwickauer Segelfluglehrer Swen Schlobach rechnen damit, dass das aus 24 Satelliten bestehende GPS bei einem Gegenschlag der USA als Reaktion auf die Terrorangriffe in New York und Washington auch ohne Vorwarnung zumindest örtlich abgeschaltet oder die Signalverschlechterung wieder aktiviert wird.
    Die USA haben schätzungsweise 20 Milliarden Mark (10,2 Milliarden Euro) für das GPS ausgegeben. Die private Nutzung ist kostenlos. Die Position auf der Erde wird ermittelt durch den Vergleich der Abstände zu jeweils vier der 24 Satelliten. Die Kontrolle der Satelliten erfolgt zentral von der Master Control Station in Colorado Springs (USA) aus. Das US-Verteidigungsministerium behält sich vor, die Daten bei Krisen oder kriegerischen Handlungen wieder zu verschlechtern oder das System abzuschalten. Das Satellitensignal enthalte darüber keine Information, sagte Schlobach. "Somit tappt man als Normalbenutzer total im Dunkeln, wie genau GPS im Moment gerade ist."
    Mit "Galileo" will die EU ein eigenes, rein ziviles Satelliten- Navigationssystem aufbauen, auch um vom amerikanischen GPS unabhängig zu werden. Die Kosten werden laut Bundesforschungsministerium 6,2 Milliarden Mark (3,2 Milliarden Euro) betragen. Galileo soll ab 2008 funktionstüchtig sein. Zur Positionsbestimmung wird oftmals zusätzlich das russische GLONASS-Systems herangezogen.
    Möge es uns erspart bleiben :(

    Grüße Heinz
     
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