Grand-Prix-Fahrzeuge der Goldenen Ära

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Hallo Patrick,

sehr schön erkennt man an diesem Bild den Aufbau des „B“ Reihenachtzylinders. Die beiden Vierzylinderblöcke besitzen eine zentrale Kraftabnahme, an welcher auch der Kompressorantrieb abgezweigt wird. Der Langhubig ausgelegte Motor war sehr Langstreckentauglich und wurde auch in „Sportwagen“ verbaut, wo er, wenn er an Privatpersonen verkauft wurde, gedrosselt war um mit normalem Kraftstoff betrieben werden zu können.

Unterschied RL SS & RL TF
Der SS Super Sport wurde auch als Straßensportwagen verkauft. Es war ein Modell mit 3 Liter Motor. Der RL TF => Targa Florio war eine Leichtbauversion des SS, zuerst bei der TF gefahren, welche einen 3.2 Liter Motor besaß.
 
Hamburger Stadtpark-Revival am 3. und 4. September 2005

• Auto Union Rennwagen nach 66 Jahren wieder am Start
• Siegreiche DKW- und NSU Rennmotorräder mit von der Partie

Ingolstadt, 23. August 2005

Motorsportfans an der Waterkant werden staunen: Nach 66 Jahren kehrt ein Auto Union Silberpfeil in den hohen Norden zurück. Beim 4. Hamburger Stadtpark-Revival am 3./4. September 2005 wird der Auto Union Typ C auf dem Stadtkurs des historischen Motorsportfestivals einige Runden drehen – ein Augen- und Ohrenschmaus ist dieser Rennbolide aus den 1930er Jahren mit einem 16-Zylindermotor mit 520 PS bei 5000 U/min. Wie damals, als die Rennfahrerlegende Georg Meier im Mai 1939 im Auto Union Typ D bei einer Demofahrt über die Strecke durch Hamburg jagte.

Audi Tradition ist erstmals beim Hamburger Stadtpark-Revival mit dabei, und die Starterliste kann sich sehen lassen: Neben dem Auto Union Typ C, der vom aktuellen Audi DTM-Piloten Frank Stippler gelenkt wird, präsentiert Audi Tradition den Wanderer Stromlinie Spezial Sportwagen von 1939 gefahren von Rainer Köhne, stellvertretender Leiter Audi Tradition. Auch zwei legendäre Rennmotorräder aus der Historischen Sammlung, die DKW RM 350 ccm, gefahren von Georg Münch und die NSU Rennfox 125 ccm, mit der Werner Haas 1953 Weltmeister wurde, sind im Fahreinsatz.

Früher waren sie schärfste Konkurrenten, die DKW- und NSU-Werksfahrer. In einem Bericht der Zeitschrift „Motor und Sport“ vom 14. Mai 1939 wurde das Hamburger Stadtparkrennen als ein „Rennen von unerhörter Spannung und Überraschungen“ beschrieben. Bei den Meisterschaftsläufen am 6./7. Mai 1939 gewann Wanfried Winkler auf DKW in der 250ccm-Klasse. In der 350ccm-Klasse belegte ... Fleischmann auf DKW Platz zwei, gefolgt von Otto Rührschnek auf NSU auf dem dritten Platz.

„Ein nachhaltiges Erlebnis war für die Besucher der beiden Renntage der Start von Georg Meier auf dem Auto Union Rennwagen. Zwei Runden am Sonnabend galten als Training, am Sonntag aber konnte Meier bereits bei dieser Vorführungsfahrt einen Durchschnitt von 142,1 km/st auf der Stadtparkstrecke herausholen ...“, so hieß es weiter im Artikel der „Motor und Sport“ von damals. Die Auto Union nutzte gut besuchte Rennveranstaltungen in Deutschland um die Auto Union Silberpfeile dem Publikum optisch, akustisch und dynamisch bei Demonstrationsfahrten vorzuführen.

Beim Hamburger Stadtpark-Revival am 3./4. September 2005 finden Demo-Rennläufe und Gleichmäßigkeitsprüfungen auf einem 1,7 Kilometer langen abgesperrtem Stadtpark-Rundkurs statt. Die Rennwagen und Rennmotorräder der Audi Tradition starten am Samstag und Sonntag in einem Sonderlauf.


Das Audi Markenzeichen der Vier Ringe symbolisiert die Marken Audi, DKW, Horch und Wanderer, die in der Auto Union zusammengefasst wurden. Auto Union und NSU, die 1969 fusionierten, prägten die Entwicklung des Auto-mobils maßgeblich. 1985 entstand aus der Audi NSU Auto Union AG die
AUDI AG. Die Audi Tradition pflegt und präsentiert zusammen mit den beiden Traditionsgesellschaften Auto Union GmbH und NSU GmbH die umfangreiche und weitverzweigte Audi Historie. Das Audi museum mobile im Audi Forum Ingolstadt ist von Montag bis Sonntag von 09.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet.

Quelle: http://www.motorevival.de/
 
Hallo Dieselwiesel,

danke für den Hinweis.

Die Auto Union nutzte gut besuchte Rennveranstaltungen in Deutschland um die Auto Union Silberpfeile dem Publikum optisch, akustisch und dynamisch bei Demonstrationsfahrten vorzuführen.
Eine damals übliche Praxis. Auch Daimler Benz zeigte gerne die GP Wagen bzw fuhren auch wie die Auto Union die Rekordwagen bei den europäischen Rennen im Rahmenprogramm. 1939 zeigte Daimler Benz sehr gerne den „Sieger von Tripolis“, den in Rekordzeit gebauten Voiturette W 165.
 
Hallo Dieselwiesel,

die Bilder zeigen den „D“ Version 1938. Wurde der Wagen auch gefahren? War der 6 Liter V 16-45°, welcher angekündigt wurde auf der Strecke?
 
Hallo Otfried,

war nicht den ganzen Sonntag dort, der ausgestellte Wagen wurde glaube ich nicht gefahren, es war aber nachdem wir das Gelände langsam verlassen haben ein unglaublicher Sound zuhören dies könnte eventuell der 6 Liter gewesen sein, leider keine Ahnung ob er´s war.
Leider gab es vom Veranstalter kein Programm oder ähnliches.

Übrigens haben die Motorräder von damals auch ihren Reiz spez. der Sound der Motoren und die Schmalspurbereifung.

anbei noch ein paar Bilder

http://img65.imageshack.us/img65/5928/dsc029493tu.th.jpg

http://img65.imageshack.us/img65/6919/dsc029474jd.th.jpg

http://img311.imageshack.us/img311/9149/dsc029595up.th.jpg



Gruss Christian
 
Hallo Dieselwiesel,

die 3 Liter V 12-60° haben so ihre „Probleme“ ;).

Wenn Du das Gefühl gehabt hast, die Luft vibriert und es war ein dumpfes Dröhnen, dann war es der „C“ Typ von 1936/37 :D {6 Liter V 16-45°}

Die alten Motorräder sind auch irre, speziell etwa Rennmotorräder mit Kompressoraufladung.
 
Otfried schrieb:
Wenn Du das Gefühl gehabt hast, die Luft vibriert und es war ein dumpfes Dröhnen, dann war es der „C“ Typ von 1936/37 :D {6 Liter V 16-45°}

Hallo Otfried,

dann war es das nicht, den es war mehr ein kreischen aber sehr beindruckend, ähnlich wie bei den "Mopeds" aber mit mehr Volumen.

Gruss Christian
 
Hallo Dieselwiesel,

Deine Beschreibung klingt sehr nach einem 3 Liter V 12, dieser Motor drehte höher und war „schriller“. Man stelle sich ein Starterfeld mit 4 „D“ Typen, 4 W 154, 2 16 C-316, 3 12 C-312, 2 8 C-308 und zur akustischen Abrundung noch 2 Maserati 8 CTF vor.
 
No. 30

Otfried schrieb:
Hallo,

...und was haben wir hier Interessantes :D
http://mitglied.lycos.de/TazioNuvolari/SF-S234.jpg
{Quelle: „Stoica della Scuderia Ferrari“}

http://mitglied.lycos.de/TazioNuvolari/SF-S137.jpg
{Quelle: „Stoica della Scuderia Ferrari“}

Hallo Otfried,

das verstehe ich nun nicht, die Startnummer 30 passt eigentlich nur zu Farina im Alfa Romeo Tipo 316 beim Gran Premio d'Italia (Autodromo di Monza) am 11.9.1938?!

Aber irgendwie sieht der "Hintern" gar nicht nach einem "typischen Tipo 316" aus?! :D

Wieso tragen die Bilder den Titel von Nuvolari und der S.F.? Die S.F. wurde doch am 1.1.1938 aufgelöst? Nuvolari wechselte ja nach dem missglückten Training am 10.4.1938 in Pau (Feuer im Tipo 308) später zu Auto Union.


Gut Nacht,
 
Hallo Patrick,

Stimmt! Das Bild zeigt einen 16 C-316 während des Trainings in Monza.
Laut „Quelle“ soll es Clemente Biondetti im Training zeigen.

Dieses Bild zeigt deutlich, was der 16 C-316 auf schnellen Strecken zu leisten vermochte. Clemente Biondetti führt das Feld bei Gran Premio d’Italia in Monza 1938 an.
http://mitglied.lycos.de/TazioNuvolari/GPI-S141.jpg
{Quelle:„Le Leggendaire – Storia delle Corse che hanno creato il mito dell’automobil – Gran Premio d’Italia“}

Bei diesem Rennen zeigte sich der 16 C-316 dem W 154 und den Auto Union mehr als gewachsen. Lediglich Tazio Nuvolari demonstrierte sein fahrerisches Können, was letztendlich der Auto Union zu dem ersten Saisonsieg – mit 3 Runden Vorsprung – verhalf.
 
W 154

Otfried schrieb:
... Bei diesem Rennen zeigte sich der 16 C-316 dem W 154 und den Auto Union mehr als gewachsen. Lediglich Tazio Nuvolari demonstrierte sein fahrerisches Können, was letztendlich der Auto Union zu dem ersten Saisonsieg – mit 3 Runden Vorsprung – verhalf.

Hallo Otfried,

ja, der W 154 von von Brauchitsch / Caracciola fällt ab! :D


So, hier habe ich mal ein paar Rätsel für alle Interessierten!

Rätsel 1

Wer und was wird wo gezeigt? :D

http://www.db-forum.de/galery/data/500/Raetsel_1a.jpg


Rätsel 2

Wer und was wird wo gezeigt?

http://www.db-forum.de/galery/data/500/Raetsel_2a.jpg


Rätsel 3

Wer und was wird wo gezeigt?

http://www.db-forum.de/galery/data/500/Raetsel_3a.jpg


Rätsel 4

Wer und was wird wo gezeigt?

http://www.db-forum.de/galery/data/500/Raetsel_4a.jpg


Rätsel 5

Wer wird hier gezeigt? Wo?

http://www.db-forum.de/galery/data/500/Raetsel_5a.jpg


Gut Nacht,
 
Nr 3 0 C111 Teststrecke Verbrauchsrekordfahrt Nürburgring? Einfach geraten nich nachgelesen! Der rest iss weit vor meinem Interessenbereich :-)

Olli
 
Rätsel

X-R230-X schrieb:
Nr 3 0 C111 Teststrecke Verbrauchsrekordfahrt Nürburgring? Einfach geraten nich nachgelesen! Der rest iss weit vor meinem Interessenbereich :-)

Olli

Hallo Olli!

Die Marke stimmt schon mal! :D Aber der Thread heisst ja "Grand-Prix-Fahrzeuge der Goldenen Ära", betrifft also Fahrzeuge von 1934 - 1940!


Viel Spass beim Weiterraten ...


Ciao,
 
Meine Güte meine Freundin sollte mich nach einem solch angenhmen Abend wie gestern ned allein vorn PC lassen :-)
Alkohol hat fatale Folgen ... Nehme meinen Beitrag zurück *lol geht das auch ohne mein bisschen reputation hier zu verlieren

Olli - steht in der Ecke und schämt sich
 
Hallo Patrick,

ich will ja nicht gemein sein und alle Rätsel auflösen :D

Rätsel 1: Sieht man Dich dort im nächsten Jahr? Insider sprechen von einem Typ „A“ ;)

Rätsel 2: Eine Aufnahme vor dem Beginn einer Legende. Man beachte Startnummer 11, gefahren von einem Schweizer :D.

Das Fahrzeug in der Mitte des Bildes zeigt ein Fahrzeug, von welchem die Farbe „abgekratzt“ wurde, den W 25/M 25 A von Manfred von Brauchitsch. 2 Stunden, 47 Minuten und 36.8 Sekunden später beendete er das Rennen als Sieger mit einem Schnitt von 122.5 km/h. Es war der erste silberne Mercedes, welcher eine lange Siegesliste eröffnete. Der Ort: Nürburgring {Nordschleife}, VIII ADAC Eifelrennen – 3. Juni 1934

Sehr schön ist das Starterfeld der 750 kg Formel zu erkennen: Bugatti T 51, Alfa Romeo Monza.

Rätsel 3: :D @ Olli, nimm mal Deinen R 230.479 Bremsklotz aus dem Weg :D:D:D

Rätsel 4: Der Wagen ist das stärkste Rennfahrzeug einer gültigen Formel bis in die Zeit der Turbo-Wagen in den 80iger Jahren: W 125/M 125 F
Aufgenommen vor den Boxen der Betongeraden, etwa dort, wo sich heute die Boxen der GP Strecke befinden.
Der Fahrer: Hermann Lang, welcher das Rennen auf Platz 7 mit einer Runde Rückstand auf den Sieger Rudolf Caracciola beendete:
X. Großer Preis von Deutschland – 25. Juli 1937

Rätsel 5: Meines Wissens das „Pressefoto“ zum XI. Großen Preis von Deutschland am 24. Juli 1938. Es zeigt Rennleiter Alfred Neubauer sowie die Fahrer Rudolf Caracciola, Manfred von Brauchitsch, Hermann Lang und Richard Seaman.
Gegenfrage: Wer ist wer ;).
 
Hallo Patrick,

wie ich sehe, wirfst Du die beiden Formeln zusammen :D

Rätsel 1: Überlasse ich Kathi :D

Rätsel 2: Siehe Wilfrieds Antwort.
Hast Du schon einmal einen der ersten W 25 gesehen. Im Museum und in Fellbach stehen die Wagen noch. In Luzern steht auch noch ein solcher Wagen, ich bin mir jedoch bezüglich des Motors nicht sicher.

Rätsel 3: @ Olli – sagen wir es so – Du fährst Deinen Bugatti Veyron aus und wirst plötzlich von hinten „angesaugt“ und befindest Dich in einem der beiden Dreistufenvergaser :D. Ob die heutigen McLaren schneller laufen könnten bezweifele ich.
Gestoppt wurden solche Wagen mit > 430 km/h.

Da der M 25 D zu schwer geworden war, konnten sie nur in Formelfreien Rennen eingesetzt werden, von welchen das Avus-Rennen 1937 mit der neu gebauten Steilkurve das schnellste war: Das Bild zeigt den Wagen von Manfred von Brauchitsch, welcher ein W 25 E Chassis mit Stromlinienkarosserie und einem M 25 DAB fuhr.
Dieser V 12-60° Motor mit 5.577 cm³ erreichte bei einem Ladedruck von 1.26 bar 736 PS/5.800 U/min und ein „bescheidenes“ Drehmoment von 983 Nm/3.500 U/min.
Das Problem waren die Reifen. Sieger dieses Rennens wurde im übrigen Hermann lang mit einem identischen Fahrzeug, jedoch mit dem „schwächeren“ „F“ Motor, welcher den Wagen auf „nur“ 360 km/h beschleunigte.

Rätsel 4: Nachtrag zu Wilfried: Der „F“ Motor, gebaut von Rudolph Uhlenhaut leiste als Reihenachtzylinder mit nassem Kompressor bei 0.95 bar Ladedruck {weniger als der M 112.961 !} bei 5.800 U/min 646 PS und hatte ein Drehmoment von 964 Nm bei 3.000 U/min. Der Hubraum betrug 5.560 cm³
 
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