Haben moderne Autos zu viel Elektronik an Bord?

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  1. Heinz

    Heinz Crack

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  2. #2 thomlahn, 15.04.2002
    thomlahn

    thomlahn Crack

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    Die ganze Story ist zum Teil wohl Ansichtssache, auf der einen Seite die Leute die die Annehmlichkeiten der elektronischen Helferlein nicht mehr missen möchten, auf der anderen Seite die die sagen: Ich kann mein Fenster auch von Hand hochkurbeln und was nicht eingebaut ist kann auch nicht kaputt gehen.

    Ich sehe ein ganz anderes Problem: je nach System und Fahrzeug wird es immer mehr Probleme mit der Ersatzteilversorgung geben. Besonders für Systeme die in geringen Stückzahlen in Serie verbaut wurden weil auf ein sehr spezielles Fahrzeug ausgelegt oder weil sie nach kurzer Zeit durch ein anderes System / Hersteller ersetzt wurden.

    Auch Steuergeräte lassen sich nicht ewig lagern und die Chip-Hersteller produzieren nach einer gewissen Zeit die Bauteile einfach nicht mehr.

    So ist es denkbar das acht Jahre alte Fahrzeuge ohne einen Flecken Rost nicht mehr fahren, weil es irgendein Steuergerät nicht mehr gibt.

    Ausserdem wechseln Werkstätten gerne Steuergerät auf Verdacht - 70% der ausgebauten Teile sind i.O.

    Gruß, thomlahn
     
  3. Heinz

    Heinz Crack

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    Hi Thom!
    Ich pflichte Dir bei!
    Aber beim heutigen Automobilbau geht doch ohne diese Teile gar nichts mehr!
    Grüße Heinz
     
  4. Diwi

    Diwi Crack

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    Hallo Thom,

    Dank der heutigen Vielfalt an Herrstellern der Motorelektonik (Bosch und wer ist da sonst ?) sehe ich das Problem nicht so. Außerdem findest Du Systeme nicht nur bei einem Auto-Hersteller/Konzern.
    Beispiel : Der CAN Bus von Bosch, der wie ja alle Sternenfahrer wissen, in allen aktuellen DC-Fahrzeugen zu finden ist, wird auch zur Zeit bei Opel in allen neueren Modellen verwendet(Corsa C und Vectra C).

    Ein Problem ist jedoch die Fehlersuche in elektronischen Systemen. Dank Fehlerspeicher kann ein geschulter Mechaniker (oder EDV Spezialist) Baugruppen eingrenzen. Leider fehlt jedoch vielerorts die Kenntnisse und das mit dem Steuergerät hat sich halt mal so eingebürgert, weil die in der Tat früher starben wie die Eintagsfliegen.

    Gruß Dirk
     
  5. #5 thomlahn, 15.04.2002
    thomlahn

    thomlahn Crack

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    Hallo Diwi,

    es gibt ausser Bosch schon noch einige Hersteller, es gibt ja nicht nur die Motorelektronik. Wenn es ein wichtiges Bauteil nicht mehr gibt, dann muß evtl. ein nicht Serien-Teil noch mal von der Entwicklung und Produktion usw. geändert und freigegeben werden was heutzutage ein Riesen Aufwand ist. Und das Ganze für 100 Stück im Jahr. Reagiert wird von den Herstellern erst, wenn wirklich gar nichts mehr geht und der Druck von den Autoherstellern zu groß wird. Dann geht locker noch mal ein halbes Jahr ins Land bis geliefert werden kann.

    So läufts doch.

    Gruß, thomlahn
     
  6. #6 Otfried, 15.04.2002
    Otfried

    Otfried Moderator

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    Hallo,

    ich sehe die Entwicklung wie Thom, es wird in Zukunft öfters lauten, das ein entsprechendes Bauteil nicht lieferbar sei. Der Ausweg ist dann, das ein ähnliches aktuelles Bauteil eingebaut wird.

    Auf dem Elektroniksektor, nicht nur in der KFZ-Industrie, wird heute sehr viel nur noch getauscht. Die Gründe sind recht einfach. Der Tausch verläuft schnell. Es wurde für den Kunden definitiv etwas ausgewechselt und {leider} kennen sich die meisten heutigen Mitarbeiter nur begrenzt mit den elektronischen Systemen aus.
    Vielfach jedoch hat die Fehlerquelle eine wesentlich einfachere Ursache.
     
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