Japanische Autos machen Deutsche am zufriedensten

Diskutiere Japanische Autos machen Deutsche am zufriedensten im Smalltalk Forum im Bereich Allgemeines; Frankfurt, 22. Okt - Japanische Autos machen ihre deutschen Fahrer nach einer Studie des Marktforschungsinstituts J.D. Power am zufriedensten....

  1. Elch

    Elch Crack

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    Frankfurt, 22. Okt - Japanische Autos machen ihre deutschen Fahrer nach einer Studie des Marktforschungsinstituts J.D. Power am zufriedensten.

    In allen sieben Größenklassen setzten sich in der Umfrage unter 15.000 deutschen Autobesitzern japanische Fabrikate durch, teilten die US-Marktforscher am Dienstag mit. Allein in sechs Kategorien lagen Toyota-Modelle<7203.T> vorne, in der Luxusklasse setzte sich der Nissan<7201.T> Maxima gegen die Konkurrenz von Mercedes<DCXGn.DE> und BMW<BMWG.DE> durch. In der Frage der Zuverlässigkeit, Qualität und der Zufriedenheit mit dem Vertragshändler stuften die Befragten Toyota als Nummer eins ein, die Toyota-Tochter Daihatsu<7262.T> schnitt bei den Unterhaltskosten am besten ab. Nur beim Image der Marke war BMW die Nummer eins.

    "Im Durchschnitt haben japanische Autos weniger Pannen als nicht-japanische. Das ist Grund für die Kundenzufriedenheit", sagte der Europa-Direktor von J.D. Power, Dave Sargent. Der von J.D. Power im Auftrag der Automobilzeitschrift "mot" ermittelte Kunden-Zufriedenheitsindex sieht Toyota klar vor Mazda<7261.T>. Knapp dahinter rangieren BMW, Honda<7267.T> und Porsche <PSHG_p.DE>. Mercedes-Benz folgt auf Platz acht hinter Daihatsu und Subaru. Unter dem Branchendurchschnitt waren unter anderem Opel<GM.N> und VW<VOWG.F>. Insgesamt wurden 132 Modelle von 32 Marken einbezogen.

    "Die deutschen Autohersteller haben das Image, exzellente Autos zu bauen, was zum größten Teil auch stimmt. Dass auch die Japaner sehr gute Qualität herstellen, ist noch nicht so recht im Bewusstsein der Leute angelangt", sagte Sargent. Die Erhebung in Deutschland habe Erkenntnisse in Großbritannien und den USA weitgehend bestätigt. Das Institut hatte die Autofahrer nach ihren Erfahrungen mit zwei bis drei Jahre alten Fahrzeugen befragt.

    Bei Kleinwagen wurde der Toyota Yaris am besten bewertet, in der Kompaktklasse der Corolla, in der Mittelklasse der Lexus IS 200. In der Oberklasse verwies der Nissan Maxima den 5er und den 7er von BMW auf die Plätze, bei den Sportwagen rangierte der Toyota Celica noch vor dem Porsche 911. Bei Vans und bei Geländewagen folgten hinter dem Toyota Picnic und dem RAV4 je zwei weitere japanische Fabrikate.
     
  2. George

    George Ölwechsler

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    Selten einen derartigen Schwachsinn gehört. Celicia vor 911, Maxima vor 5er und 7er...
    Japanische Autos sind den deutschen technisch rund 5-15 Jahre hinterher, bessere Qualität gibt es ebefalls nicht. Sie gehen seltener Kaputt, über die Gründe habe ich mich ja schon mehrfach ausgelassen (simple Bauweise/Technik).
    Ein US-Amerikaner aus der Branche hat einmal in einer Kolumne einer deutschen Autozeitschrift (AutoFocus) geschrieben, dass die S-Klasse sich in den USA ebenso gut mit Starrachsen verkaufen würde! Mit dieser Einstellung wollen die Qualität beurteilen?
    Wenn ich einen Toyota kaufe stelle ich selbstverständlich geringere Ansprüche als beim Mercedes, somit werde ich eher positiv überrascht.
     
  3. #3 Horst II, 25.10.2002
    Horst II

    Horst II Dieselfahrer

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    Hallo George,

    da kann ich Dir nur recht geben. Bei der Qualität der US-Automobilprodukte sind die Amerikaner mit fast allem zufrieden was von außen kommt...

    Gruß
    Horst
     
  4. #4 amateur, 06.11.2002
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    amateur Frischling

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    Mit Verlaub, ich weiß das grenzt an Blasphemie, aber ist diese Entwicklung denn ein Wunder?
    E Klasse W210 - Qualitätsanmutung, Verarbeitung.....da hat sich dc in einem Wichtigen Segment selbst die Karten gelegt!
    S Klasse - als solche nicht mehr zu erkennen, jeder laie hält den für ne c-klasse -> kauft keiner
    M-Klasse - wenn nicht bei steyr-puch gebaut sollten die bei Auslieferung einen Werkzeugkasten und matsch-band mitliefern
    V-Klasse - haben grad den dritten in der Firma, könnte evtl der erste sein, der sein geld wert ist, die anderen waren häufig kaputt und haben geklappert wie sa..

    und die konkurrenz?
    7er BMW -> das ist ja wohl ein Scherz, außerdem bei dem Wertverlust.. dann lieber in den neuen Markt investieren (hehe)
    5er BMW -> wird viel geleast, weil er ein paar kröten weniger kostet als E
    3er BMW -> da hat BMW doch versehentlich ein gutes Auto gebaut. bei der mangelhaften Modellpolitik auch dringend nötig.

    Ich als bekennender Benz liebhaber muß leider sagen, daß der einzige Hersteller in Deutschland, der über Jahre mehr richtig als falsch gemacht hat, Audi ist.

    Aber wie es aussieht, kriegt Benz endlich die Kurve und baut wieder Autos, die den Stern auch verdienen.

    vielleicht sieht so eine Umfrage ja nächstes Jahr gaaaanz anders aus???

    P.S. -> den amis kann man eh alles verkaufen und bei den U.S.-Fertigungstoleranzen ist das kein Wunder, daß die Japaner für klasse Autos halten (wo bleibt da eigentlich der vielbeschworene amerikanische nationalstolz???) the star-sprangeld nippon...

    so, t´schuldigung, das musste mal raus
     
  5. George

    George Ölwechsler

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    "E Klasse W210 - Qualitätsanmutung, Verarbeitung.....da hat sich dc in einem Wichtigen Segment selbst die Karten gelegt!
    S Klasse - als solche nicht mehr zu erkennen, jeder laie hält den für ne c-klasse -> kauft keiner"
    Der W210 ist bis auf das Rostproblem (was selbstverständlich auf Kulanz beseitigt wird) ein sehr gutes Fahrzeug. Die Qualitätsanmutung ist gut verglichen mit anderen Fahrzeugen aus dieser "nicht-Haptik" Zeit und immer noch besser als bei den Fahrzeugen aus Nippon, die Verarbeitung ist einwandfrei.
    Der W220 verkauft sich exzellent (Weltmarktführer in seinem Segment!), die Qualitätsanmutung kann einem Vergleich mit dem Phaeton oder dem neuen A8 leider nicht standhalten, ist aber wie die Verarbeitung besser als bei Lexus und Co.

    Bei V/M-Klasse muss ich dir allerdings absolut Recht geben, diese Fahrzeuge stehen allerdings auch nicht für "Made in Germany", haben den Stern aber trotzdem nicht verdient.

    Die neuen BMW-Modelle aufgrund ihres Designs zu verurteilen (solange es nicht kopiert ist) halte ich für unfair, auf die Technik kommt es an! Der 7er verkauft sich so gut wie sein Vorgänger!
     
  6. #6 amateur, 06.11.2002
    Zuletzt bearbeitet: 07.11.2002
    amateur

    amateur Frischling

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    eins ist auf jeden fall klar: die neue e-klasse ist klasse und zurecht ein verkaufsschlager.
    den 7er verurteile ich nicht wegen seiner optik, etwas gewagt, aber wo wären wir, wenn sich keiner was trauen würde. ich bemängele den gradezu katastrophalen wertverlust dieses autos und (mal hand aufs herz) i-drive oder wie dass heißt hat nun wirklich keiner gebraucht, schon gar nicht die gut situierte und in der regel ältere zielgruppe dieser klasse.

    und wo wir grad bei amis waren, muß sich benz auch nicht wundern, das die suv-liebenden amis japaner fahren, wenn man jahrelang verträumt, den G500 in den staaten zu vertreiben. hat sich doch dc tatsächlich über die hohen absatzzahlen seit markteinführung in den usa gewundert. suv, V8, 5 Liter und dann noch ´n stern, daß muß sich doch im land der suburban und humvees verkaufen.

    gruß

    mark
     
  7. #7 thomlahn, 12.11.2002
    thomlahn

    thomlahn Crack

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    Hallo,

    warum die Aufregung? So wie ich es verstehe, wurden hier Fahrzeugbesitzer befragt wie zufrieden sie mit ihren Fahrzeugen sind, keine Techniker oder Motorjournalisten.

    Es hat also damit zu tun, welche subjektiven Ansprüche ein Käufer hat und wie weit sie erfüllt wurden. Wer einen Japaner kauft erwartet ein zuverlässiges, günstiges Auto und an den Pannenstatistiken kann man sehen, dass dies wohl von vielen Japanern erfüllt wird. Er erwartet keine neueste Techniken und Entwicklungen sondern Standard (gerademal ABS, vielleicht Klima usw.).

    ESP, ABC, SBC, Climatronic und so weiter sind ihm schnuppe.

    Wer einen Daimler, aber auch Audi/VW/BMW kauft, hat einen höheren Anspruch an die Qualität und Design des Fahrzeugs und neuere Features. Und wo mehr Technik drin ist, kann auch mehr kaputt gehen. Hier werden heute die Erfahrungen zu den Technologien gemacht, die in 5-10 Jahren auch bei den Japanern verbaut werden.

    Gruß, thom
     
  8. tomS

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    Hallo thom,

    wie kommst Du darauf, daß Fahrer japanischer Modelle keine hohen Ansprüche stellen? Imho ist gerade das Gegenteil der Fall! Die japanische Perfektion ist geradezu sprichwörtlich. Obwohl sie (im Gegensatz zu DC etc.) keine eigenen Pannendienste unterhalten und somit jede Panne in den (ADAC- etc.) Statistiken auftaucht, sind die Asiaten weitaus zuverlässiger als jedes deutsche Auto. Die Serienausstattung ist vorbildlich, während bei DC allein die Fußmatten ein Vermögen kosten.
    Wofür ESP etc.? Ein anständiges Auto kippt beim Elch-Test nicht um. ESP bedeutet nur kaschieren der miserablen Ingenieursleistung.
    Was nützt der Mercedes in der Werkstatt, mein Auto soll _fahren_!

    MfG

    Thomas
     
  9. #9 Horst II, 13.11.2002
    Horst II

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    Hallo Thomas,

    ist Dir langweilig, oder meinst Du das wirklich ernst?

    Bei der A-Klasse mag das mit einigen Abstrichen zutreffen, verallgemeinern kann man das aber wirklich nicht. Auf die elektronischen Hilfen soll man sich nicht verlassen, sondern sie sollen Dich lediglich aus ohnehin schon verkorksten Fahrsituationen retten, die über die physikalischen Grenzen und auch - guten - Ingenieursleistungen hinausgehen.

    Mit dem gleichen Argument könntest Du auch sagen "Wofür Airbag und ABS? Ich fahre auf der Straße und nicht gegen Bäume..."

    Sorry, aber das ist echter Quark...

    Gruß
    Horst
     
  10. #10 thomlahn, 14.11.2002
    thomlahn

    thomlahn Crack

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    Hallo tomS,

    ich sag doch: die Japaner bauen gute, zuverlässige Fahrzeuge, nenn es japanische Perfektion.

    Ich behaupte nur, wer in seinem Auto innovative Technik erwartet ist bei den Japanern falsch. Die bauen dass ein, was bei den Europäern 4-8 Jahre erprobt und verbessert wurde. Dafür ist man bereit sich die eine oder andere blutige Nase zu holen (siehe Pannenstatistik).

    Das Design der Japaner ist zu 95% relativ gesichtslos (Geschmackssache - OK). Risiken in Design, Technik oder Konzept werden selten eingegangen - so sind'se halt. Viele Leute sind damit zufrieden, hab ich kein Problem mit. Ein Auto ist ein Gebrauchsgegenstand, es gibt normalerweise keine Preise zu gewinnen.

    ESP hat nicht nur was mit dem Elchtest zu tun, sondern hilft in Situationen in die jeder kommen kann (über/untersteuern). Wenn's dem einen oder anderen den Allerwertesten rettet ist doch OK.

    Gruß, thom
     
  11. Rollo

    Rollo Guest

    Hallo, Thom !

    Zu den 5 %, die in Deiner Rechnung übrigbleiben, hast Du hoffentlich den Mazda RX 8 gemeint !
    Da haben die Japaner so ziemlich alles über den Haufen geworfen, was Du als typisch japanisch ansprichst.

    Gruss aus Kiel ...
     
  12. #12 thomlahn, 14.11.2002
    thomlahn

    thomlahn Crack

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    Ja, in der letzten Zeit tut sich einiges bei den Japanern. Auch der Mazda 6 sieht nett aus.

    Was mit aus der Vergangenheit so direkt einfällt ist Toyota Celica aus den 70ern und Mazda MX5. Vielleicht Honda Accord EX.

    Gruß, thom
     
  13. tomS

    tomS Crack

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    keinen mercedes ;-/
    Hallo Horst,

    von Airbag oder ABS habe ich nichts negatives geschrieben, zumindest beim ABS sind wir wohl einer Meinung. Airbags müssen imho dagegen nicht unbedingt sein. Andere "Gimmicks" wie die elektronische Servolenkung (heißt das so?) bei der A-Klasse haben meine Mutter bzw. Fußgänger beinahe ins Grab gebracht und DC war _unfähig_, den Defekt zu beheben.
    Übrigens ist ja nicht nur die A-Klasse kippelig, auch der Sprinter ist nicht besser. Die /8 - Zeiten, wo Mercedes wirklich noch für Qualität stand und wenig Konkurrenz aus Asien kam, sind vorbei.
    Doch ich fürchte, da wird weiter der Kopf in den Sand gesteckt und die Studie ignoriert. Das die japanische Automobilindustrie den ganzen Planeten erobert hat (im Gegensatz zu DC) und nicht nur bei Umfragen in D, auch in den USA, Asien und sonstwo besser abschneidet wird einfach mit der angeblichen Rückständigkeit der Japaner erklärt. Nach dem Motto "es kann nicht sein, was nicht sein darf".
    An mitlesende DC-Manager: Keine Ausreden und Selbstbeweihräucherung mehr! Die Probleme anpacken!

    MfG

    Thomas
     
  14. Rollo

    Rollo Guest

    @thomlahn

    Also mir kommt ganz spontan der CRX in den Sinn. Das war damals schon eine echte Knallbüchse. VTEC haben die auch schon lange, da sind die BMW Entwickler wohl noch "mit der Trommel um den Tannenbaum" gelaufen. Wankeltechnik bei Mazda weiter entwickelt, T-Roof auch in den kleinen Klassen, ebenso den 2,0 ltr. Sechszylinder und und und. Das Heck vom Sportcoupe ist auch wie vom Toyota Corolla/Honda CRX kopiert. Machen wir uns aber nichts vor, der Preisvorteil der Japaner ist eigentlich nur noch marginal und nicht mehr so deutlich wie in den früheren Jahren. Das die in den USA geliebt werden, ist auch kein Wunder. Wir bolzen wie die Stiere auf der Autobahn was das Auto hergibt und erfreuen uns an den Amis mit ihren Tempolimits. Die hier so gefahrenen Autos werden sehr stark beansprucht, und ganz ehrlich : Ich habe selten japanische Autos auf der hinteren Stoßstange gehabt.

    Wir kochen alle nur mit Wasser !

    Gruss aus Kiel ...
     
  15. #15 thomlahn, 14.11.2002
    thomlahn

    thomlahn Crack

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    Stimmt !

    ... - oder mit Reis ;)

    @tomS

    in den 80ern haben die Japaner schon ordentlich Marktanteile in Europa gewonnen, was der Industrie bestimmt weh getan hat. Es ist schon richtig, die Fehlertoleranz bei den Kunden sinkt und auf Loorbeeren ausruhen geht nicht lange gut.

    Gruß, thom
     
  16. #16 Horst II, 14.11.2002
    Horst II

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    Hallo Thomas,

    Deine Formulierung "ESP ect." klang so, das mit den Airbags bestätigt es.
    Das ist sehr bedauerlich. Wenn die "Gimmicks" aber funktionieren wie sie sollen, retten sie aber auch Leben.
    Autos wie der Sprinter sind von Natur aus kippelig, auch japanische. Was die negative Qualitätsentwicklung von DCX betr., so läuftst Du bei mir offene Türen ein, fahre schließlich ein W210...
    Worauf willst Du eigentlich hinaus? Marken wie Mercedes, BMW, Porsche, Jaguar, usw., usw. werden nie den ganzen Planeten erobern. Das scheitert schon alleine daran, daß sich nur die wenigsten auf diesem Planeten überhaupt ein Auto und schon gar nicht eines der o. a. Hersteller leisten können. Das ist zwar genau das große Problem auf diesem Planeten, ist aber nun mal so - möchte aber jetzt nicht in das politische abtriften.

    Gruß
    Horst
     
  17. tomS

    tomS Crack

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    Hallo Horst,

    > Autos wie der Sprinter sind von Natur aus kippelig, auch japanische

    Doch die direkte Konkurenz des Sprinter (Ducato, Transit) ist da wohl nicht so wackelig.

    > Marken wie Mercedes, BMW, Porsche, Jaguar, usw., usw. werden nie den ganzen Planeten erobern.

    Vergleichen wir nicht Äpfel mit Birnen. So etwas wie die A-Klasse will Porsche gar nicht bauen. Doch die A-Klasse (vom Smart gar nicht zu reden) fährt eher in der unteren Mittelklasse und diese Mittelklasse wird eigentlich überall gekauft. Und da sieht man wie stark die Asiaten vertreten sind. Vor meinem Haus kommt auf 1 Mercedes mindestens 1000 Japaner. Natürlich kann sich DC noch verbessern. Ein erster sinnvoller Schritt wäre imho Umfragen auch ernst zu nehmen.

    MfG

    Thomas
     
  18. #18 Horst II, 15.11.2002
    Zuletzt bearbeitet: 15.11.2002
    Horst II

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    Hallo Thomas,

    Ist es eigentlich so erstrebenswert einen "Volks-Mercedes" zu haben? Würde Mercedes & Co. ganz plötzlich preiswerte Modelle in einen Preiskampf zu den entsprechenden japanischen (und auch anderen ausländischen Modellen) anbieten, was glaubst Du was dann eher gekauft würde? Es gibt Leute hier im Forum, die sich keine E-Klasse kaufen würden nur weil dieses Modell gerne als Taxi genutzt wird, was eigentlich für das Modell spricht. Was ging Anfang der 80er ein raunen durch die Mercedes-Gemeinde als der "Baby-Benz" 190 angekündigt wurde. Nein, ich bin davon überzeugt das Mercedes & Co den gesamten Markt gar nicht erobern wollen, jedenfalls nicht auf diese Weise wie Du es hier darstellst.

    Zu asiatischen/japanischen Inovationen möchte ich noch folgende Behauptung aufstellen:
    Es gibt keine einzige - asiatische im allgemeinen und japanische im speziellen - Erfindung im letzten 20. Jahrhundert die entscheidend für die Entwicklung der Menscheit beigetragen hat. Ich denke da als Beispiel an die Atomspaltung oder den Computer. Wenn dem nicht so ist, nenne bitte eine. Die Japaner sind perfekte Imitatoren. Sie machen alles nach (auch bei den Autos) und verbessern es oft sogar, das ist ihre Mentalität.

    Übrigens habe ich gar nix gegen japansiche Produkte an sich. Ich fröne noch rel. intensiv der Fotografie. Rate mal wo die von mir genutzte Fotoausrüstung hergestellt wurde... ;)
    Ach, Du wohnst nur in der falschen Gegend ;) :D
    Na ja, so schlecht sind sie auch wieder nicht, aber Du hast recht, auf seine Kunden sollte man schon hören wenn man eine kommerzielle Zukunft haben will.

    Gruß
    Horst
     
  19. #19 George, 15.11.2002
    Zuletzt bearbeitet: 15.11.2002
    George

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    Eigentlich verurteile ich Menschen nicht sofort, sondern habe Spaß an der Diskussion. Wer allerdings ESP und Airbags etc. für Gimmicks hält, mit dem kann man nicht diskutieren.
     
  20. #20 Dedes-Fan, 20.11.2002
    Dedes-Fan

    Dedes-Fan immer gut drauf

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    Zum Thema Japaner möchte ich völlig wertfrei folgendes anmerken:

    Habe 1978 einen der ersten 4-türigen Honda-Accord gekauft. Damals auch optisch schon ein schönes Auto mit viel Platz für die Familie. Für 12.000 DM war da alles drin was damals wichtig war. Sogar ein Radio. Ein vergleichbarer Ascona oder 3er hätte Minimum 6000,-- mehr gekostet.

    Laufleistung: 170.000 km, dann noch gut verkauft.

    Defekte: Keine !!!!!!!!!!!!!!!

    Außer Öl, Bremsbeläge, Luftfilter, Reifen und Auspuff wurde nichts erneuert.

    Natürlich waren die 80 PS aus 1600 ccm nicht berauschend. Aber die Laufruhe war verblüffend, ebenso die Zuverlässigkeit.

    Auch die Straßenlage war natürlich gegen einen 3er BMW sehr bescheiden und nicht zu vergleichen. Aber es war ein sehr gutmütiges Auto.

    Dann habe ich mir einen 230 E (124) gekauft. Aus Gründen des Komforts und der Sicherheit. Allerdings kann ich hier nicht mehr alles aufzählen, was da alles defekt war. Das hätte wirklich nicht sein müssen.

    Heute fahre ich den 270 CDI W211. Ganz zu schweigen was da immer wieder für Überraschungen auftauchen. Wenn dies ein Japaner wäre, hätte ich ihn meinem Händler längst durchs Schaufenster gefahren.

    Fazit: Man kneift beide Augen zu und läßt Mercedes vom Image leben, aber auch hier wird nur mit Wasser gekocht. Manchmal sogar mit einer recht trüben Brühe.

    Selbstverständlich bleibe ich der Marke treu. Wegen der Sicherheit und natürlich der im Großen und Ganzen gegebenen Zuverlässigkeit. Aber die vielen kleinen Ärgernisse sollten summieren sich eben doch ganz erheblich.

    Wie eingangs erwähnt, soll mein Kommentar wertfrei sein und nicht polarisieren. Aber schmunzeln darf man schon. Oder ?
     
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