Mehr als 10 Liter Diesel im Winter?

Diskutiere Mehr als 10 Liter Diesel im Winter? im Forum Vaneo Forum (W414) im Bereich A- und B-Klasse - Meine Freundin gehört wie viele Frauen zu der leicht fröstelnden Spezie und dreht deshalb im Winter immer die Heizung auf volle Pulle. Nach...
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In einen Tank passt immer etwas mehr rein, besonders dann wenn man auch den Einfüllstutzen gleich mit"auffüllt" ;)

Passioeren kann nicht viel, außer dass die Tankanzeige spinnt und irgendwann ersetzt werden muss.

Hierzu steht aber im Forum schon einiges, am Besten mal danach suchen.
 
Hi Jupp,
Jupp schrieb:
Beim Neuen bist du durchschnittlich bei 6,75 Litern/100km und beim Alten warst du bei nicht mal 6 Litern/100km.
War der Alte auch ein Automatik?
(Ehrlich gesagt kann ich den Durchschnittsverbrauch nicht ganz glauben)
yep, der "Alte" war auch mit Automatic. Und gebraucht hat er (nicht nach KI, sondern nach Tankbuch, das ich von Anfang bis Ende geführt habe) 6,0x Liter/100km.

Und den Durchschnitt beim Neuen darfst du auch ruhig glauben (mein Arbeitsweg besteht nur zu max. 10 Prozent aus Stadtverkehr, der Rest ist ortsdurchfahrtsfrei ausgebaute Bundesstraße bzw. Autobahn), weil ich damit ebenfalls Buch führe und mir ganz bestimmt nicht in die eigene Tasche lügen will ;)

Wenn du willst, mail ich dir meine Tankbücher gerne zu!
 
Wenn du willst, mail ich dir meine Tankbücher gerne zu!
Och lass mal ... glaub ich dir schon, nach der Erklärung (zumal es ja jetzt auch gut 6 Liter sind ;))

gruss
 
@ Pate
Danke für die Info, ich werde in Zukunft meine Tankanzeige nicht mehr unnötig strapazieren. Ein Mensch lernt nie aus.
 
Hallo Eppi,

ein Freund hat einen V 414 mit dem M 166.990 im städtischen „Lieferdienst“, d.h. zumeist bis 5 Kilometer Kurzstrecke. Der Verbrauch liegt bei > 13 Litern.
 
Hallo Alex,

bei einer 250 Kilometer Strecke macht sich der Unterschied zwischen Sommer und Winter nicht bemerkbar, da der Motor immer den größten Teil bei optimaler Betriebtemperatur läuft.
Hast Du schon den Kühlmittelregler geprüft?
 
Otfried schrieb:
Hallo Eppi,

ein Freund hat einen V 414 mit dem M 166.990 im städtischen „Lieferdienst“, d.h. zumeist bis 5 Kilometer Kurzstrecke. Der Verbrauch liegt bei > 13 Litern.
hier muss ich mal doof fragen, das ist aber kein vaneo diesel, oder?
 
Otfried schrieb:
Hallo Eppi,

ein Freund hat einen V 414 mit dem M 166.990 im städtischen „Lieferdienst“, d.h. zumeist bis 5 Kilometer Kurzstrecke. Der Verbrauch liegt bei > 13 Litern.
Dazu muss man noch sagen, dass er höchstwahrscheinlich die Spritrechnung nicht zu zahlen hat, dafür aber immer in Zeitnot ist. Demzufolge tritt er den Vaneo wahrscheinlich so stark wie es nur irgendwie geht. (sprich kein representativer Fall für den Privatmann).

gruss
 
Verbrauch

Katharina schrieb:
Hallo Alex,

bei einer 250 Kilometer Strecke macht sich der Unterschied zwischen Sommer und Winter nicht bemerkbar, da der Motor immer den größten Teil bei optimaler Betriebtemperatur läuft.
Hast Du schon den Kühlmittelregler geprüft?

Hallo Katharina,

interessant wäre noch der Einfluss von Luftdichte (Winter: hoch / Sommer: niedrig), die zu höherem Luftwiderstand führt und der jeweils zuführbaren Ansaugluftmenge, die zu einer Motormehrleistung führen kann (Winter: höher / Sommer: niedriger), wobei die Mehrleistung nicht unbedingt abgerufen werden muss. :D


Ciao,
 
M 166

route 66 schrieb:
hier muss ich mal doof fragen, das ist aber kein vaneo diesel, oder?

Hallo!

M 166 steht für den Ottomotor, OM 668 für den CDI ... ;)


Ciao,
 
oki. also 13 ltr. benzin in der stadt für einen kurierfahrer, vermutlich mit gasfuss. das kann ich mir vorstellen. :)
 
interessant wäre noch der Einfluss von Luftdichte (Winter: hoch / Sommer: niedrig), die zu höherem Luftwiderstand führt und der jeweils zuführbaren Ansaugluftmenge, die zu einer Motormehrleistung führen kann (Winter: höher / Sommer: niedriger), wobei die Mehrleistung nicht unbedingt abgerufen werden muss.
Interressanter Aspekt.
Hab es mal überschläglich nachgerechnet und bin bei einer Temperaturdifferenz von 25°C auf einen 9% höheren Luftwiderstand gekommen. (hätt ich erstmal gar nicht gedacht)
Das ist also gar nicht mal eine zu vernächlässigende Komponte, wobei zwischen einem Hoch- und einem Tiefdruckgebiet auch gern mal 6% liegen können.
Ideal ist also der Hochsommer in einer Gewitterfront :).

Die größere Ansaugluftmenge dürfte zwar auf die max. Leistung einen Einfluss haben, aber auf den Wirkungsgrad wird sich das kaum auswirken, da zu der vergrößerten Luftmasse ja dementsprechend mehr Kraftstoff eingespritzt werden muss bzw. wird. Wenn man nur Volllastbetrieb fahren würde hätte das sicherlich größere Auswirkungen, da die Drehzahl gesenkt werden würde. Da man jedoch recht wenig im Volllastbetrieb fährt, spielt diese Komponente wohl weniger eine Rolle.
 
Hallo route 66,

wie schon geklärt handelt es sich bei dem M 166.990 um den 1.9 Liter Benzinmotor. Der Wagen läuft nicht im Kurierdienst, sonst wäre er wohl warm ;), sondern als „Liefer-/Hohlfahrzeug“, d.h. wirklich nur einige Kilometer, dann steht er wieder. Interessant finde ich, das ein 2.5 Liter VW Bus als Benziner bei gleichem Einsatzgebiet 14/14 ½ Liter Normalbenzin verbraucht. Allerdings wird der Wagen „binär“ gefahren.

Ich hatte den Wagen schon einige mal auf Strecke {jeweils 65 Kilometer/Stück}, wo der Wagen ca. 11 Liter verbrauchte.

@ Patrick und Jupp,

eine Berechnung unter Berücksichtigung der genannten Werte wäre sehr interessant.
 
Hallo Jupp,

ich meine, wo der „Verbrauchs-Breakeven“ liegt, wenn die längere „Aufwärmzeit“ des Motors ins Verhältnis zu der höheren Dichte der kalten Luft, der dadurch etwas höheren Motorleistung und Kraftstoffausnutzung als auch des Luftwiderstandes gesetzt wird.
 
Der Verbrauchsbreakeven liegt wohl bei: Desto wärmer desto besser. :D

Denn sowohl das Aufwärmen als auch die Luftdichte sind schlecht für den Verbrauch. Beides charakterisiert den Winter bzw. tiefe Temperaturen.

Die höhere Motorleistung trägt jedoch keinen bzw. nur einen ganz kleinen Teil zur Verbrauchsminderung bei. Durch die höhere Motorleistung merkt man jedoch den Unterschied in der Luftdichte nicht bzw. kaum. Leistung und Höchstgeschwindigkeit bleiben daher immer ähnlich, jedoch wird bei höherer Luftdichte auch mehr Kraftstoff eingespritzt => Verbrauch steigt.

gruss
 
@ Katharina,
dumme Frage, was ist denn ein Kühlmittelregler?

@ Jupp,
vielen Dank für die Überschlagsrechnungen. Ich habe auf meiner Strecke mehrere Mittelgebirge zu überqueren, da muss ich dem Motor ab und an schon mal
ein paar Minuten volle Leistung abverlangen. Wenn ich aber eine Strecke mit einem hohen Landstraßenanteil habe, ist der Verbrauch fast wie im Sommer. Bei knapp 150 Sachen ist der Luftwiderstand ohnehin nicht gerade gering, eine zusätzliche Erhöhung macht sicherlich dann einiges aus, dazu der höhere Spritverbrauch aufgrund der höheren Luftdichte plus die weichen Winterreifen, da läppert sich einiges zusammen.
Ich sollte im Winter öfters meine Freundin fahren lassen, die fährt (meistens) deutlich langsamer..
 
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