Navigations-Gerät im Auto

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CAROGO

Crack
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E-Klasse 220 cdi blue efficiency
In den Anzeigen der grossen Elektro-Geschäfte werden "hand-held" Navigationsgeräte so zwischen EUR 300 und 500 einschl. Kartenmaterial für Europa angeboten.
Die fest eingebauten Navi-Gräte der Fahrzeughersteller sind wesentlich teurer. Die Frage sei deshalb erlaubt, ob sich dieser erhebliche Mehrpreis
wirklich lohnt (von der reinen Optik mal abgesehen).
Da wir viel und gerne Fahrrad fahren habe ich mir das neue Becker
Mobil-Navi gekauft, um es auf grösseren Fahrrad-Touren einzusetzen.
(Das Becker-Gerät deshalb, weil es ganz Europa auf einer 1,2GB Karte vorinstalliert hat)
Um Vergleichen zu können habe ich dieses Becker-Gerät neben meinem Command-System auf meiner letzten Reise eingesetzt und in der Qualität der Routenführung eigentlich keinen Unterschied feststellen können. Bei einer Stadt-Besichtigung hat dieses Hand-Navi von Becker ebenfalls sehr gute Dienste geleistet und uns sicher durch die Sehenswürdigkeiten der Stadt (Rom) geleitet einschl. Restaurant-Suche.
Es sei deshalb die Frage erlaubt, warum die Festeinbau-Geräte der Fahrzeug-Hersteller (immer noch) so extrem teuer sind.
Hinzu kommt, dass ich die Mobilen Navis aus dem Fahrzeug nehmen kann, während die Einbau-Geräte verstärkt dem Diebstahl mit reichlicher Verwüstung des Armaturenbrettes ausgesetzt sind.
Was spricht dann noch für die Einbau-Geräte?
Bitte um die Meinung des Forums

Gruss aus Dortmund
CAROGO
 
1. optik

2. tachosignal hängt am navi, könnte bei tunnelfahrten oder in häuserschluchten hilfreich sein

3.meist ist im verbund mit einem großen navi, ist auch eine andere audioanlage verbaut (endstufen + lautsprecher)

aber stimmt, die aufpreise beim benz (ca. 1700 bzw. 3000 €) sind nicht mehr zeitgemäß

würde mir auch einen tomtom o.ä. zulegen
 
interessantes Thema, hatte ich erst kürzlich diese Diskussion beim Skiurlaub.

@carogo:

Im Grunde spricht gar nichts mehr für die Festeinbauten der jeweiligen Autohersteller. Warum die Preise so hoch sind ist doch klar. Diese Bauteile bringen mit den größten Batzen ein, da liegen Margen im 3-stelligen Prozentbereich drin (--> jedenfalls nach Auskunft eines Bekannten, der bei Conti arbeitet).

Für Firmenwagen spielt das nicht so die Rolle, aber als Privatmann würde ich beim nächsten Fahrzeug auf ein externes Modell zurückgreifen.
 
Pro Einbau:
- keine stoerende Verkabelung
- Sprachausgabe ueber vorhandene Soundanlage, daher muss der Navigationston nicht das Radio "ueberschreien"

Contra:
- Kosten
- flexible Mitnahme in andere Fortbewegungsmittel nicht moeglich

Wenn die Soundintegration der mobilen Geraete vernuenftig geloest waere (Bluetooth etc.), waere aus meiner Sicht die Entscheidung zugunsten der mobilen Geraete gefaellt. Mit den Telefonen war es ja aehnlich. Erst gab es die festinstallierten Autotelefone, die sowieso zu schwer zum Tragen waren und heute ist eine Einbindung des Handys ueber Bluetooth moeglich.

Aber ganz ehrlich, fuer die wenigen Faelle, in denen ich mit dem Privatfahrzeug auf unbekanntem Gelaende ohne kartenlesenden Beifahrer unterwegs bin, sind mir die 500 Euro immer noch zuviel.

Erwin
 
Kann man auch so sehen,
um Radio zu hören kann ich mir einen Batteriebetriebenen Ghettoblaster auf die Rückbank stellen und habe mindestens 500€ zum Werksradio gespart.

Wer eine vernünftige Integration von Radio,CD, Navi und Tel möchte, kommt am Werksnavi nicht vorbei.
Natürlich ist eine Festeinbau teurer als ein PDA.
Aber ein Mercedes kostet auch mehr als ein Chevrolet.
Zahnbürste
 
erwinlottemann schrieb:
Wenn die Soundintegration der mobilen Geraete vernuenftig geloest waere (Bluetooth etc.), waere aus meiner Sicht die Entscheidung zugunsten der mobilen Geraete gefaellt. Mit den Telefonen war es ja aehnlich. Erst gab es die festinstallierten Autotelefone, die sowieso zu schwer zum Tragen waren und heute ist eine Einbindung des Handys ueber Bluetooth moeglich.

Dafür gibt es das Fastmute-Modul. Kostet zwar auch etwas zusätzlich. Ich hab auch einen PPC im Auto in bin ganz zufrieden damit! Sehr nützlich empfinde ich die Möglichkeit Orte von Interesse (Briefkästen, Sparkassen e.t.c ;) ) in die SW einzuspielen!
Auf Reisen dient er als Wecker oder Schachcomputer u.s.w.
Auch als Nottacho (via GPS-Berechnung) bzw. Fahrtenbuch ist er geeignet!
Natürlich ist der Verlust des Signals im Tunnel ärgerlich, aber es gibt ja auch noch Schilder und das Berechnen einer neuen Route, falls man eine Ausfahrt verpasst hat geht super fix!
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
zahnbürste schrieb:
Wer eine vernünftige Integration von Radio,CD, Navi und Tel möchte, kommt am Werksnavi nicht vorbei.
Zahnbürste

Nun, die Festeinbauten haben sogar in der Regel einen wesentlich kleineren Nutzen als z.B. TomTom:
- 3 D Ansicht
- ganz Europa drauf
- Tankstellen
- Radarfallen

Ich nutze seid Jahren TomTom und bin weit mehr zufrieden als mit ALLEN Festeinbauten die ich bisher beim fahren benutzt habe. (VW, DB APS50, DB COMMAND)

Und mit ein wenig Geschick kann man das ganze auch noch ansehnlich installieren. Hier in meinem CLS:

www.drgaida.de/sonstige/TomTom.jpg
 
greg6712 schrieb:
Und mit ein wenig Geschick kann man das ganze auch noch ansehnlich installieren. Hier in meinem CLS:

www.drgaida.de/sonstige/TomTom.jpg
hallo,

super lösung. ich suche ein navi für meinen vaneo. nur möchte ich eigentlich kein externes navi, weil die immer in der gegend rumhängen und noch kabelsalat dabei kommt. viel lieber ist mir z.b. ein radio/navigerät wegen der einbaulage. das finde ich viel besser. aber deine lösung sieht auch gut aus.

rené
 
Was mich an mobilen Lösung im Auto stört:

- Kabalsalat im Innenraum
- Keine Anzeige im Kombi-Instrument
- Fizzelige und kleine Displays
 
Hallo Carogo,

wir haben jetzt ein solches navigationsgerät bei einem Lebensmitteldiskounter für EUR 299.—gekauft. Im Frühjahr werden wir es zu Testen beginnen, zumeist in Fahrzeugen.
Im Vergleich dazu werden die üblichen Navis der Begleitfahrzeuge dienen. Hauptunterschied ist meiner Meinung nach die fehlenden Daten, welche von den Raddrehzahlsensoren übermittelt werden.
 
Hi Mirko,

bevor Du das geschrieben hattest, hattest Du Dir aber nicht die Mühe gemacht das Bild anzugucken, oder?
Oder sind Dir Kabel aufgefallen, die ich nicht gesehen habe :rolleyes:
 
Hallo Greg...

greg6712 schrieb:
Hi Mirko,

bevor Du das geschrieben hattest, hattest Du Dir aber nicht die Mühe gemacht das Bild anzugucken, oder?
Oder sind Dir Kabel aufgefallen, die ich nicht gesehen habe :rolleyes:

Du kannst zu Recht stolz auf Deinen Einbau sein.
Doch nicht jeder hat das Geschick, sich eine mobile Navigation so unauffällig einzubauen, auch wenn es für Dich vielleicht ein Leichtes war.

Du solltest das nicht unbedingt gleich auf alle übertragen.

Mirkos Beitrag ist ganz generell gemeint, denn im "Normalfall" werden mobile Navis eben so angeschlossen, dass Kabel sichtbar sind wie Stromversorgung etc. ...
Sinn dieser Systeme ist ja u.a., dass man sie auch schnell wieder entfernen kann für anderweitige Verwendung...

Alle Meinungen dazu könnten unterschiedlicher nicht sein und man sollte sie respektieren oder zumindest tolerieren
CAROGO wird sich die für ihn am zutreffendste Meinung raus holen, da er der Thread-Starter ist :)

Viele Grüße
Peter :hello:
 
Hi,

selbstverständlich gebe ich Dir in jedem Punkt recht. Dein Posting schien mir eben auf meine Lösung bezogen und dann wäre die Aussage nicht ganz richtig.

Mit den Kabeln in den meisten anderen Mobilen Lösungen gebe ich Dir auch recht, allerdings gibt es hier mittlerweile sehr viele Lösungen die äußers kompakt und ohne jegliche Kabel sind.

Ich benutze für meinen 3er BMW und beim Fliegen eine solche Einheit, die ohne jegliche Kabel auskommt und in eine (große) Hosentasche paßt.

http://www.drgaida.de/segelflug/ipaqgps.jpg
 
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