New Energy Car - DaimlerChrysler führt weiterhin die Treibstoffzellen-Entwicklung an

Diskutiere New Energy Car - DaimlerChrysler führt weiterhin die Treibstoffzellen-Entwicklung an im Mercedes-Benz Studien und Concept Cars Forum im Bereich Mercedes-Benz; Auburn Hills/Stuttgart, 12.12.2001 1994 stellte damals noch DaimlerBenz mit dem NECAR 1 (New Electric Car) das weltweit erste mit...

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    Auburn Hills/Stuttgart, 12.12.2001

    1994 stellte damals noch DaimlerBenz mit dem NECAR 1 (New Electric Car) das weltweit erste mit Treibstoffzellen (fuel cell) angetriebene Fahrzeug vor. Bis heute wurden 5 NECAR-Generationen und der wiederum weltweit erste durch Treibstoffzellen angetriebene Bus (NEBUS) vorgestellt.
    Die „Chrysler Town & Country Natrium“ führ diese Marktführung von DaimlerChrysler, im Entwickeln, Herstellen und Testen von dieser zukunftsweisenden Technologie fort.
    Auch Jeep (einem Subunternehmen von DaimlerChrysler) stellte 1999 mit dem Jeep Commander ein Treibstoffzellen-Fahrzeug vor und der weiterentwickelte Jeep Commander 2 wurde 2000 präsentiert.
    2002 sollen die ersten mit Treibstoffzellen angetriebenen Busse von DaimlerChrysler auf den Mark kommen, 2004 dann die ersten PKW. Um dieses ehrgeizige Ziel zu erreichen, investiert DC über 1,4 Milliarden US-$ in die Treibstoffzellen-Entwicklung zwischen 2001 und 2004.
    Die Entwicklung der Treibstoffzellen bei DaimlerChrysler (Forschungsabteilung Mercedes-Benz):
    Das weltweit erste Brennstoffzellenfahrzeug war das NECAR 1, 1994. Ein 800kg Brennstoffzellen-System samt Wasserstofftank nimmt den kompletten Laderaum in Anspruch.
    Beim NECAR 2, einer Mercedes V-Klasse, wurde ein Brennstoffzellen-Kraftwerk samt Elektromotor unter der kurzen Haube integriert. Die Wasserstofftanks befinden sich auf dem Dach.
    1997 wurde erstmals ein Nutzfahrzeug mit Wasserstoff angetrieben, der NEBUS.
    Weiter wurde 1997 erstmals eine Mercedes A-Klasse, das NECAR 3, mit einem Methanol-Antrieb ausgestattet.
    1999 wurde das NECAR 4 (auch auf Basis der A-Klasse) mit flüssigem Wasserstoff angetrieben, man erreichte damit eine Distanz von 450km und einer Höchstgeschwindigkeit von 145km/h. Das NECAR 4 ist ein ZEV (zero emission vehicle), es entstanden keine Abgase.
    Das NECAR 5 ist wiederum eine A-Klasse, bei der das gesamte Brennstoffzellen-System einschließlich Methanol-Reformer im doppelten Boden der Mercedes-Benz A-Klasse verschwindet. Der Innenraum gehört vollständig Passagieren und Gepäck.
    Um die Entwicklung und die Marktreife voran zu treiben, ist DaimlerChrysler ein Gründungsmitglied des „California Fuel Cell Partnership“, einem außerhalb von Sacramento, Californien (USA) gegründeten Industrie- und Regierungs-Programm. NECAR 4 und NECAR 4a (advanced) sind Teile dieser Partnerschafts-Flotte.
     
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    NECAR 5 durchquert Amerika - Langstreckenrekord mit 5250 km

    NECAR 5 durchquert Amerika - Langstreckenrekord mit 5250 km

    Washington, 05.06.2002

    Nach 5250 Kilometern quer durch Amerika ist das NECAR 5, ein methanolbetriebenes Brennstoffzellenfahrzeug von DaimlerChrysler, über die selbst gesteckte Ziellinie vor dem Capitol in Washington D.C. gefahren. Die Senatoren Carl Levin von Michigan und George Voinovich von Ohio begrüßten das DaimlerChrysler Team, das mit diesem Langstreckenrekord Pioniergeist bewiesen hat.

    Gestartet war das Team am 20. Mai 2002 in San Francisco mit dem Ziel, die 3000-Meilen-Marke zu durchbrechen. Nach der Hitze Kaliforniens waren die Sierra Nevada und die Rocky Mountains bei Kälte und Schnee zu durchqueren. Dabei mussten mehrere Pässe mit einer Höhe bis zu 2640 Metern bewältigt werden. Noch nie wurde ein Brennstoffzellenfahrzeug einem derart harten Praxistest unterzogen. Ziel der Unternehmung war es, die Weiterentwicklung der Brennstoffzellentechnologie hin zur Marktreife zu demonstrieren und die technischen Grenzen im Alltagsbetrieb auszuloten. Bereits im Dezember 2001 hatte NECAR 5 in Kalifornien mehr als 1000 Kilometer auf öffentlichen Strassen absolviert. Dieser Erfolg ermutigte die Crew, die Kontinentaldurchquerung in Angriff zu nehmen. „Unser Ziel war es, bis Washington, D.C. zu kommen, um dort die Botschaft abzuliefern, dass die Entwicklung der Brennstoffzellentechnologie große Fortschritte macht. Unabhängig davon, ob wir nun angekommen wären oder nicht, war es wichtig für unsere Entwicklungsarbeit, diesen Versuch zu unternehmen“, so Dr. Ferdinand Panik, Leiter des DaimlerChrysler Brennstoffzellen-Projektes bei der Ankunft in Washington.

    Die Transkontinentalfahrt des NECAR 5 vom 20. Mai bis 4. Juni 2002 bringt Pioniergeist und Hightech zusammen: Ein satellitengestütztes Navigations-system hält das Team auf dem richtigen Kurs. Laptop und Mobiltelefone übermitteln täglich die Berichte und Daten an die Kollegen in Kalifornien und Stuttgart. Drei Begleitfahrzeuge unterstützen das Team von Wolfgang Weiss, der DaimlerChrysler bei der California Fuel Cell Partnership in Sacramento vertritt, und das aus jungen Ingenieuren von DaimlerChrysler und des Brennstoffzellen-Entwicklungspartners Ballard, besteht.

    Etwa alle 450 Kilometer wurde der NECAR 5 mit Methanol betankt, das vorab an bestimmten Punkten der Strecke deponiert wurde und von der Firma Methanex zur Verfügung gestellt wurde. An Bord des Fahrzeugs befindet sich ein Reformersystem, das aus dem Methanol den Wasserstoff erzeugt, mit dem die Brennstoffzelle betrieben wird. Die gesamte Antriebseinheit findet im Sandwichboden des NECAR 5, einer Mercedes-Benz A-Klasse, Platz, so dass dieses Fahrzeug sich äußerlich kaum von einem Serienfahrzeug unterscheidet.

    DaimlerChrysler erprobt mit Methanol eine Kraftstoffoption, die es ermöglicht, Brennstoffzellenfahrzeuge mit einem flüssigen Kraftstoff zu betreiben. Nach Beendigung der Tour wird NECAR 5 wieder nach Sacramento zur weiteren Erprobung bei der California Fuel Cell Partnership zurückkehren.
     
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