Reifendruck: Werksangabe einfüllen oder lieber mehr oder weniger?

Diskutiere Reifendruck: Werksangabe einfüllen oder lieber mehr oder weniger? im Anbauteile Forum im Bereich Technik; Hallo, ein Bekannter erzählt mir in letzter Zeit immer, dass man den Reifendruck etwas niedriger als vorgeschrieben fahren solle, damit die...

  1. PD-TDI

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    Hallo,

    ein Bekannter erzählt mir in letzter Zeit immer, dass man den Reifendruck etwas niedriger als vorgeschrieben fahren solle, damit die Reifen keine Sägezähne etc bilden. Diese Inforamtion hat er von einem Dunlop Ingenieur.

    Ich persönlich halte davon nichts und fahre líber 0,2bar über den Werksangaben. Mercedes hat die Angaben ja sowieso sehr komfortabel angegeben.

    Stimmt die oben getroffene Aussage oder was hat es damit auf sich. Die Aussage wurde übrigens für einen W168 getroffen.
     
  2. #2 termi0815, 11.10.2005
    termi0815

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    :eek: -Kopfschüttel-

    Das sage ich und andere zu diesem Thema:
    Code:
    Setzen Sie Ihre Reifen richtig unter Druck...
    
    Die meisten Reifenschäden werden durch falschen Luftdruck verursacht!
    
    Kontrollieren Sie den Luftdruck bei normalem Betrieb in regelmäßigen 
    Intervallen von 2 Wochen oder zusätzlich bei besonderen Belastungen wie einer 
    langen Reise (hohe Geschwindigkeit, schweres Gepäck).
    
    Der vom Fahrzeughersteller vorgeschriebene Luftdruck ist in der 
    Bedienungsanleitung des Fahrzeuges und z.B. in der Tankklappe oder am Türholm 
    vermerkt.
    
    Falscher Luftdruck würde den Verschleiß erhöhen und das Fahrverhalten 
    negativ beeinflussen.
    
    Ein zu niedriger Fülldruck belastet den Reifen und führt zu übermäßiger 
    Erwärmung in der Walkzone, welche dann eine Beschädigung der Bereifung 
    zur Folge hat.
    
    Bei Minderdruck erhöht sich der Rollwiderstand und damit auch der 
    Kraftstoffverbrauch.
    
    Fazit:
    Geringerer Luftdruck, höhere Belastung oder höhere Geschwindigkeit als vom 
    Fahrzeug- bzw. Reifenhersteller vorgeschrieben, verkürzen die Lebensdauer 
    der Reifen und können zu strukturellen Schäden führen.
    Quelle: Continental

    Code:
    Zu niedriger Luftdruck führt zu einer starken Erwärmung des Reifens 
    und damit zu der Gefahr eines Reifenschadens. Außerdem beeinträchtigt zu 
    niedriger Luftdruck die Fahrstabilität, fördert den Verschleiß und verursacht 
    höheren Kraftstoffverbrauch. Deshalb Luftdruck alle 14 Tage am kalten Reifen 
    prüfen. Grundsätzlich nie verkehrt: Füllen Sie 0,2 bar mehr ein als 
    vorgeschrieben ist, da die Fahrzeughersteller aus Komfortgründen meist nur den 
    Mindestdruck angeben. Reserverad nicht vergessen! Ventilkappen immer fest 
    aufschrauben, fehlende sofort ersetzen.
    Quelle: ADAC

    Und ich könnte noch mehr Quellen zitieren.

    Dito! :oh_yeah:

    NEIN, die stimmt nicht! Und auf keinen Fall bei einer A-Klasse. Zu niedriger Luftdruck könnte man dabei mit Winterreifen im Sommer fahren vergleichen. Und das durfte ich schon einmal mit besagter A-Klasse erleben. Auf dem Mietwagen waren Winterräder montiert, und das bei Außentemperaturen von über 25 Grad Celsius. LEBENSGEFÄHRLICH! Auf der Autobahn konnte ich das Fahrzeug kaum in der Spur halten. Leider habe ich erst nach einem Beinaheunfall bemerkt, das auf der Karre Winterreifen montiert waren. :mad:

    cu termi0815
     
  3. Tob

    Tob Crack

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    Hallo,

    außerdem steht bei schnellen Fahrzeugen auf der Luftdrucktabelle im Tankdeckel, dass der Luftdruck erhöht werden muss, wenn man schneller als 210km/h(?) fährt.

    Gruß

    Tobias
     
  4. #4 Wilfried, 11.10.2005
    Wilfried

    Wilfried Crack

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    Hallo PD-TDI,

    welcher Dunlop „Ingenieur“ hat den diese Aussage in welchem Zusammenhang und für welches Fahrzeug getroffen?
    Wie bereits geschrieben führt zu niedriger Luftdruck zu einem verstärkten Walkarbeit des Reifens, welche die Karkasse zerstört. Zudem läuft ein Reifen mit zu niedrigem Luftdruck nur auf den beiden Profilaußenflächen, man muß sich dies U-förmig vorstellen.
    Bei voller Auslastung/Vmax fahren ist der Luftdruck zu erhöhen. Bei den meisten Fahrzeugen sind jeweils zwei Luftdruckwerte angegeben, ich habe aber auch schon 3 gesehen.
    Wichtig ist, zu beachten, das die Werte von Reifen zu Reifen variieren können.
    Aktuell habe ich gerade Reifen demontiert, welche in Michelin 1.8/1.9 erhalten sollen, in Pirelli System jedoch 2.2/2.0.

    Wichtig ist zudem, den Luftdruck immer bei kaltem Reifen zu prüfen.
     
  5. PD-TDI

    PD-TDI Crack

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    Den Namen des Herren kenne ich nicht (Dunlop in Hanau). Es handelt sich um einen W168cdi mit 205 40 17er Rädern, die sehr laute Laufgeräusche (Wummern) erzeugten. Wie mir mein Bekannter mitteilte (bzw. mir ständig erzählt, ich solle an meinen Fahrzeugen den Luftdruck senken (nervt mich langsam)), sagte ihm der Ingenieur, dass man lieber ein etwas geringeren Luftdruck drauf machen sollte, damit sich der Reifen nicht "auswäscht" und keine Sägezähne auftreten.
     
  6. #6 Starduck, 11.10.2005
    Starduck

    Starduck Sternfahrer

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    Meine 265er Contis auf der Hinterachse habe ich vor 14 Tagen geprüft und der Verschleiß war in der Mitte stärker als an den Seiten der Lauffläche. Der Reifenhändler meinte das liegt an viel "Hochgeschwindigkeit" oder an zu hohem Luftdruck.


    Ich habe die Reifen immer mit 0,2 bar mehr als in der Tankklappe bei leichter Beladung angegeben gefahren.

    Was stimmt denn nun 0,2 bar mehr ist ok oder bei viel "Speed" nicht ok, da sich der Reifen wölbt?

    E 320 CDI S211
     
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