Schaltgetriebe

Diskutiere Schaltgetriebe im Forum C-Klasse, CLC & 190er im Bereich Mercedes-Benz - Mit dem 203.035 habe ich ja nun meinen ersten Wagen mit Schaltung, obwohl mir das Gerühre in manchen Situationen doch ein bischen nervt, komme ich...
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geekus schrieb:
Das ist ja alles sehr interessant, aber was erhofft ihr euch von diesem Vorgehen? Geringeren Kupplungsverschleiss?
Du wirst es nicht glauben, aber über die Frage habe ich am Wochenende mal länger nachgedacht... :p
Es ist wohl so, dass das Auskuppeln ohne Kupplung (hä?) :D nur dann sinnvoll erscheint, wenn man danach nicht wieder in einen anderen Gang einkuppelt. Der Fahrstil muss also "Rollenlassen" im Leerlauf beinhalten. Dann, und nur dann, lasse ich die Kupplung weg. Wenn ich den Gang nur wechseln will, trete ich natürlich schon beim Auskuppeln drauf :hello:

Noch Fragen?
Viele Grüße
Moonwalk
 
moonwalk schrieb:
Du wirst es nicht glauben, aber über die Frage habe ich am Wochenende mal länger nachgedacht... :p
Es ist wohl so, dass das Auskuppeln ohne Kupplung (hä?) :D nur dann sinnvoll erscheint, wenn man danach nicht wieder in einen anderen Gang einkuppelt. Der Fahrstil muss also "Rollenlassen" im Leerlauf beinhalten. Dann, und nur dann, lasse ich die Kupplung weg. Wenn ich den Gang nur wechseln will, trete ich natürlich schon beim Auskuppeln drauf :hello:

Noch Fragen?
Viele Grüße
Moonwalk


Was sich folglich nur anbietet, wenn man Beispielsweise an eine rote Ampel ran rollt.
 
E.D. schrieb:
Was sich folglich nur anbietet, wenn man Beispielsweise an eine rote Ampel ran rollt.
Ich wusste, dass sowas kommt... :)
Wohnst Du im Flachland? Bei uns gibt es Streckenprofile, wo man den Wagen auf 120 km/h beschleunigen kann, den Gang rausnimmt und dann 4-5 km später mit 60 in den Ort reinrollt... :oh_yeah:

Leider geht das andersrum dann nicht so gut. :D Und bei roten Ampeln empfehle ich, je nach Tempo den Gang einfach drinlassen und die Schubaschaltung nutzen, schont die Bremsen und kost' kein Sprit ;)

Viele Grüße
Moonwalk
 
@geekus
Aus Sicht der Synchronisation ist ein "perfekter Gangwechsel" das genaue Gegenteil der von Dir beschriebenen Prozedur!
Die muß nämlich die Wellen auf gleiche Drehzahl einbremsen - und dafür hat sie gern etwas Zeit. ;)

Gruß
Hermann
 
Selbstverständlich :-)

geekus schrieb:
Hallo Peter,

Du hast da was (einiges) überlesen.

Außerdem handelt es sich ja nicht um Schaltschwierigkeiten, sondern lediglich die Feststellung, wie man einen perfekten Gangwechsel hinbekommt. Und sei mal ehrlich, hin und wieder mal merkt man doch schon, dass der eine oder andere Schaltwechsel z.b. aufgrund von Unkonzentriertheit oder sonst was härter war als ein anderer.
Gut, da kann die beste Kupplung nix dafür :p
Oder produzierst du Gangwechsel mit gleichbleibender Qualität?
Ganz ehrlich gesagt? ja :p

Und ich versuche eben hier zusätzlich zu den, wie ich finde, recht drastischen Kupplungsverweigerern, zu erfahren, was man evtl. besser anders machen kann.
Wie gesagt, ich kann´s nicht nachvollziehen... Ich hatte keine Ahnung dass Aus- und Einkuppeln so schwer sein kann.

Auf die Idee, gar keine Kupplung zu verwenden, wäre ich allerdings nicht gekommen.
Das ist ja auch ein 1a-Tipp :D

Und nicht vergessen: Gang muss hörbar einrasten! :D


Ich klinke mich hier Mal aus... :p

:hello:
 
ich bin sicher nicht "der beste autofahrer der welt", aber über meine schaltgewohnheiten und meine "schaltqualität" kann ich nichts nachteiliges berichten. es klappt jeder gangwechsel ohne kratzen, poltern oder dergleichen. dabei schalte ich nicht in zeitlupe, eher zügig. beim 'runterschalten gebe ich kurz "zwischengas", wie man es früher gelernt hat. das vermeidet auch heutzutage, mit den vollsynchronisierten getrieben, kleine ruckler beim wiedereinkuppeln. und die kupplung benutze ich IMMER, auch bei oben beschriebenen situationen. das ist eine bewegung mit dem fuss, ich denke, dass ist nicht zu viel aufwand, bevor das getriebe doch schaden nimmt. es darf keine kraftübertragung stattfinden, wenn man ohne kuppeln den gang 'rausmacht. die situation genau so hinzubekommen, scheint mir zu aufwändig. ich trete halt die kupplung. auch zum gang 'rausmachen. und muss mir nichts vorwerfen, wenn doch mal ein zahnrad aus dem auspuff kommt... ;)
 
@Peter *GRÖHL!

P.S.: Meine Gangwechsel sind auch immer ziemlich gleichbleibend - wie bei Peter :)
 
X-R230-X schrieb:
@Peter *GRÖHL!

P.S.: Meine Gangwechsel sind auch immer ziemlich gleichbleibend - wie bei Peter :)
Und was ist Euer Geheimnis? Wählhebel auf "D"? :D
 
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cola1785 schrieb:
Und was ist Euer Geheimnis? Wählhebel auf "D"? :D
Nein Hendrik, das bezieht sich schon alles auf Schaltgetriebe... Wir haben es nicht verlernt :D

:hello:
 
moonwalk schrieb:
Ich wusste, dass sowas kommt... :)
Wohnst Du im Flachland?

Guckst Du nach links.... ;)

moonwalk schrieb:
Bei uns gibt es Streckenprofile, wo man den Wagen auf 120 km/h beschleunigen kann, den Gang rausnimmt und dann 4-5 km später mit 60 in den Ort reinrollt... :oh_yeah:

Mein Fahrlehrer meinte mal zu mir; "Junge, das heißt Autofahren und nicht Autorollen! Also lass gefällgst den Gang drin wenn du auf die Kreuzung zufährst!"
Ich hatte nämlich die eigenart, beim heranfahren ans Stauende oder an Kreuzungen, Ampeln, also überall da wo man stehen bleiben muss, den Gang schon frühzeitig rauszunehmen.



Um nochmal auf meine Anfrage zurückzukommen, es mag wohl wirklich daran liegen das ich noch nie ein Auto mit Schaltung hatte, wenn, dann nur für einen Tag einen Leihwagen, und daher auch die einer Schaltung eigenen Geräusche nicht kenne. Von daher muss ich da wohl noch Fahrpraxis sammeln.

Mittlerweile bin ich 5000 Km in sechs Wochen damit gefahren und komme so damit ziemlich gut zurecht. Außer das ich ab und an diesen Bonanza-Effekt beim Anfahren und beim Schalten von 1. in den 2. Gang habe. Was wohl eher Übungssache ist.

Mir war nur wichtig zu wissen ob dies ein Mangel von der Hardeware oder von der Software ist. Wie sich zeigte, eindeutig von der Software :D

Ein bisschen Peinlich, aber sicher nachvollziehbar wenn man vorher nur Automatik gefahren ist. Bei der Abholung des Fahrzeugs, trat ich wie gewohnt die Bremse und Startete dann den Motor. Was dann passierte kann man sich denken :D und mein Gesicht hatte ungefähr diesen :eek: Ausdruck....

Zum Glück war da viel Platz, so das nichts passieren konnte. Jetzt weis ich aber auch wie viel Power so ein Anlasser hat....
 
Zuletzt bearbeitet:
eine weitere Frage zum Schaltgetriebe...

Da ich ja bereits schon einen Thread bzgl. Schaltgetriebe aufgemacht habe, denke ich das es besser ist wenn ich diesen einfach fortführe.

Zum Thema. Seit Neujahr bin ich mit meinem 203.035 recht viel, auf langen Strecken unterwegs gewesen. Fährt man z.b. mehrer hundert Km über die Autobahn und nimmt in dieser Zeit keinen Gangwechsel vor, fühlt sich der erste tritt auf Kupplungspedal richtig fest un zäh an. So als wäre das Hydrauliköl fest geworden. Selbiges stellt sich auch ein wenn der Wagen über Nacht bei knackigen Minusgraden abgestellt war, dies sehe ich aber als normal und nicht tragisch an. Da das Fahrzeug in dem Fall ja noch nicht durchwärmt ist.

Anders ist es aber wenn man nun eine lange Strecke über die BAB gefahren ist, man über eine sehr lange Strecke nicht mehr Schalten musste und nun die Kupplung betätigt. In dem Fall muss der Wagen doch schon durchwärmt sein, folglich hat doch dann auch die Kupplung jederzeit leicht und geschmeidig zu funktionieren. Statt dessen verhält es sich in meinem 203.035 halt bei der ersten nicht so, da fühlt sie sich zäh wie ein Kaugummi an.

Das ist aber nur beim niedertreten so, lässt man sie dann wieder kommen, ist das zähe Pedalgefühl weg und jeder weitere Schaltvorgang läuft so wie erwartet.

Dieses Problem, so es denn eins ist, hatte ich gestern wieder, als ich von Düsseldorf nach Köln gefahren bin. Zuerst dachte ich ja das es vielleicht mein den niedrigen Temperaturen bei den letzten Fahrten lag, gestern hatten wir aber schon zweistellige Plusgrade... :eek:

Da ich was die eigenarten von Schaltgetrieben angeht über einen ziemlich geringen Erfahrungsschatz verfüge, wäre es schön wenn man mir was dazu sagen könnte. Mein Vater ist der Meinung, das dies nicht weiter schlimm ist und völlig im normalen Bereich liegt, wäre also schön wenn man das bestätigen könnte.

Die Schaltbarkeit des Getriebes ist bis jetzt einwandfrei, außer das der erste Gang bei sehr kalten Temperaturen gelegentlich etwas hakelig ist.
 
Normal ist das nicht. Es kommt aber halt auch auf die Schwergängigkeit an, ob dies auf einen evtl. Kupplungsnehmerzylinder-Defekt hindeutet.
 
Hi Emanuelle,

Software gibt es bei Schaltern nicht. Das ist alles rein mechanisch. (istauchgutso) Ganze ehrlich?!

Hab noch nie Probs. mit 'nem Schaltgetriebe bei DB gehabt und so lange wie der Gang nicht kracht, gibt es da in der Regel keine Probs. Wichtig die Hydraulik der Kupplung bezieht die Flüssigkeit aus dem Bremssystem. Wäre also der Stand der Bremsflüssigkeit zu niedrig, dann könnte das Probleme geben. Oder der Kupplungszylinder ist defekt wie Gekus schrieb.

In all den Jahren habe ich nur einen mit Automatik gefahren und solange ich Autos mit hydraulischer Kupplung gefahren habe, habe ich damit nienicht irgendwelche Probs gehabt. Ich habe allerdings standardmäßig bei 250.000 km die Kupplung gewechselt, also nicht gewartet, bis die hops war.

Das was Du schilderst hat nach meiner Auffassung nichts mit Problemen zu tun. Wichtig ist natürlich, dass Du nicht unter Last auskuppelst.

Grüsse Roland
 
Ich führe diesen Thread mal wieder weiter...

Hallo Roland, von irgendwelcher Software habe ich bei meinem letzten Post nichts geschrieben. Frage mich wie du drauf kommst. Wenn Software das Schalten unterstützt, dann würde ich den Wählhebel auf D stellen nun nicht dauernd rumrühren müssen :D





Nun habe ich schon knapp 16000 Km mit dem Rührwerk hinter mich gebracht und ehrlich gesagt ich will wieder eine AUTOMATIK haben! Aber der Smili sagt es ja schon :heul_nich, denn nur die harten kommen in den Garten :D
Auch wenn ich den 203.035 noch recht lange fahren will, es wird wohl der einzige geschaltete Wagen bleiben. Es ist okay, aber manchmal nervt das Gerühre doch arg.

Die vor einigen Monaten angesprochenen Schwierigkeiten mit dem Schalten haben sich durch tägliches Training :D von selbst erledigt. Das Klacken bei Schalten habe ich nur noch sehr selten. Es hat wohl in der Tat mit Spannung im Antriebsstrang zu tun, wenn man unter Last einen Schaltvorgang macht.

Der Bonanza-Effekt taucht auch nur noch sehr selten auf, meist wenn ich zu wenig Gas beim Anfahren gebe oder zu unaufmerksam bin. Hat also auch in dem Fall nur bedingt mit dem Auto als eher mit dem User zu tun ;) Trotzdem lässt sich ein VW (Golf), Audi (A6) oder ein Toyota (Auris) entspannter Schalten als mein Mercedes. Außerdem ist die Führung des Schalthebels bei diesen Fremdfabrikaten wesentlich genauer definiert und nicht so labbrig wie im Daimler. Zudem habe ich bei den Fremdfabrikaten feststellen müssen, dass die Kupplung dort einen definierten Druck/ Schleifpunkt hat, das fehlt dem Mercedes völlig.

Was ich über die Zeit auch gemerkt habe, dass das Getriebe nicht besonders begeistert ist, wenn man den 3. Gang zum Beschleunigen auf die Autobahn ausdreht, um dann direkt in den 5. oder 6. zu Schalten. Das hört sich dann so an: Krrrrrrrrccccchkkkkk! :D :o:

So das zu den Erfahrungen eines Ex-Automatik Fahrers mit dem unbekannten Wesen einer manuellen Schaltung :D. Fazit: Für mich ist es wohl das erste und einzige Mal das ich länger ein Auto mit manuellem Getriebe haben werde. Der nächste in ein paar Jahren wird wohl eher wieder ne Automatik haben, außer der 204.007 hat ein manuelles Getriebe was etwas taugt. Prinzipiell ist die Schaltung okay, auf dauer aber für mich nichts.




Noch was anderes! (Wenn schon so viel Text, dann muss es sich auch lohnen :D )
Mir ist aufgefallen, wenn ich mit meinem 203.035 alles Abverlange, dann schafft er auf der Ebene im 6. Gang laut Digitaltacho 215 km/h. Wird es nun etwas abschüssig, zeigt der Digitaltacho 221 km/h an und man spürt so eine Art Begrenzer. In etwa so als ob man den Limiter auf Beispielsweise 80 km/h eingestellt und dann auch nicht mehr schneller fahren kann, im Prinzip wie wenn eine imaginäre Bremse angezogen wird.

Kann es sein, dass der 203.035 einen elektronischen Geschwindgkeitsbegrenzer hat, um auf dem Fahrzeug auch Reifen mit H Kennung fahren zu können? Denn von der Getriebe und Hinterachsübersetzung ist der 203.035 mit dem 203.045 identisch. Heißt, von der Theorie her müsste auch mein 203.035 die 230 km/h im 6.Gang, auf abschüssiger Fahrbahn, des 203.045 erreichen können.
Geht aber nicht, da kann es noch so abschüssig sein, der Digitaltacho bleibt bei 221 km/h stehen.

Mir geht es nicht um das Tempo oder die Möglichkeit noch schneller zu fahren, schnell genug für meine Bedürfnisse ist mir der Wagen. Mir geht es nur darum, meine Annahme bestätigt zu wissen, das der 203.035 einen elektronischen Begrenzer um auch Reifen mit H Kennung fahren zu können, drin hat.

Ansonsten bin ich bin jetzt super zufrieden mit meinem kleinen "blauen Eddy" :)
 
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