Ich führe diesen Thread mal wieder weiter...
Hallo Roland, von irgendwelcher Software habe ich bei meinem letzten Post nichts geschrieben. Frage mich wie du drauf kommst. Wenn Software das Schalten unterstützt, dann würde ich den Wählhebel auf D stellen nun nicht dauernd rumrühren müssen
Nun habe ich schon knapp 16000 Km mit dem Rührwerk hinter mich gebracht und ehrlich gesagt ich will wieder eine AUTOMATIK haben! Aber der Smili sagt es ja schon

, denn nur die harten kommen in den Garten
Auch wenn ich den 203.035 noch recht lange fahren will, es wird wohl der einzige geschaltete Wagen bleiben. Es ist okay, aber manchmal nervt das Gerühre doch arg.
Die vor einigen Monaten angesprochenen Schwierigkeiten mit dem Schalten haben sich durch tägliches Training

von selbst erledigt. Das Klacken bei Schalten habe ich nur noch sehr selten. Es hat wohl in der Tat mit Spannung im Antriebsstrang zu tun, wenn man unter Last einen Schaltvorgang macht.
Der Bonanza-Effekt taucht auch nur noch sehr selten auf, meist wenn ich zu wenig Gas beim Anfahren gebe oder zu unaufmerksam bin. Hat also auch in dem Fall nur bedingt mit dem Auto als eher mit dem User zu tun

Trotzdem lässt sich ein VW (Golf), Audi (A6) oder ein Toyota (Auris) entspannter Schalten als mein Mercedes. Außerdem ist die Führung des Schalthebels bei diesen Fremdfabrikaten wesentlich genauer definiert und nicht so labbrig wie im Daimler. Zudem habe ich bei den Fremdfabrikaten feststellen müssen, dass die Kupplung dort einen definierten Druck/ Schleifpunkt hat, das fehlt dem Mercedes völlig.
Was ich über die Zeit auch gemerkt habe, dass das Getriebe nicht besonders begeistert ist, wenn man den 3. Gang zum Beschleunigen auf die Autobahn ausdreht, um dann direkt in den 5. oder 6. zu Schalten. Das hört sich dann so an: Krrrrrrrrccccchkkkkk!
So das zu den Erfahrungen eines Ex-Automatik Fahrers mit dem unbekannten Wesen einer manuellen Schaltung

. Fazit: Für mich ist es wohl das erste und einzige Mal das ich länger ein Auto mit manuellem Getriebe haben werde. Der nächste in ein paar Jahren wird wohl eher wieder ne Automatik haben, außer der 204.007 hat ein manuelles Getriebe was etwas taugt. Prinzipiell ist die Schaltung okay, auf dauer aber für mich nichts.
Noch was anderes! (Wenn schon so viel Text, dann muss es sich auch lohnen

)
Mir ist aufgefallen, wenn ich mit meinem 203.035 alles Abverlange, dann schafft er auf der Ebene im 6. Gang laut Digitaltacho 215 km/h. Wird es nun etwas abschüssig, zeigt der Digitaltacho 221 km/h an und man spürt so eine Art Begrenzer. In etwa so als ob man den Limiter auf Beispielsweise 80 km/h eingestellt und dann auch nicht mehr schneller fahren kann, im Prinzip wie wenn eine imaginäre Bremse angezogen wird.
Kann es sein, dass der 203.035 einen elektronischen Geschwindgkeitsbegrenzer hat, um auf dem Fahrzeug auch Reifen mit H Kennung fahren zu können? Denn von der Getriebe und Hinterachsübersetzung ist der 203.035 mit dem 203.045 identisch. Heißt, von der Theorie her müsste auch mein 203.035 die 230 km/h im 6.Gang, auf abschüssiger Fahrbahn, des 203.045 erreichen können.
Geht aber nicht, da kann es noch so abschüssig sein, der Digitaltacho bleibt bei 221 km/h stehen.
Mir geht es nicht um das Tempo oder die Möglichkeit noch schneller zu fahren, schnell genug für meine Bedürfnisse ist mir der Wagen. Mir geht es nur darum, meine Annahme bestätigt zu wissen, das der 203.035 einen elektronischen Begrenzer um auch Reifen mit H Kennung fahren zu können, drin hat.
Ansonsten bin ich bin jetzt super zufrieden mit meinem kleinen "blauen Eddy"
