w124 e 500 /500 e

Diskutiere w124 e 500 /500 e im Forum E-Klasse & CLS Forum im Bereich Mercedes-Benz - moin moin! nach einer kurzen verirrung in den bmw-bereich habe ich mich nun entgueltig entschlossen, im maerz einen w124 e 500 oder 500 e zu...
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
-|MegaMan|-

-|MegaMan|-

Lass es kosten, Ludwig!
Beiträge
965
Fahrzeug
BMW 750il (1993)
moin moin!

nach einer kurzen verirrung in den bmw-bereich habe ich mich nun entgueltig entschlossen, im maerz einen w124 e 500 oder 500 e zu kaufen. leider laesst mein etat nur wagen zu, die mindestens 150 tkm gelaufen sind, 200 tkm sind jedoch wahrscheinlicher.
um es gleich vorweg zu nehmen: der unterhalt ist kein problem, nur will ich halt beim anschaffungspreis nicht zu weit gehen.
ueber den motor (m119?) habe ich bis jetzt eigentlich nur gutes gehoert und die frage ist wieder einmal, womit bei diesem motor bei unverbastelten fahrzeugen zu rechnen ist (erreichbare laufleistung, fehlerquellen etc). ebenso ist die frage, wie lange die automatik durchhalten kann und vorallem wie und ob man einen verschleiss derselben beim fahren bemerken kann.
sehr willkommen waeren natuerlich auch erfahrungsberichte von stolzen besitzern!

danke im voraus
 
@ -|MegaMan|-
Hi,
Das mit der wahrscheinlichen Laufleistung ist immer so ne Sache.Selbst wenn Du
einen absolut unverbastelten 500E findest,ist das noch lange keine Garantie,daß
der Wagen vom Vorbesitzer/ern nicht als "Porscheschreck" benutzt wurde.Wenn du das
Auto mit 150.000 bzw. 200.000 KM kaufst,hat es ja auch schon was auf`m Buckel.
Auch wenn dies der normalen Laufleistung entspricht,zu der man das Auto am besten
erwerben kann - weniger KM sind da ja die Ausnahme und wenn, haben die Besitzer
absolut abgedrehte Preisvorstellungen.Natürlich kann man davon ausgehen,
daß während diesen KM auch schon viele Verschleißteile gewechselt wurden.
Ich sage immer: Man muß mit dem Schlimmsten rechnen - auch wenn das potentielle
Auto einen guten Eindruck macht behaupte ich einfach mal,daß damit vielleicht nicht
immer geheizt wurde,aber sagen wir mal, daß man zügig unterwegs war.Wichtig ist natürlich
auch die bisherige Wartung - das Auto sollte ein lückenloses Checkheft haben !Und auch
nicht gerade 5 Vorbesitzer. Gehen wir mal von diesen Papametern aus,so würde ich einem solchen Wagen eine unverbindliche Mindestlaufleistung von ca. 350.000 bis 380.000 KM zusprechen. Dies sind realistische Werte,die er ohne Probleme schaffen sollte,jedoch
weit jenseits dieser Regionen,so würde ich nicht mehr die Hand für solch ein Auto/Motor ins Feuer legen.Der M119 an sich ist ein absoluter Spitzenmotor !!!!!!!
Hoffe konnte helfen ! Grüße,Mercedesfan P.S. Ein Garant für eine weitere lange Laufleistung
bei Dir ist natürlich eine entsprechende Pflege/Wartung !!!
 
P.S. - vergessen: Die Automatik
Auch wenn die im W124 sehr standhaft war,so hat sie beim 500E ja trotzdem einiges zu
tun.Wenn Du so ein Auto mit sagen wir >150.000 KM kaufst,dann könnte es schon sein,
daß im Getriebe schon leichte Mängel stecken,die nur noch nicht so auffallen und bei
ca. 200-250.000 KM zu tragen kommen ! Wie gesagt - kein Getriebe hält ewig !
Habe einen Bekannten - der hat wie ich einen E420/W210.Der hat das Auto mit 170.000
KM vom Chef übernommen.Auto ist Checkheftgepflegt und macht guten Eindruck.
Trotzdem traten mit 175.000 Getriebeprobleme auf,die immer schlimmer wurden.
Der Wagen ist noch fahrbar - aber bei KM 200.000 wird wohl eine Neue fällig sein.
Bezüglich der Erkennung von Getriebeproblemen bei einer Probefahrt kann Dir
berstimmt Otfried weiterhelfen.
Gruß,Mercedesfan
 
@MegaMan !

Es geschehen noch Zeichen und Wunder !!!:D ;) :D

Der glühendste Vertreter der Schaltgetriebe denkt auf einer Automatik ´rum !

Spaß beiseite !
Heute Abend sende ich Dir per PN die Telefonnummer eines Freundes, der sich vor drei Jahren Dein "Beuteschema" geschossen und aufgebaut hat. Der kennt die Schwachpunkte und fährt nun den (für mich) schönsten E 500 in unserem Dunstkreis.
 
Original geschrieben von Mercedesfan

Bezüglich der Erkennung von Getriebeproblemen bei einer Probefahrt kann Dir
bestimmt Otfried weiterhelfen.

Das würde mich auch interessieren. Da ich zur Zeit auch auf der Suche bin...
Wie kann man das Automatikgetriebe während der Probefahrt systematisch checken?
Man achtet sicherlich auf die Schaltübergänge, Lastwechselreaktionen, etc.

Aber gibt es besondere Kniffe, mit denen man sich anbahnende Probleme erkennen kann?

Gibt´s bezüglich der Fehlererkennung Unterschiede zwischen dem Getriebe des 500E und z.B. einem E55. (Bin auch auf der Suche, aber eben nach einem anderen Fahrzeug...)

Danke
ghm
 
moin!

ich muss auch sagen, dass mir die automatik ein wenig kopfzerbrechen macht. beim motor kann man ja durch hoeren, gucken oder fahren jeden schaden mit ein wenig fachkenntnis bemerken.
auch bei einem manuellen getriebe (solange nicht unbedingt saegemehl drin ist :D) kriegt man sowas mit. aber seit ich festgestellt habe, dass ein tausch der automatik zwischen 2000 und 2500 euro kosten soll, gehoert eine fruehe fehlererkennung zu den vermoegenserhaltenden massnahmen.
also auch von mir nochmal die bitte an otfried, hier vielleicht mal einen tip zu geben (zumal der dicke schwarze ja in seiner konzeption nicht ganz unaehnlich ist).

mfg
 
@ -|MegaMan|-
Hi,
Ich würde Otfried eine PN mit mit Deinem Anliegen schreiben.Otfried ist nur wie ich weiß momentan sehr beschäftigt,aber er kann Dir bestimmt wertvolle Tips geben.
Eins kann man auf jeden Fall sagen: Der W124 macht dem W210 - bzw. den neueren
Modellen in Punkto Qualität/Solidität einiges vor.Der W124 ist meines Erachtens die solideste
Baureihe,die DCX je gebracht hat.Der 500E ist natürlich im Unterhalt sehr teuer:
Euro 1 Abgasnorm;Die Typklassen: Haftpf.23/Teilk.40/Vollk.38 schlagen auch gut zu
Buche.Der Verbrauch ist auch ganz nett - aber wenn das alles kein Problem ist, dann hast Du ein "Mordsgerät":D :D :D - der wäre nur noch von Otfrieds "Dickem Schwarzen" zu schlagen ;)
Gruß,Mercedesfan
 
Hallo,

am besten hat mit der E 500 Limited (Edition) gefallen. Schöne Felgen, zweifarbiges Leder, wenn ich mich noch recht erinnere. Vielleicht findest Du einen, der Deinen finanziellen Rahmen nicht sprengt.

Gruß

Tobias
 
moin!

das mit der pn ist gar keine so schlechte idee, aber wenn der gute im moment so viel um die ohren hat, kann das ja auch noch ein paar wochen warten.
und ums kurz zu machen: der unterhalt soll mir egal sein, ich will schliesslich spass beim fahren!

es gruesst ein von vorfreuder erfuellter
 
@ tobias:

der limited ist zweifelsohne sehr schoen, aber leider, wie der name schon sagt, limited.
sprich die dinger sind nicht so haeufig und wenn man mal einen findet, muss man dafuer im lotto gewonnen haben.
aber irgendwann bin ich mit dem studium fertig und dann werden sie alle mir gehoeren... :D :D :D
 
Hallo MegaMan,

kannte mal einen "seriösen" 500 E (also noch vor Facelift). Den Wagen hat ein älterer Herr gefahren. Ist immer ganz gemächlich um die Ecke gebogen. Wäre gestimmt kein schlechter Kauf gewesen...
Obwohl so ein Wagen hin und wieder doch Auslauf braucht http://www.handykult.de/plaudersmilies.de/person/orangehat.gif

Gruß

Tobias
 
Hallo ghm,

zwischen dem W 210.074, W 210.072/M 119 E 50 EVO und W 124.036 bestehen bei den Getrieben erhebliche Unterschiede. Das selbe gilt für die in den Fahrzeugen verbaute Elektronik.

@ Megaman,

der W 124.036 {"500 E"/"E 500"} basiert auf der W 124 Bauserie, wurde jedoch bei Porsche im Auftrag gefertigt und ist nach meiner Meinung noch sorgfältiger gebaut. Zudem sind wegen des schwereren Motors zusätzliche Verstrebungen und Verstärkungen verbaut, welche der Karosserie eine größere Steifigkeit verleihen. Es bestehen einige Unterschiede zu den herkömmlichen Modellen {z.B. Batterie im Kofferraum}.
Im Gegensatz zu den anderen Modellen sind viele Bauteile auch mit den der Baureihe R 129 ähnlich/identisch. Offen gesagt habe diese Modelle Vor- und Nachteile.

Der M 119.974 wurde in 2 Leistungsvarianten geliefert, mit 326 und 320 PS, wobei der Faselift die Leistungsunterschiede brachte. In den reinen Fahrleistungen und Beschleunigungswerten brachte dies jedoch keinen Nennenswerten unterschied.

Zur Langzeithaltbarkeit von Fahrzeugen sind nur schwer Aussagen zu treffen. Wenn ich davon ausgehe, das Du selbst technisch nichts an den Fahrzeugen reparieren kannst, würde ich nur ein Fahrzeug in technisch unverbasteltem Originalzustand wählen, welches wie schon geschrieben eine lückenlose Wartung aufweist und zudem eine durchschaubare und vernünftige Anzahl von Vorbesitzern hatte.
Zudem ist beim Kauf auf die Bereifung zu achten.

Wie schon in anderen Threads geschrieben, hängt die Lebensdauer eines Motors entscheiden von der Art ab, wie er behandelt wird. Neben schonenden Warmfahren gehört auch die Dauerbelastung dazu. Rein von dem Motor her sind Laufleistungen von > 250.000 Kilometer erreichbar. Bei dem M 119 handelt es sich zudem um einen Motor, welcher zuerst als erfolgreicher Rennmotor in der Gruppe C eingesetzt, auch hohe Drehzahlen gut verkraftet.
Von der Auslegung her ist dieser Motor mit dem M 119.972 des R 129.067 weitestgehend ähnlich.
Der Treibstoffverbrauch ist stark von dem eigenen Fahrverhalten abhängig, wenn Stadtverkehr kontinuierlich gemieden wird, ebenso hohe Drehzahlen, ist ein Treibstoffverbrauch von 10 ¾ - 12 ¾ Liter durchaus realistisch. Bei Kickdown-Fahrten kann er jedoch auch > 18 Liter wandern.
Hier bin ich nun beim Thema Unterhaltskosten: Die Preise für Bereifung und Bremsanlage sind natürlich höher als bei den anderen W 124 Modellen. Die Abnutzung ist hier wiederum stark vom Fahrverhalten abhängig.
Schwachstellen im Fahrwerksbereich sind die Gummilager der Längslenker der Hinterachse, ansonsten hat das Fahrzeug wohl das beste Handling der DB - Serien W 124 Modelle.

Von der elektronischen Seite ist man von Fehlerquellen noch verschont, da die Modelle neben ABS nur noch ASR aufweisen.

Die Fahrleistungen liegen auf sehr hohem Niveau: 0 – 100 km/h, ca. 6.0 Sekunden, bei 250 km/h abgeriegelt, Treibstoffverbrauch: 10 - 16 Liter

Hier tritt allerdings der Nachteil des vollautomatischen Getriebes zu Tage. Der W 124.036 ist "nur" mit einem 4-Gang-Getriebe ausgerüstet, wobei die vierte Fahrstufe eine direkte Übersetzung aufweist. Die in Deutschland gehandelten Modelle sind zudem zumeist mit der "kurzen" Achsübersetzung ausgerüstet, welche zwar sehr gute Fahrleistungen ermöglicht, jedoch den Motor auch höher als Notwendig drehen läßt. Eine fünfte Fahrstufe, wie sie dann beim M 119 E 50 EVO im W 210.072 angeboten wurde, fehlt im W 124.036.

Wie schon geschrieben, sind die "alten" Vierstufenautomaten von DB verbaut. Je nach Belastung und Wartung liegt hier die Lebenserwartung auf unterschiedlichem Level. Viel Kickdown reduziert die Lebenserwartung, lange gleichmäßige Autobahnfahrten erhöhen sie.

Defekte an vollautomatischen Getrieben sind prinzipiell ähnlich wie bei manuellen Schaltgetrieben festzustellen. Bei meinem "dicken Schwarzen" ist jetzt das 3 Getriebe eingebaut. Die ersten beiden waren nach jeweils ca. 80.000 Kilometer Fahrstrecke verschließen, das jetzige läuft seit 100.000 Kilometern.
Bei einer Probefahrt ist auf saubere und weiche Schaltvorgänge im Teillastbereich zu achten, auch bei stärkerer Beschleunigung "flutschen" die Gänge. Ruckt das Getriebe oder gibt Kratzgeräusche von sich, ist Vorsicht geboten. Dasselbe gilt für "singende" Geräusche während der Fahrt. Defekte treten häufig auf, wenn das Getriebe unter Volllast oft schaltet, d.h. wenn der Vorbesitzer "Kick-Down" gefahren ist. Das selbe gilt auch für die "neueren" 5-Gang-Vollautomatischen Getriebe wie im W 210.072/.074. Hier können allerdings schon elektronische Fehler zusätzlich auftreten.

Da Interesse an dem "dicken Schwarzen" besteht, stelle ich diesen Artikel, welchen ich an anderer Stelle schrieb, ein:

...........Nachdem Daimler Benz ab 03/91 den "500 E"/"E 500" {W 124.036} produzierte, war der W 124.031/M 104.980 3.4 {"E 34"} nur noch in den A/C/S Modellen der W 124 Serie lukrativ, da die Fahrleistungen des serienmäßigen W 124.036 ["500 E"/"E 500"}fast alles distanzierten.

Auf Basis dieses neuen Daimler Benz Modells entstand nun die dritte W 124 AMG Version auf Basis der Serie. Der M 119.974 wurde mit geänderten Kolben, einer geänderten Auspuffanlage und der bekannten Kurbelwelle des "Hammer" {M 117.968 6.0 32 V} ausgerüstet, was den Hubraum auf 90° V 8 Zylinders auf 5.956 cm³ erhöhte. Als Nennleistung für diesen Motor wurden 381 PS/5.500 U/min und ein Drehmoment von 580 Nm/3.750 U/min genannt, jedoch lagen die Motoren in ihrer Streuung zumeist über diesen Werten. Entsprechende Fahrleistungen wurden geboten.
In der vierten Fahrstufe beschleunigt der Wagen in 11.5 Sekunden von 80 – 180 km/h.
Mit Einführung des W 124.036 {"500 E"/"E 500"} bestand die Möglichkeit, sich diesen Wagen in Affalterbach umbauen zu lassen. Zuerst als "500 E 6.0 AMG" bezeichnet, wurden die Modelle ab 1993 in Daimler Benz Preislisten als "E 60" angeboten.
Es wurden 128 "E 60" gebaut. Daneben entstand jedoch eine weiter Anzahl Fahrzeuge aus "Wildumbauten".
Der Hauptunterschied zum W 124.036 {"500 E"/"E 500"} ist in der "Erscheinung" des "E 60" zu sehen, welcher sich dem Zeitgeschmack entsprechend mit Spoilern schmückte.

Nachdem ich mit meinem W 124.030/M 103.980 3.2 {"E 32"} – 10/86 – gute Erfahrungen gemacht hatte, lies ich im Oktober 1991 meinen W 124.036 ebenfalls umbauen.
Neben dem Motor wurden ebenfalls Fahrwerk und Bremsen überarbeitet. Das Differential wurde durch ein "Amerika" Modell mit langer Übersetzung ausgetauscht.

Wie nicht anders zu erwarten, ist die Leistung des Motors "zufriedenstellend" :D. Bei einer Messung im Mai 1998 erbrachte das {überholte} Treibwerk folgende Werte: 405 PS/5.740 U/min; 616 Nm/ 3.810 U/min.

Wie schon erwähnt, ist das beeindruckenste weniger die reine Beschleunigung aus dem Stand, als viel mehr die Beschleunigung während der Fahrt. Leichtes Gasgeben wird in sofortigen "Schub" umgesetzt.

Im Vergleich zu seinen Nachfolgern ist der "E 60" auch heute noch von der Seite des Motors her klar der Favorit. Der M 119.974 6.0 dreht sehr schnell hoch und läuft dabei seidenweich, durch die Auspuffanlage ist das Motorgeräusch nach meinem Empfinden "sehr aggressiv". Der M 113.980 {"55"} hingegen spricht spontaner an, setzt dieses jedoch nicht so in "Schub" um wie der M 119.974 6.0.

Von der Fahrwerksseite her ist jedoch ein deutlicher Unterschied festzustellen. Hier ist der W 210.074 {"E 55"} deutlich im Vorteil, wird jetzt jedoch eindeutig vom W 211.076

Optisch sind beide Fahrzeuge sehr ähnlich, schwarze Außenfarbe mit beigem Interieur. Der W 124.030/M 103.980 3.2 jedoch 040/"Duchatelet beige", der W 124.036/M 119.974 6.0 in 197 mit "Champignon" des W 140.......
 
Hallo Ottfried,

W124 "E500/ 500E" ...326 PS...VMAX250
W211 "E500".....306PS...VMAX250

Viele Jahre liegen zwischen diesen beiden Modellen. Für mich erstaunlich, welche Leistungen damals schon reaslisiert wurden i. Vgl. zu heute. Wenn man sich die obigen, nackten Zahlen anschaut und andere Dinge wie Verbrauch, Motorelektronik,aktive und passive Sicherheit usw. beiseite lässt, könnte man meinen "Nichts hat sich geändert". Das wäre im Hinblick auf den technischen Fortschritt jedoch ehr als negativ zu sehen.

Gruss,

Markus
 
moin!

@otfried:

vielen dank fuer diese gewohnt erstklassige erklaerung! je mehr ich mich mit diesem wagen befasse, desto interessanter wird er. das einzige, was mir nicht so zusagt, ist die zweifarbigkeit des wagens aufgrund der beplankung. aber wenn ich nach dem kauf wieder ein wenig geld angesammelt habe, gibts erstmal eine komplettlackierung in 040 und schoene amg-felgen (passen da eigentlich die 18" vom w210 e55?):D.

@markus:

der leistungsunterschied zwischen w124 und w211 liegt meiner meinung nach darin, dass mercedes ja leider die motoren aus emissionsgruenden auf drei ventile pro zylinder umgestellt hat.
ein guter vergleich dazu sind die v12, die im w140 und w220 verbaut wurden: im w140 408 ps, im w220 367 ps. auch hier umruestung von vier auf drei ventile.
es scheint aber hoffnung zu geben: in einer aelteren ams stand mal was davon, das mb die motoren bis 2005 (?) wieder auf vier ventile umruesten will.

mfg
 
Hi,

@MarkusCLK:
das würde ich nicht so sehen. Von der Motorseite hat sich sehr viel verändert. Man hat im W211 das haushoch unterlegene Triebwerk verbaut, und zwar in allen Belangen, mal abgesehen von Abgas und Gewicht. Ansonsten kann der M113 dem M119 in keinem einzigen Bereich annähernd das Wasser reichen :mad: :mad: .
 
@ Otfried

Danke fuer die ausfuerliche Erklärung!!

Der 500E wird hoffentlich nicht ewig mein Traum bleiben!

MFG TobiC200T
 
Hallo Matthias,

das sehe ich auch so, wennman die Leistungsdaten alleine anschaut. Ist das nicht verwunderlich? Eigentlich geht doch die Leistungsschraube nach oben. Zwischen den beiden Autos liegen vielleicht mehr als 10 Jahre, und trotzdem hat man damals mehr erreicht..?
Schon ein bissel verwunderlich. Ok, der neue E55 AMG ist natürlich leistungsmässig die neue Messlatte und weit vor allem anderen, aber die Serien "E500s"..?

Gruss,

Markus
 
Hallo Otfried,

>>Eine fünfte Fahrstufe, wie sie dann beim M 119 E 50 EVO im W 210.072 angeboten wurde, fehlt im W 124.036.

Wieso wird der E50 (W210) als EVO bezeichnet?

Kennst Du noch weitere 500 E 6.0-Eigner?

Gruß

Tobias
 
Hallo Markus,

ich würde nicht sagen, das sich in den Jahren nichts getan hat. Die 250 km/h Grenze stellt die freiwillige Selbstbeschränkung der deutschen Automobilindustrie dar.
Von Fahrwerk und Bremsanlage sind gewaltige Unterschiede zwischen dem W 124.036 und dem W 211.070.
Auf der Motorenseite verhält es sich wie von Matthias beschrieben. Der "alte" M 119, hergeleitet aus Rennmotoren, leistet seine 320/326 PS mühelos, jedoch erfüllt der Motor nicht die heutigen Abgasvorschriften.
Der M 113 ist preiswerter in der Produktion und auf die Erfüllung der heutigen Abgasvorschriften ausgelegt. Vom Motordesign dreht ein gut beatmeter Motor {M 119} bei hohen Drehzahlen besser, wohingegen der M 113 sogar bei niedrigen Drehzahlen etwas besser zieht.
In wieweit die neuen Motoren {M 273} dann an den M 119 heranreichen, bleibt abzuwarten.
Ich empfinde zumindest, das der M 113.980 EVO akustisch ruhiger als der M 119.974 6.0 läuft, welcher in Ventiltriebgeräuschen schon an F 106 Triebwerke erinnert :D

@ Megaman

der "dicke Schwarze" läuft auf 8 ½J x 17 ET 30 Felgen {Original}, mit welchen ich schon Probleme beim TÜV in Frankfurt hatte. In die Papiere eingetragen sind 8J x 16 ET 34 mit 225/55 ZR 16 und 245/45 ZR 17 Reifen auf obengenannten 8 ½ J x 17 ET 30 Felgen der Fabrikate Bridgestone, Dunlop, Michelin, Pirelli oder GoodYear, was auch die für den "normalen" W 124.036 zulässige Bereifung darstellte..
Wenn es möglich sein sollte, müßten die 18" Felgen de, s W 210.074 nachträglich eingetragen werden.

@Tobias,

der M 119 E 50 wurde im bereich Ansaug- Abgastrackt überarbeitet und mit geänderten Ventilfedern und Nockenwellen ausgerüstet, was die Leistung auf 347 PS angehoben hat.

Ja ich kenne weiter "E 60" Besitzer.
 
Hallo,

mir ging es nicht um die Leistung, sondern um den Motor insgesamt. Hier kommt der M113 in keinem Punkt an den M119 ran, weder in der Laufkultur, Gasannahme, Drehfreudigkeit, Sound, Seidigkeit, ruhigen Lauf,…
Ziemlich erschreckend finde ich, wie der M113 bei hohen Drehzahlen (>5000) nachlässt und ihm die Puste ausgeht. Hier hat der alte V8 erst richtig nachgelegt :mad: .
Ich hatte im W140 noch den 326PS/ 480 Nm–Motor drin. Ein Sahnestück, um es mal leicht untertrieben auszudrücken. Einen besseren Motor gab/ gibt es meiner Meinung nach nicht :mad: . Ich würde den von AMG veredelten alten M119 sofort jedem neuen V8-Kompressor vorziehen.
Mein absolutes Traumauto wäre ein W140-S 60 AMG. Ich glaube, die wurden auch gebaut :confused: . Ich meine mich erinnern zu können, davon in der W140-Preisliste gelesen zu haben. Damals –als ich von AMG noch nix wusste- habe ich mich immer gewundert, warum das Auto bei 4-Zylindern weniger und weniger PS genauso viel wie der 600SE /S600 kostet. Jetzt weiß ich es, allerdings zu spät :mad: :mad:
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Thema: w124 e 500 /500 e

Ähnliche Themen

I
Antworten
22
Aufrufe
7K
ChromeVanadiumM
ChromeVanadiumM
M
Antworten
12
Aufrufe
775
Mercedeshool
M
M
Antworten
0
Aufrufe
446
Mein300E124er24er
M
R
Antworten
0
Aufrufe
497
remseck
R
Zurück
Oben