Durch den Hybrid-Antrieb, den Toyota natürlich als erster Hersteller weltweit eingeführt hat...
Das ein Hybrid-Fahrzeug über 100kg an Mehrgewicht mit sich rumschleppt (wohlgemerkt für eine Technik, welche Sprit/Umweltschonend sein soll), Herstellung/Recycling zusätzliche Umweltbelastungen bedeuten und sich der Verbrauchsvorteil im Stadtverkehr in einen (gegenüber CDIs sogar deutlichen) Verbauchsnachteil auf Landstraßen/Autobahn entwickelt ist doch nicht von Interesse. Schließlich sind die USA und Japan ja soo ökologische Nationen, wenn erstmal alle Leute Hybrid haben geht es der Umwelt besser - auch wenn in der 3. Welt eine Milliarde simpelst-Gefährte (mit 10mal so hohcen Schadstoffemissionen wie ein Maybach) durch die Gegend düsen...
MB, Audi etc. haben schon mehrere Hybrid-Versuche gestartet, teilweise auch als ganz normale Serienfahrzeuge, als man bei Toyota noch nicht einmal Hybrid buchstabieren konnte... Der kunde wollte die Nachteile nicht hinnehmen, erst bei Toyota hatte man die Ausdauer (auch mangels Diesel-KnowHow), diese Technik konsequent, mit ordentlich Marketing auf den Markt zu drücken - dies verdient Respekt, die Technik nicht.
Ähnlich beim Partikelfilter, MB hat ihn vor 20 Jahren eingeführt, (natürlich nicht so gut wie der der 16 Jahre später entwickelt PSA-Filter), aber trotzdem wollte ihn die Kundschaft nicht. PSA bringt ihn auf den Markt und plötzlich ist er "hipp", MB kopiert ihn nicht, sondern entwickelt ihn weiter (wartungsfrei, EU4) und wird dafür bestraft. Außerhalb von D hat der Partikelfilter übrigens kaum Bedeutung.
Nein, Hybrid wird auch bald von MB eingeführt, weil es der Kunde ja so will, er wollte ja auch keinen Einarm-Wischer, kein SBC und keine hohen Preise - der Kunde ist König!
Ja, der Hybrid-Antrieb schont die Umwelt im Stadtverkehr, hat seine Vorteile - ist aber in Anbetracht der technischen Umsetzung, den technischen Potenzialen des Diesels (Register-Aufladung, schwefelfreie oder gar synthetische Kraftstoffe) fragwürdig, ganz besonders unter dem Vorwand der Umweltfreundlichkeit. Strom kommt bekanntlich aus der Steckdose und wenn mein Auto sauber ist, ist die Umwelt gerettet

Über die Einführung der EU4-Schadstoff-Normen in der Formel1 würden die meisten Leute lachen und nach dem Sinn fragen, hier tun sie es nicht.
Ja, es ist richtig, dass die Veränderungen im MB-Konzern Ende der 80er der Qualität geschadet haben - allerdings funktionieren alle Konzerne (ganz besonders Toyota) nach diesen qualitätsmindernden, "Shareholde-Value"-freundlichen Prinzipien.
Eine nichtssagende Qualitätsstudie nach der Anderen wird einem um die Ohren geworfen - über konstruktive Qualitätsmerkmale/Begründungen schweigt man sich aus.
Ich fahre zwei praktisch problemlose 211er, AMS testet einen praktisch fehlerlosen 211er über 100tkm, über 10% aller Taxen in Berlin sind inzwischen 211er (inkl. eines überaus positiven Qualitätsberichts 2003 in einer Autozeitung) - alles natürlich Einzelfälle. Der Rest der rund Viertelmillion E-Klassen in D steht ständig in der Werkstatt
Teilweise werden die Gründe für die qualitativen Probleme richtig erkannt: Outsourcing, Renditewahn, Billig-Fertigung... In der nächsten Pressemeldung wird dann wieder die Überlegenheit von Toyota mit seiner schlanken Produktion, seinen weltumspannenden Fabriken (auch gerne in der Türkei) und Top-Renditen genannt (trotz millionenschwerer Geldschlucker z.B. Formel1)...
Ich habe gestern gerade wieder ein kaputtes Ventil ausgetauscht - es kam von Denso (Japan) keine Spur von höherer Qualität, das gleiche Bild bei Klimakompressor und Co - und die ADAC-Abschlepper, die ich täglich Autos zum Toyota/Lexus-Händler schleppen sehe, tun dies natürlich nur aus Spaß...
Ich kann die Verzweiflung von Geisterbär verstehen, aber es ist nun einmal nicht der Normalfall. Ich will ihn jetzt nicht konkret beschuldigen, aber viele Kunden, die einen MB wandeln, wandeln nicht nur einmal, die meisten Fehler sind undeutlich (z.B. Regensensor steuert nicht gut), Autos werden eingeschleppt (auch vom ADAC -> Statistik), weil die Batterien ihrer Fernbedienung leer sind (man kann das Auto auch manuell entriegeln) usw.
Übrigens ist MB der weltgrößte Premium-Hersteller, Marktführer in der oberen Mittelklasse und Oberklasse und auch weltgrößter Nfz-Hersteller.
Nr. 2 ist meines Wissens BMW.
Was sagt das über die Qualität aus? Gar nichts, genauso wenig wie die US-Erfolge von Lexus/Toyota! Microsoft und GM sind ja auch Qualitätshersteller...
Ich bin dieser jämmerlichen, unseriös geführten und von Klatschpresse immer wieder geschürten Diskussionen langsam leid
