W211: SBC update II ?

Diskutiere W211: SBC update II ? im Forum E-Klasse & CLS Forum im Bereich Mercedes-Benz - Ein Bekannter erzaehlte mir, dass sein Vater einen Unfall nach dem SBC-Update hatte, da der Wagen nur noch vermindert bremste. Daraufhin wurde der...
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Es ging Chris um nicht um die wirkliche Sicherheit, sondern um das Image der Todesbremse, die ihm von Bild aufgestempelt wurde.
Vielleicht gab es ja wirklich SBC-Ausfälle, mir ist es noch nicht passiert und ich habe es auch noch nicht gesehen, aber auch ein herkömmliches Bremssystem ist nicht 100% zuverlässig, ein Sicherheitssystem abschaffen, weil etwas passieren KÖNNTE? Dann hätten wir heute weder Airbag noch ABS oder ESP!!!
Ich fahre seit fast 2 Jahren jeden Tag 211er und genieße es! Warum? WEIL ich morgens nicht bangen muss ob er anspringt, WEIL ich nicht bei jedem stärkerem Bremsmanöver Schweißperlen auf der Stirn habe!
Natürlich ist SBC in der Produktion teurer, MB ist einer der GANZ wenigen Herstellern die überhaupt noch ab und zu den besseren, aber unbequemeren Weg wählen. Aber was ist wenn der Kunde in dem teuren System nicht einmal einen Vorteil, sondern sogar einen Nachteil sieht? Dann kann man das Geld sparen...
Die Aussage, dass MB SBC auslaufen lässt, weil es zu teuer wäre, ergibt logisch netrachtet keinen Sinn, schließlich war man sich schon vorher über die Kosten im Klaren!
 
George schrieb:
Es ging Chris um nicht um die wirkliche Sicherheit, sondern um das Image der Todesbremse, die ihm von Bild aufgestempelt wurde.
Vielleicht gab es ja wirklich SBC-Ausfälle, mir ist es noch nicht passiert und ich habe es auch noch nicht gesehen, aber auch ein herkömmliches Bremssystem ist nicht 100% zuverlässig, ein Sicherheitssystem abschaffen, weil etwas passieren KÖNNTE? Dann hätten wir heute weder Airbag noch ABS oder ESP!!!

Eben.
Und nur darum geht es.

Das ist hier IMHO wie die Quadratur des Kreises ...
 
Meine (spärlichen) Einblicke in den Einkauf von DaimlerChrysler lassen mich auch zur Aussage hinreißen, die SBC-Anlage wird aufgrund des Preis zu Nutzen Verhältnisses aufgegeben. DaimlerChrysler sagt ja selber, dass die Bremse vom Kunden zu wenig gewürdigt wird und die Herstellung zu teuer ist.

Die Vorteile von SBC sind dem Kunden auch schwer zu vermitteln. ABS ermöglicht das Lenken bei einer Vollbremsung. ESP verhindert das Schleudern. Der Airbag schützt vor größeren Beulen. Aber was macht SBC? Bremsen, ok, aber das machen auch die herkömmlichen Bremssysteme. Also, was ist so toll an SBC, dass wir es unbedingt brauchen. Versucht doch selber mal auf die Schnelle eine Antwort darauf zu finden.

Die offensichtlichen Vorteile wie SBC-Hold oder die weniger offensichtlichen wie eher hinten zu bremsen oder kein ABS-Rattern des Pedals sind inzwischen (angeblich) auch mit den herkömmlichen Bremssystemen zu erreichen. Also besteht eigentlich kein Vorteil mehr in SBC. D.h., die nächste Generation herkömmlicher Bremsanlagen hat das Vertrauen der Käufer und die Komfortfunktionen von SBC. Und es ist billiger. Somit hat sich das aufwendige SBC überlebt.

Daher versteh' ich die Entscheidung von DaimlerChrysler schon, wenn die folgenden Modellreihen kein SBC bekommen. Mir ist es eigentlich egal, ob meine (nächste) Bremse elektro-hydraulisch, nur hydraulich oder gar rein elektrisch ist, solange sie sicher ist und den Komfort von SBC hat. Bei den aktuellen Brems-Systemen ist SBC einzigartig. Und ich möchte nicht darauf verzichten. Wenn's aber in Zukunft auch billiger geht, warum nicht?

Chris

PS: Warum passiert es mir in diesem Forum immer wieder, dass ich beim Drücken des Vorschau- oder Antwort-Knopfes rausfliege und micht neu anmelden muss. Der gerade getippte Text ist dabei natürlich im Nirvana. Grrrr
 
Rollo schrieb:
Mich wundern hier nur die glühenden Verfechter des SBC Updates, die eigentlich garnicht betroffen sind.
Diese fahren keinen 211er und verbreiten hier eine Unruhe und Panik mit zum Teil nur "vom Hörensagen" und irgendwelchen Presseberichten.

Aber jeder so wie er will ... :rolleyes:

Hallo Rollo,

falls du mich meinst, so fährt in unserer Familie sehr wohl ein 211er deshalb bin ich sehr wohl dirket betroffen allerdings bin ich persönlich nicht mehr scharf den 211er so oft zu bewegen wie früher.

Gruß Christian
 
George schrieb:
Die Aussage, dass MB SBC auslaufen lässt, weil es zu teuer wäre, ergibt logisch netrachtet keinen Sinn, schließlich war man sich schon vorher über die Kosten im Klaren!
Ich glaube nicht, dass die Kosten fuer den Rueckruf von 680000 Fahrzeugen vorher eingeplant waren.
 
Dieselwiesel schrieb:
Hallo Rollo,

falls du mich meinst ...

Hallo Christian,

nein, Du warst nicht gemeint ... ich kriege schon noch mit wer hier was fährt ... und wer in verschiedenen Foren die gleichen Threads eröffnet ... :rolleyes:
 
Und die Kosten für den Rückruf holen Sie mit der Abschaffung wieder rein? Nein, es geht konkret um die Produktionskosten.

"deshalb bin ich sehr wohl dirket betroffen "

Ach ja? Wie oft ist die Bremse schon bei dir ausgefallen? Mit der hochentwickelten Datsun-Technik kann der 211er natürlich sowieso nicht mithalten...
 
hahaha

Hallo George,

hier geht es nicht um den Vergleich eines 17T Euro Wagen zu einem 50T Euro Wagen sondern um das SBC-System und deren Sicherheit bzw. um die Rückfallebene wenn das System nicht richtig funktioniert.

Übrigens hatte der Datsun noch keinen Totalausfall der 211er jedoch sehr wohl und die Kosten/Nutzenrechnung kann sich ja jeder selber ausrechnen. :p

Gruß Christian
 
George schrieb:
Und die Kosten für den Rückruf holen Sie mit der Abschaffung wieder rein?
Meine Oma hat immer gesagt: "Lieber eine Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende."
 
SBC

Ein „Zufriedener“ Mercedes Kunde.

Ich habe mir am Donnerstag den 30.September 2004 einen SL 350 mit Vollausstattung geholt (außer KEYLEES-GO und Active body control ), Dieses Fahrzeug haben wir im Werk Bremen abgeholt.
Auf der Rückfahrt ca. 400 km war noch alles in Ordnung. Am nächsten Morgen Freitag den 01.Oktober 2004 aber waren die Sitze und Spiegel verstellt. Wir nahmen an, dass durch die Vorfreude und Aufregung im Werk Bremen wir es nicht Richtig abgespeichert haben. Also alles wieder Programmiert und dann schnell zum nächsten Termin ca. 12 km gefahren. Nachmittags das gleiche Problem, Komfortsystem wieder verstellt (Wir haben selbst in unserem Kundenstamm mehrere SL vom Typ R230 von 2001-2003). Das Bordbuch durchgelesen und festgestellt das wir es Richtig abgespeichert haben.
Am Samstagmorgen den 02.Oktober 2004 ist meine Frau mit dem Wagen das erste Mal gefahren und stellte fest, dass im Fahrzeug wider alles verstellt sei. Also bin ich bei Mercedes Köln-Porz das erste Mal vorstellig geworden.
Hier reklamierte ich die Vergesslichkeit meines Fahrzeuges und das die Fußmatten sich im Fahrerraum immer löst. Hier wurde ich auf Dienstag den 07.Oktober 2004 vertröstet, da kein Elektriker im Hause sei.
Dienstags mit dem Fahrzeug zu DC wo mir sofort geholfen wurde.
Der Meister erklärte mir, dass alles in Ordnung sei und
dass eine neue Softwareversion aufgespielt wurde
(das Fahrzeug war 5 Tage alt “Windows läst Grüßen“). Wieder Zuhause angekommen, ging es mit den Mängeln immer weiter. Die Fahrzeugsitzerkennung fiel jeden Tag aus und dies wurde mir jeden Tag schmerzlich zu erkennen gegeben, indem ich zwischen Sitz und Lenkrad eingeklemmt wurde. Nur mit Mühe konnte ich mich jedes Mal selbst befreien (ich bin 1,94 m groß). Wenn ich meinen Fahrzeugschlüssel ins Zündschloss stecke fährt der Fahrersitz ganz nach vorne und das Lenkrad fährt ganz heraus.
Dieses reklamierten wir wiederum genau so wie die lose Fußmatte.

Zum zweiten Mal wurde das Fahrzeug daraufhin 2 Tage in der Werkstatt belassen. Bei der Abholung erklärte uns der Meister, dass alles in Ordnung sei.
Am nächsten Tag waren die gleichen Probleme wieder da und zusätzlich blieb das Dach bei dem Öffnen in der Mitte stehen. Es fuhr nicht vor noch zurück. Im Fahrzeug piepste es und die Warnmeldung „Komfortsystem gestört“ tauchte im Display auf. Nach ca. 30 Sek. Stürzte das Dach ins Auto und zerstörte diverse Teile.

Also das Fahrzeug das dritte Mal nach DC, mit der bitte wieder um die gleichen Reparaturen: Komfortsystem defekt, Fußmatte sowie Dachsystem. Das Fahrzeug wurde nach einer Woche Reparatur, wie sollte es anders sein, uns mit den Worten von dem Meister „Es sei alles wieder in Ordnung“ mit dem zusätzlichen Hinweis: „Keine Navigation einschalten“ zurückgegeben. Erklärung: die Software der Navigation enthalte einen Fehler, dadurch wird das KAN-Bussystem nicht abgeschaltet, so der Meister.
Das Fahrzeug verbrachte ein Wochenende in seiner Garage um Montags morgens auf dem Abschleppwagen wieder nach DC gebracht zu werden (das nennt man bei DC Kundenbindung). Das Fahrzeug läst sich nur noch mit der Notentriegelung öffnen.

Das Fahrzeug wurde zum vierten Mal repariert. Mängel: Komfortsystem defekt, Fußmatte lose, keine BREMSEN, Sitzsystem gestört, dafür funktioniert die Alarmanlage immer, auch nachts zur Freude der Nachb*****aft. Es verbrachte 14 Tage bei DC zur Reparatur.
Bei der Abholung erklärte uns der Meister, wie sollte es anders sein, es sei alles wieder in Ordnung.

Ein paar Tage später wurde das Fahrzeug zum fünften Mal wieder zu DC gebracht. Weil es jetzt langsam kälter wurde, viel immer mehr aus. Mängel: Komfortsystem defekt, Fußmatte lose, Sitzsystem gestört, Alarmanlage funktioniert immer, keine Standheizung mehr, keine Sitzheizung und kein Gebläse mehr (was sehr unangenehm ist, da nach einem Kilometer alles beschlagen ist und man wie in VW-Käferzeiten mit einem Lappen alles frei wischen muss).
Bei der Abholung nach 14 Tagen erklärte uns der Meister, wie sollte es anders sein, es sei alles wieder in Ordnung.
Nun wurden wir etwas stutzig. Der Meister wollte mir die Fahrzeugschlüssel in die Hand geben. Dieses verneinte ich. Er schaute mich total verdutzt an. Ich erklärte ihm höflich, dass er mir selbst zeigen solle, dass alles funktioniert (o. Ton „Es ist alles wieder in Ordnung“). Bei der Demonstration steckte es erst den Schlüssel meiner Frau ins Zündschloss und alles funktionierte einwandfrei. Dieses freute den Meister sehr. Ich sagte ihn „Moment, nehmen sie bitte mal den anderen Schlüssel“. Der Sitz fuhr 2-3 cm zurück, der Meister sagte „ Es ist alles in Ordnung“ und er Sitz fuhr ganz nach vorne das Lenkrad kam ganz heraus und ich fragte ihn, ob er denn so fahren könnte (der Meister ist ca. 1,90 m groß). Dieses verneinte er. Ich erklärte ihm, dass ich mich langsam ver*****t vorkomme. Er erklärte mir, dass das Kan-Bussystem gestört sei. (Er klärte sich bereit, die Schlüsselerkennung zu deaktivieren. Worauf ich ihn erklärte, dann könne auch die Standheizung, Sitzheitzung und das Gebläse ausgebaut werden). Wir warten immer noch auf die Navigations-CD, die ja alle Fehler beheben soll.
Und nicht zu vergessen laut Aussage von DC Berlin ist das der Stand der Technik.

Das Fahrzeug wurde einige Tage später zum sechsten Mal zur Reparatur mit folgenden Mängeln gebracht: Komfortsystem defekt, Fußmatte lose, Sitzsystem gestört, Alarmanlage funktioniert immer, keine Standheizung mehr, keine Sitzheizung, kein Gebläse mehr und keine BREMSE mehr. Das Fahrzeug läst sich nur noch mit der Notentriegelung öffnen.
Der Meister bei DC Köln-Porz sagte meiner Frau und mir, man müsste nur das Fahrzeug
Morgens 5-30 Minuten im stand laufen lassen dann schaltet sich das Komfortsystem wieder ein. Wir fragten den Meister wofür wir denn eine Standheizung im Auto haben. Er zuckte nur mit den Schultern.
Seit dem 03. Dezember 2004 steht dieses Fahrzeug bei DC mit den Worten: „ Es ist alles wieder in Ordnung“.

Wir haben die Wandlung des Fahrzeugs schon bei dem fünften Reparaturversuch ausgesprochen. Mercedes möchte dieses jedoch gerichtlich Klären lassen.
Was wir auch bejahrten.
Wir haben ein Fahrzeug der Luxus Klasse gekauft um nicht die eigene Gesundheit und der anderer Verkehrsteilnehmer zu fürchten, wenn es beim Betrieb des Pkws erneut zum Bremsausfall kommen sollte.
Ein Fahrzeug, wo mehrfach die Bremse ausgefallen ist, wo kein Komfortsystem am nächsten Tag funktioniert, was ¾ der Zeit in der Werkstatt stand fordere ich mein Geld zurück.

Wie schließen mit den Worten von DC’s Meistern:
„Es ist NICHT wieder alles in Ordnung“
 
Manche Dinge in diesem Land wundern mich immer wieder.

BSE sorgt für einen riesen Aufschrei und geht durch alle Munde, und plötzlich kauft keiner mehr Rindfleisch, der Preis sinkt drastisch.
Und das, obwohl im nachhinein durch extreme Kontrollen Spitzenqualität und höchste Produktsicherheit gewährleistet wurden.. :confused:

Dann aber Mercedes, das heilige Kind der Deutschen: streng genommen köchelt seit 1993 eine Qualitätsdiskussion, und seit 1998 brodelt sie erst richtig heftig (A-Klasse, Smart, S-Klasse, C-Klasse....)
Weltweit äußern Kunden heftigste Kritik in Studien, weltweit ist klar, daß die Konkurrenz technisch und qualitativ davonfährt. Seit Jahren!
(siehe Lexus! '89 gegründet, und schon kaufen die Leute weltweit mehr davon als von irgendeinem anderen Premium-Anbieter!)

Nur nicht in Deutschland. Alle kaufen kaufen kaufen kaufen den Benz, weil es schon immer so war, und Mercedes erhöht die Preise, tut aber jahrelang nichts ernsthaftes um die mittlerweile teils desolate Qualität in den Griff zu bekommen!
Nie wurde in Stuttgart ein ernsthafter Schlußstrich unter das Outsourcing-Konzept gezogen, nie wurde der Marke eine neue Chance gegeben. Stattdessen Raubbau an einem deutschen Kulturgut. Herr Schrempp, ich bedanke mich bei Ihnen!


Da kann es doch nicht anders kommen, als daß einer wie Geisterbär völlig entnervt und desillusioniert seinen Frust im db-forum loswird.
 
Nur ne kleine Frage: Wo und durch was fährt die Konkurrenz aus technischer davon?

Chris
 
@Geisterbär & WolfMBlank

Ich als Kaufmann sehe es einfach ein wenig objektiver, denke ich.

Es zählt in der heutigen Zeit nur eines : Shareholder Value

Das haben die Herren Vorstand versucht, weil es ihr Job ist und weil mit Sicherheit ein Ingenieur gesagt hat : "Ja, ich denke das müßte auch so gehen aber ..."

Und auf das "aber" haben die schon nicht mehr gehört.

So lief es damals, so läuft es heute.

Ich erinnere immer wieder gerne an den Visionär "Preston Tucker" und seinen "Torpedo". Wenn dieser Mann nicht gegen Detroit angestunken hätte, gäbe es vielleicht heute gerade erst einmal Sicherheitsgurte in den Fahrzeugen ... zumindest in den USA ...

Hier mal ein Link : http://tuckerclub.org/html/history.php
 
Durch den Hybrid-Antrieb, den Toyota natürlich als erster Hersteller weltweit eingeführt hat...
Das ein Hybrid-Fahrzeug über 100kg an Mehrgewicht mit sich rumschleppt (wohlgemerkt für eine Technik, welche Sprit/Umweltschonend sein soll), Herstellung/Recycling zusätzliche Umweltbelastungen bedeuten und sich der Verbrauchsvorteil im Stadtverkehr in einen (gegenüber CDIs sogar deutlichen) Verbauchsnachteil auf Landstraßen/Autobahn entwickelt ist doch nicht von Interesse. Schließlich sind die USA und Japan ja soo ökologische Nationen, wenn erstmal alle Leute Hybrid haben geht es der Umwelt besser - auch wenn in der 3. Welt eine Milliarde simpelst-Gefährte (mit 10mal so hohcen Schadstoffemissionen wie ein Maybach) durch die Gegend düsen...

MB, Audi etc. haben schon mehrere Hybrid-Versuche gestartet, teilweise auch als ganz normale Serienfahrzeuge, als man bei Toyota noch nicht einmal Hybrid buchstabieren konnte... Der kunde wollte die Nachteile nicht hinnehmen, erst bei Toyota hatte man die Ausdauer (auch mangels Diesel-KnowHow), diese Technik konsequent, mit ordentlich Marketing auf den Markt zu drücken - dies verdient Respekt, die Technik nicht.
Ähnlich beim Partikelfilter, MB hat ihn vor 20 Jahren eingeführt, (natürlich nicht so gut wie der der 16 Jahre später entwickelt PSA-Filter), aber trotzdem wollte ihn die Kundschaft nicht. PSA bringt ihn auf den Markt und plötzlich ist er "hipp", MB kopiert ihn nicht, sondern entwickelt ihn weiter (wartungsfrei, EU4) und wird dafür bestraft. Außerhalb von D hat der Partikelfilter übrigens kaum Bedeutung.

Nein, Hybrid wird auch bald von MB eingeführt, weil es der Kunde ja so will, er wollte ja auch keinen Einarm-Wischer, kein SBC und keine hohen Preise - der Kunde ist König!
Ja, der Hybrid-Antrieb schont die Umwelt im Stadtverkehr, hat seine Vorteile - ist aber in Anbetracht der technischen Umsetzung, den technischen Potenzialen des Diesels (Register-Aufladung, schwefelfreie oder gar synthetische Kraftstoffe) fragwürdig, ganz besonders unter dem Vorwand der Umweltfreundlichkeit. Strom kommt bekanntlich aus der Steckdose und wenn mein Auto sauber ist, ist die Umwelt gerettet :eek: Über die Einführung der EU4-Schadstoff-Normen in der Formel1 würden die meisten Leute lachen und nach dem Sinn fragen, hier tun sie es nicht.

Ja, es ist richtig, dass die Veränderungen im MB-Konzern Ende der 80er der Qualität geschadet haben - allerdings funktionieren alle Konzerne (ganz besonders Toyota) nach diesen qualitätsmindernden, "Shareholde-Value"-freundlichen Prinzipien.
Eine nichtssagende Qualitätsstudie nach der Anderen wird einem um die Ohren geworfen - über konstruktive Qualitätsmerkmale/Begründungen schweigt man sich aus.
Ich fahre zwei praktisch problemlose 211er, AMS testet einen praktisch fehlerlosen 211er über 100tkm, über 10% aller Taxen in Berlin sind inzwischen 211er (inkl. eines überaus positiven Qualitätsberichts 2003 in einer Autozeitung) - alles natürlich Einzelfälle. Der Rest der rund Viertelmillion E-Klassen in D steht ständig in der Werkstatt
Teilweise werden die Gründe für die qualitativen Probleme richtig erkannt: Outsourcing, Renditewahn, Billig-Fertigung... In der nächsten Pressemeldung wird dann wieder die Überlegenheit von Toyota mit seiner schlanken Produktion, seinen weltumspannenden Fabriken (auch gerne in der Türkei) und Top-Renditen genannt (trotz millionenschwerer Geldschlucker z.B. Formel1)...

Ich habe gestern gerade wieder ein kaputtes Ventil ausgetauscht - es kam von Denso (Japan) keine Spur von höherer Qualität, das gleiche Bild bei Klimakompressor und Co - und die ADAC-Abschlepper, die ich täglich Autos zum Toyota/Lexus-Händler schleppen sehe, tun dies natürlich nur aus Spaß...

Ich kann die Verzweiflung von Geisterbär verstehen, aber es ist nun einmal nicht der Normalfall. Ich will ihn jetzt nicht konkret beschuldigen, aber viele Kunden, die einen MB wandeln, wandeln nicht nur einmal, die meisten Fehler sind undeutlich (z.B. Regensensor steuert nicht gut), Autos werden eingeschleppt (auch vom ADAC -> Statistik), weil die Batterien ihrer Fernbedienung leer sind (man kann das Auto auch manuell entriegeln) usw.

Übrigens ist MB der weltgrößte Premium-Hersteller, Marktführer in der oberen Mittelklasse und Oberklasse und auch weltgrößter Nfz-Hersteller.
Nr. 2 ist meines Wissens BMW.
Was sagt das über die Qualität aus? Gar nichts, genauso wenig wie die US-Erfolge von Lexus/Toyota! Microsoft und GM sind ja auch Qualitätshersteller...

Ich bin dieser jämmerlichen, unseriös geführten und von Klatschpresse immer wieder geschürten Diskussionen langsam leid :mad:
 
George schrieb:
Ich bin dieser jämmerlichen, unseriös geführten und von Klatschpresse immer wieder geschürten Diskussionen langsam leid :mad:

Das ist doch gerade die Strategie des Konkurrenten Lexus, immer wieder die 'Qualität' in die Diskussion zu bringen. Die JD Power Bewertungen wurden benutzt um die Marke Lexus zu etablieren, siehe zum Beispiel:

http://www.lexus.com/about/history/index_1997_1983.html

Mich wundert daß MB nicht eine bessere Entgegnung einfiel und man sich jetzt oeffentlich mit beim W211 als dem unzuverlässigsten Auto auf den Strassen Nordamerikas beschimpfen lässt. So kann es jedenfalls nicht weitergehen!
 
Korrektur: Lexus nicht weltweit Marktführer

Sorry Leute,
ich habe behauptet Lexus sei mittlerweile der Welt-Marktführer im Premiumsegment.
Das ist nicht korrekt. Lexus ist nur der Marktführer in den USA.


Mal abgesehen von der Qualitätsfrage auf dem hiesigen Markt:
es ist doch beeindruckend, welchen Erfolg Lexus auf einem Markt wie den USA feiern kann, wo man nicht so scheuklappenmäßig auf wenige bestimmte Marken fixiert ist.


Im folgenden möchte ich kein Lobeslied über Toyota anstimmen, nur meine Meinung zu ein paar Dingen ausdrücken. Festzuhalten bleibt, daß ich bis heute einige Ressentiments gegen japanische Autos habe, und daß ich die meisten deutschen Fahrzeuge immer noch als schöner und für begeisternder empfinde. Zudem möchte sich festhalten, daß ich leider nur über basismäßige Wirtschaftskenntnisse aus dem Politik-Leistungskurs und der Allgemeinen Zeitung verfüge.
Dennoch:

Ich glaube dir, George, daß auch Toyota den Gesetzen des Shareholder Value unterliegt. Aber offenbar ist die Strategie, die Automobilkunden überdurchschnittlich zufriedenzustellen, sehr erfolgversprechend, wenn man sich die Absatzzuwächse ansieht.
Und dies ist wiederum ein Trigger für hohe Aktienwerte...!
Toyota soll übrigens 100 Millionen Dollar in der Portokasses liegen haben, d.h. noch ist das Potential der Firma und ihrer Produkte längst nicht ausgeschöpft. Man hüte sich also vor kommenden Investitionen in die Modellpalette. Von dicken Finanzpolstern wie diesen kann manch hiesige Autofirma nur träumen.
Dazu kommt noch, daß die Fahrzeuge in einem sozial verantwortungsvollen Rahmen hergestellt werden. Die Arbeitsbedingungen der Arbeiter gelten als beispielhaft, und auch die Löhne sind im Vergleich zu Deutschland gar nicht übel.

Währenddessen investiert Toyota nicht gerade schlecht in seine Neuentwicklungen. Hat sich jemand den qualitativen Schritt vom alten zum neuen Lexus IS angeschaut? Hut ab! . Zwar ist Toyota nicht der Erfinder der Hybridtechnik, aber deren aktuelle Produkte gelten als technisch führend. Letztlich muß jedes Stück mit einigen tausend Dollar bezuschußt werden, um zu einem konkurrenzfähigen Preis angeboten werden zu können. Mal sehen was die zukünftige Massenfertigung für Einsparungen mit sich bringt. Immerhin ein Vertrauensvorschuß für die Technik: Porsche liebäugelt mit der Technik für den Cayenne. Und: es gibt 8 Jahre Garantie auf die Hybridkomponenten.
Meiner Meinung nach ist der Erfolg des Toyota-Konzerns hausgemacht.

Ohne völlig abzuheben, glaube ich, daß im Toyota-Konzern
- Autos gebaut werden, die angesichts ihrer in Tests meßbaren Eigenschaften meistens an der Spitze ihrer jeweiligen Klasse mitfahren (ohne die besten bisher zu toppen, zumindest laut deutscher Presse)
- Autos gebaut werden, die weit überdurchschnittlich solide und zuverlässig sind
- Autos gebaut werden, die gleichzeitig ein sehr hohes Maß an technischen Spielereien und Elektronik besitzen, siehe LS430 (ich zähle die Ausstattung hier bestimmt nicht auf!), und trotdem sagenhaft unanfällig sind
- Motoren gebaut werden, die in ihrer Kraftentfaltung oder Laufruhe hohen Ansprüchen gerecht werden (s. Avensis D4D D-CAT, LS430)
- Autos gebaut werden, die höchsten Umweltstandards gerecht werden (Toyota Avensis D-CAT mit branchenweit sauberstem Dieselsystem, Toyota Prius I + II, Lexus RX400h)
- Autos gebaut werden, die höchsten Sicherheitsstandards gerecht werden (Toyota Avensis mit 5-Sterne Bewertung und klassenübergreifend höchster Gesamtpunktzahl)
- ein klasse Service angeboten wird, der den meisten Kunden gefällt
- die Produkte mit geringen Werkstattkosten kämpfen
- die Produkte zu einem angemessenen Preis angeboten werden, während die Arbeiter im Herkunftsland nicht ausgebeutet werden
- mit diesen Produkten sogar noch Profite eingefahren werden

Das finde ich, ist Fortschritt.


Ich meine, daß auch Mercedes über Jahrzehnte mit einer ähnlichen Qualitäts-Strategie die Fahnen hochgehalten hat. Wenn ich mir den W116 so anschaue....bei der Panzerschrank-Qualität wird einem ja im Vergleich zum CL203 schwindelig.

Warum könnte Mercedes nicht auch heute Autos bauen, die so zuverlässig und klapperfrei sind wie die anderen guten Autos in der Welt? Und das in einem Hochlohnland, wie Japan und Deutschland?
Es gibt doch keine solidere Anlage, als ein gutes Produkt, daß den Kunden dazu bringt wiederzukommen, oder?

Okay, solangsam sollte ich in diesem Thread mal zum Ende kommen, bevor sich mal wieder was aufschaukelt.

Aber einen Kommentar über Georges Meinung zum Hybridantrieb kann ich mir trotzdem nicht verkneifen:
Ich weiß nämlich nicht, ob du verstanden hast, daß ein Hybrid ohne Atom- oder Kohlestrom auskommt. Du schreibst Strom aus der Steckdose sei verdeckt eine umweltfeindliche Angelegenheit...das macht in dem Zusammenhang wenig Sinn, weil moderne Hybride keinen Stromanschluß besitzen...
Die modernen Hybride gewinnen ihren elektrischen Strom aus Bremsenergie, die in einem klassischen Auto einfach verpufft.
Nur bei sehr starken Bremsungen muß auch beim Hybrid die normale Bremsanlage zusätzlich eingreifen. Der Rest der Bewegungsenergie landet in der NiMH-Batterie.

Ich bin mir dagegen bewußt, daß der Verbrauch eines Hybrids auf der Autobahn höher ist, als der eines Diesel.
Aber ich verstehe deine Kritik an dem Konzept trotzdem nicht.
Selbst wenn der Diesel unter Langstreckenbedingungen besser abschneidet, warum sollte ich nicht eine neue Technologie ausprobieren, die Energie erstmalig in spürbarem Maße zurückgewinnt, anstatt sie ausschließlich zu zerstören?
Warum sollte ich nicht tun, selbst wenn ich zunächst einen Benzinmotor einbaue, der im Verbrauch sicherlich etwas schlechter ist als ein Diesel.

Ob ich nachher einen Diesel in das Hybridauto pflanze oder nicht, es ist vollkommen wurscht! Fest steht, daß der Hybrid Energie spart, egal mit welcher Antriebsquelle. Das ist das Wesentliche. Darauf kommt es an. Ohne Hybrid ist garnichts gewonnen!
Daß ich auf der Autobahn wegen 100kg Mehrgewicht 0,4 Liter mehr verbrauchen würde als mit dem gleichen Fahrzeug ohne Hybrid-Technik, ist nicht ausschlaggebend, wenn ein schwerer SUV wie der RX400h im Stadtverkehr etwa 3-4 Liter einspart.
Was den CO2- und jeden sonstigen Schadstoff-Ausstoß betrifft, sind beide aktuellen Hybrid-Konzepte von Toyota im Klassenvergleich übrigens ungeschlagen, auch diesbezüglich finde ich für deine "Strom-aus-der-Steckdose-ist-verdeckt-umweltschädlich" Argumentation haltlos.
Wenn man einen Euro4-Diesel so sauber machen wollte, wie ein Hybrid mit Benziner, müsste man übrigens etwa 2500 Euro pro Fahrzeug investieren. Da fragt man sich ja doch, wie umweltfreundlich so ein Euro4-Diesel ist, bzw. wie konkurrenzfähig sein Preis, wenn man ihn so sauber machen wollte.

Auch wenn in deinem Hinterkopf bleiben wird, daß der heutige Diesel nach Verbrauchszahlen, zumindest auf der Autobahn, das bessere Antriebskonzept sei, zumindest im Vergleich zum Benzin-Hybrid, gib den Autoherstellern doch die Chance, mit einem Benzin-Hybrid klein anzufangen und vielleicht später auf den Dieselhybrid umzusteigen. Mercedes hat sowas übrigens schon in Vorbereitung.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mercedesfahrer schrieb:
Das ist doch gerade die Strategie des Konkurrenten Lexus, immer wieder die 'Qualität' in die Diskussion zu bringen. Die JD Power Bewertungen wurden benutzt um die Marke Lexus zu etablieren, siehe zum Beispiel:

http://www.lexus.com/about/history/index_1997_1983.html

Ich kann mir durchaus vorstellen, daß man mit solchen Studien auch eine Menge Schmu betreiben kann.
Unabhängig gewonnene Ergebnisse für die eigene Werbung zu benutzen, dagegen habe ich allerdings nichts einzuwenden.
Oder möchtest du sagen, daß sich Lexus die positiven Rankings by J.D. Power erschlichen hat?
Und Mercedes nur nach unten fiel, weil kein Baksheesh mehr gezahlt wurde?

Daß die J.D. Power-Ergebnisse jeder Grundlage entbehren, halte ich aber für ziemlich unwahrscheinlich
1. weil sich die Ergebnisse aus verschiedenen Ländern und von verschiedensten Instituten, ob kommerziell, halb-kommerziell oder unabhängig, sehr genau reproduzieren lassen
2. weil ich die überlegene Haltbarkeit japanischer Autos mit eigener Haut erlebt habe
3. Weil wir diverse Autos zu Hause haben/hatten, darunter 4 Mercedes, die jeweils den Studienergebnissen durchaus gerecht werden/wurden. Mit Ausschlägen nach oben und unten. Derzeit halt eher nach unten :o

Mich wundert daß MB nicht eine bessere Entgegnung einfiel und man sich jetzt oeffentlich mit beim W211 als dem unzuverlässigsten Auto auf den Strassen Nordamerikas beschimpfen lässt

Interessant. Woher hast du diese Information?
Ich weiß nur, daß die Consumer's Union aus Yonkers, New York, den Mercedes ML 2002 als das "worst SUV of the year" bezeichnete, was aber nicht ihre eigene Meinung war, sondern die der Kunden, die den Umfragebogen eingesandt hatten.
 
George schrieb:
Durch den Hybrid-Antrieb, den Toyota natürlich als erster Hersteller weltweit eingeführt hat...
spiegel.de schrieb:
Einige Anzeichen deuten darauf hin, dass sich Hybridautos mittelfristig zu einer wichtigen Alternative zu Fahrzeugen mit reinem Benzin- oder Dieselantrieb entwickeln. Toyota legte vor, jetzt will Mercedes nachziehen.
...
"Relativ bald", sagte Mercedes-Vertriebsvorstand Joachim Schmidt, werde man ein Fahrzeug mit Hybridantrieb auf den Markt bringen. Zwar sei ein moderner Dieselmotor dem Hybridantrieb in vielen Punkten nach wie vor überlegen, doch habe man vor allem aus den USA den Ruf nach entsprechenden Antriebskonzepten verstanden.
Die hier gelegentlich beklagte Ueberheblichkeit von MB-Personal setzt sich offenbar bis zur Fuehrungsebene fort, wie aus Aeusserungen wie der folgenden deutlich wird:
spiegel.de schrieb:
Schmidt: "Wir werden uns den Wünschen unserer Kunden nicht verschließen - egal wie rational oder irrational diese auch sind."
zum vollstaendigen Artikel: http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,1518,345944,00.html
 
erwinlottemann schrieb:
Die hier gelegentlich beklagte Ueberheblichkeit von MB-Personal setzt sich offenbar bis zur Fuehrungsebene fort, wie aus Aeusserungen wie der folgenden deutlich wird:

zum vollstaendigen Artikel: http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,1518,345944,00.html

Und dann heißt es, die Tabloid-Zeitungen würden billige Stimmungsmache gegen Mercedes betreiben.

Ich glaube, wer hier billige Stimmungsmache betreibt, ist eher Mercedes selbst.
Siehe Aussagen wie:
- Hybrid ist irrational (blanker Neid!)
- die Japaner technisch nicht innovativ (Äh....Was ist mit dem D-CAT? Prius? Avensis Punktbester in Euro-NCAP-Crashtest vor Renault Megane und vor jedem Mercedes?? Was ist mit der hohen Kundenmeinung?? Der guten Geschäftsilanz. Toyotan nicht innovativ?? Lächerlich.)
- "Qualität zur Chefsache gemacht? Nein, das haben wir nicht. Denn letzteres würde ja implizieren, daß wir Qualitätsprobleme hätten!" (Zitat Jürgen Hubbert bei AMS im Jahr 2002)

Peinlich, wenn man wie Hubbert jedes Maß an Offenheit und Transparenz vermissen läßt. Besonders peinlich, wenn dann andere Manager nach Außen schreien, "Hybrid ist unnütz - die Kundenwünsche schlicht irrational", während gleichzeitig im eigenen Versuchslabor an einem Vorzeige-Hybriden gebastelt wird.

Ach übrigens: daß ein Mercedes Hybrid kommen wird, scheint ja äußerst wahrscheinlich.
Man wird dann das vormals verteufelte Konzept zu seinem eigenen Marketing-Vorteil nutzen und bezeugen, daß die angeblich so hochgravierenden Nachteile anderer Konzepte (sprich Benzinhybrid) mit dem verpflanzten, rußgereinigten Diesel-Hybriden ausgeräumt seien.

Schön und gut: der Triturbo-V8-Diesel des F500 Mind wird den ebenfalls sensationellen RX400h noch um einiges toppen, das dürfte klar sein. Aber es wird auch deutlich, wer von beiden das wirklich "teure" Konzepte bereitstellt. Ein Triturbo-V8-Diesel mit Euro5-Abgasreinigung plus Hybridantrieb? Wenn es keine 100.000 Kunden gibt, die sich so etwas leisten können, dann wird das Projekt mindestens ebenso unwirtschaftlich sein wie der RX400h, von dem man schon sagt, er sei subventioniert.
Und: daß das ganze Technikaufgebot dann auch auf Anhieb funktoniert (man beachte die Zusammenarbeit mit dem anerkannten "Qualitäts-Marktführer" General Motors :eek: ), das ist eine ganze andere Geschichte.
Weiterhin: 8 Jahre Garantie, die derzeit auf dem Hybridsektor üblich sind, kann sich jeder abschminken der sowas kauft.
 
Zuletzt bearbeitet:
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Thema: W211: SBC update II ?
Zurück
Oben