als Neumitglied bin ich erst wenige Minuten online. Der Grund meiner Anmeldung steht noch gut 100 km entfernt und wird am kommenden Samstag abgeholt. Es geht um einen W108 als DB 280 S (140 PS) mit EZ in 1972. Optik 2 bis 2-. Technisch soweit o.k. Kein Rost. Diverse Vorbesitzer mit Briefwechsel in 2002. Leider liegt kein Pappedeckel mehr vor. Die Historie ist nicht belegt. der KM-Stand auf der "Uhr" liegt knapp unter 100.000 km bei 5-stelligem Tachometer. Der Motor schnurrt perfekt, die Ventile lassen sich ohrtechnisch leicht tickend wahrnehmen. Das Fzg. hatte beim letzten TÜV in 10/2009 null Mängel. Das el. Schiebedach weist keine Mängel auf. Kein Rost etc. Das Armaturenbrett ist unbeschädigt, an den Radkästen und Schwellern sind auf den ersten Blick keine Vorboten von Rost erkennbar.
Also scheint hier ein passables Stück W 108 den Besitzer zu wechseln. Offengelegt sind Bremsprobleme. Die Hinterachse hat keine Bremswirkung. Das Fzg. bremst nur vorne. Hier stellt sich mir die Frage, wieso das so ist. Die Beläge hinten sind dieser Tage neu montiert worden. Beim Entlüften kam der Schaden zum Vorschein. Das ist hinten komplett nicht möglich. Es kommt keine Bremsflüssigkeit an den Sätteln an. Daraufhin wurde der Wagen Ende letzer Woche zum DB-Kundendienst mit dem Auftrag einer Entlüftung des Bremssystem gegeben. Hier wurde vorerst der rechte Bremssattel erneuert. Die Entlüftung war dennoch nicht erfolgreich, da kein Bremsdruck und somit keine Bremsflüssigkeit mehr anlag. Der jetzige Besitzer brach die Reparatur aus Termingründen kurzehand einfach ab und überlässt mir das Fzg. mit diesem Schaden.
Was ist hier geschehen? Gibt es beim W108 Druckminderer, Y-Stücke oder Bremskraftreduzierer resp. -Verteiler, die dicht sein können und den Bremsdruck auf der Reise zu den hinteren Sätteln vereiteln? Wenn ja, wo liegen diese?
Ich mache mir Gedanken. Wenn ich den Wagen am Samstag abhole, möchte ich schon mehr wissen. Ich selbst bin kein DB-Schrauber. Vom W 108 habe ich keine Ahnung. Zu diesem Fzg. kam ich plötzlich und unerwartet. Der W 108 sollte am 12.07.2010 eigentlich mit dem jetzigen Besitzer nach Südafrika auswandern. Die Einfuhr nach Südafrika wurde von den dortigen Behörden nicht genehmigt, weil es ein Rechtslenker ist. Diese dürfen dort nicht importiert werden. In Südafrika wird links gefahren. Da das Ganze sehr, sehr kurzfristig entschieden wurde, ergab sich innerhalb der Famile diese unerwartete Fahrzeugübernahme.
Ich werde den W 108 wieder bremsfähig machen und als alltagstaugliches Fzg. mit H-Kennzeichen in Besitz nehmen. Ein kurze Hilfe aus dem Forum kann sehr nützlich sein. Vielleicht hat jemand ja eine Idee.
280 S - 108.016 - Bremsanlage hinten - kein Bremsdruck
Zitat:
Zitat von Ebbi
Hallo und Guten Tag ins Forum....,
Hallo auch und willkommen Ebbi,...
Zitat:
...als Neumitglied bin ich erst wenige Minuten online. Der Grund meiner Anmeldung steht noch gut 100 km entfernt und wird am kommenden Samstag abgeholt. Es geht um einen W108 als DB 280 S (140 PS) mit EZ in 1972. Optik 2 bis 2-. Technisch soweit o.k. Kein Rost. Diverse Vorbesitzer mit Briefwechsel in 2002. Leider liegt kein Pappedeckel mehr vor. Die Historie ist nicht belegt. der KM-Stand auf der "Uhr" liegt knapp unter 100.000 km bei 5-stelligem Tachometer. Der Motor schnurrt perfekt, die Ventile lassen sich ohrtechnisch leicht tickend wahrnehmen. Das Fzg. hatte beim letzten TÜV in 10/2009 null Mängel. Das el. Schiebedach weist keine Mängel auf. Kein Rost etc. Das Armaturenbrett ist unbeschädigt, an den Radkästen und Schwellern sind auf den ersten Blick keine Vorboten von Rost erkennbar.
Also scheint hier ein passables Stück W 108 den Besitzer zu wechseln. Offengelegt sind Bremsprobleme. Die Hinterachse hat keine Bremswirkung. Das Fzg. bremst nur vorne. Hier stellt sich mir die Frage, wieso das so ist. Die Beläge hinten sind dieser Tage neu montiert worden. Beim Entlüften kam der Schaden zum Vorschein. Das ist hinten komplett nicht möglich. Es kommt keine Bremsflüssigkeit an den Sätteln an. Daraufhin wurde der Wagen Ende letzer Woche zum DB-Kundendienst mit dem Auftrag einer Entlüftung des Bremssystem gegeben. Hier wurde vorerst der rechte Bremssattel erneuert. Die Entlüftung war dennoch nicht erfolgreich, da kein Bremsdruck und somit keine Bremsflüssigkeit mehr anlag.
Ich würde jeweils (erst eine Seite, später die andere) den hinteren Bremsschlauch an der vom Bremskraftregler (Bildnummer 64) kommenden Metall-Leitung abschrauben und testen, ob nicht die Bremsschläuche zugequollen sind - das wäre keine Seltenheit bei langen Standzeiten.
Du kannst auch gleich vor dem Bremskraftregler mit der Leitung 54 anfangen oder auch ganz von Vorne am Tandem-Hauptbremszylinder (8) ... liegt ganz bei Dir.
Ich habe auch schon verstopfte Metall-Leitungen gesehen, wo man mit höherem Druck die Dreckklumpen herausdrücken konnte.
Denkbar wäre auch noch eine geknickte Metalleitung (54).
Zitat:
Der jetzige Besitzer brach die Reparatur aus Termingründen kurzehand einfach ab und überlässt mir das Fzg. mit diesem Schaden.
Was ist hier geschehen? Gibt es beim W108 Druckminderer, Y-Stücke oder Bremskraftreduzierer resp. -Verteiler, die dicht sein können und den Bremsdruck auf der Reise zu den hinteren Sätteln vereiteln? Wenn ja, wo liegen diese?
Ja, siehe Bildnummer 64
Quelle: niemoeller.de
Hier findest Du alle Bezeichnungen zu den Bildnummern: klick
Zitat:
Ich mache mir Gedanken. Wenn ich den Wagen am Samstag abhole, möchte ich schon mehr wissen. Ich selbst bin kein DB-Schrauber. Vom W 108 habe ich keine Ahnung. Zu diesem Fzg. kam ich plötzlich und unerwartet. Der W 108 sollte am 12.07.2010 eigentlich mit dem jetzigen Besitzer nach Südafrika auswandern. Die Einfuhr nach Südafrika wurde von den dortigen Behörden nicht genehmigt, weil es ein Rechtslenker ist.
Du meinst sicher, ... weil es ein Linkslenker ist
Zitat:
Diese dürfen dort nicht importiert werden. In Südafrika wird links gefahren.
Genau - deshalb sind Fahrzeuge dort Rechtslenker
Zitat:
Da das Ganze sehr, sehr kurzfristig entschieden wurde, ergab sich innerhalb der Famile diese unerwartete Fahrzeugübernahme.
Ich werde den W 108 wieder bremsfähig machen und als alltagstaugliches Fzg. mit H-Kennzeichen in Besitz nehmen.
Freu´ Dich Ebbi, freu´ Dich!
Der W108 ist absolut alltagstauglich und lässt sich prima fahren ...
Wäre toll, wenn Du ein paar schöne Fotos vom Fahrzeug demnächst hier einstellen würdest.
Zitat:
Ein kurze Hilfe aus dem Forum kann sehr nützlich sein. Vielleicht hat jemand ja eine Idee. ...
Denke, mit Hilfe von dem Bildchen oben dürftest Du den Fehler in der Bremsanlage finden.
jooo, dein Posting gibt Klarheit. Ich werde mich an die Arbeit machen, sobald ich den W 108 habe. Da gibt es momentan noch einen Stau bei der Übernahme. Derzeit steht das Auto zunächst noch bei DB in Freiburg. Es bekommt noch eine neue Frontscheibe. Knall..., Peng......, hatte sich auf der Beifahrerseite eine Spinne breit gemacht. So werde ich den Oldie direkt aus der Werkstatt übernehmen und mich dann Stück für Stück an den Reparaturstau machen. Klar...., erst, nachdem ich den Durchblick habe. Deshalb habe ich mich ja hier angemeldet und freue mich über deine Antwort.
Als Beigabe gibt es noch einen instandgesetzten und somit gebrauchten aber voll funktionsfähigen Kühler mit neuen Schläuchen und eine original RS Ausgleichsfeder. Was immer Letzteres auch sein mag. Schaumama. Dieses Teil ergänzt die neu ersetzten Federn (Federbeine?) der Hinterachse. Diese hatten wohl "ausgefedert" und mussten lt. Vorbesitzer erneuert werden. (Fzg, hat AHK)
Klar stelle ich Bilder ein, wenn ich den W108 habe. Das wird wahrscheinlich erst ab Mitte der kommenden Woche der Fall sein. Dann werde ich auch mal ein Bild der Handschuhfachklappe einstellen. Hier fehlt der Öffnungsmechanismus komplett. Weiß der Teufel, wo der auf der Strecke geblieben ist. Eventuell lässt sich so ein Teil ja hier über dieses Forum finden. Ansonsten sollte mit dem Fzg. augenscheinlich zunächst alles im grünen Bereich sein. Aber es wird sein, wie es immer ist. Die Unbekannten lauern schon hinter der nächsten Ecke. Egal....., leere Wundertüten können verdammt langweilig sein .
Bis dann wieder........., ich melde mich, wenn es soweit ist. Mit Bildern........, versteht sich. Danke nochmal..... Gruß Ebbi
Nachsatz von Ebbi ...
.....jeppp....., klaro... war in meiner Ausgangsmail ein Linkslenker gemeint. Da habe ich wohl wieder links mit rechts verwechselt Gruß Ebbi
ich habe mich mal kurz mit dem Thema Ausgleichsfeder bekanntgemacht und denke zu wissen, um was es sich handelt. Dieses Teil will wohl mit Kenntnis über den Verbau der richtigen Gummis eingebaut werden. O.K. Ich habe mal gegoogelt und eine Einbauanleitung gesichtet
in der von einem Federspanner die Rede ist. Andererseits habe ich in einem der vielen Frage- und Antwort-Foren gelesen, dass der Einbau ganz easy sei, wenn die entsprechenden Achsrohre gelöst und abgesenkt würden.
Da ich mich noch rein theoretisch mit dieser Reparatur beschäftige, wäre es mir leichter, wüsste ich, dass ein Ferderspanner nicht notwendigerweise anzuschaffen ist.
Oder aber ich gebe die Arbeit in Auftrag. Das erspart mir ggf. ein Fiasko. Gespannte Federn haben den Hang zum Abflug, wenn man sie von der Leine lässt. Das kann schon mal ins Auge gehen.
O.K......., schaumama...... Ich berichte, wenn ich mehr weiß. Gruß Ebbi
ab Werk ist im stahlgefederten W108 keine "Ausgleichsfeder" an der Hinterachse verbaut (gab es offiziell auch nie als Nachrüstung / Umrüstung),
sondern einen hydropneumatischen Niveauausgleich --> Bogebein:
Quelle: mercedes-benz-clubs.com
Hier noch eine Abbildung (Beispiel W113 - ist prinzipiell die gleiche Pendelachse) mit der Stahl-Ausgleichsfeder:
Quelle: mercedes-benz-clubs.com
Die umgebauten Stahlfedern stammen oft von der Heckflosse.
Offiziell erlischt die Betriebserlaubnis, wenn Du die Stahlfeder verbaust anstatt dem Bogebein.
Ob es (d)ein "ahnungsloser" TÜV-Prüfer bemerkt, ist wieder eine andere Frage.
Es ist zwar gängige Praxis (vor allem aus Kostengründen), dass die allermeisten W108-Besitzer auf Stahlfeder "umrüsten", was aber eben nicht bedeutet, dass das Ganze richtig ist.
Abgesehen davon erreicht man damit keinen Niveauausgleich mehr und man kauft sich obendrein ein anderes, besser gesagt sehr schlechtes Fahrverhalten mit der behelfsmäßigen Stahlfeder ein.
Boge bietet die Überholung für ca. 600€ an, sofern (nach Prüfung) das Teil noch reparaturwürdig ist.
Ein neues Bogebein (nur bei MB) kostet ca. 1000€, evtl. mittlerweile mehr.
Das Bogebein lässt sich nicht in Eigenarbeit überholen.
Bogebeine sind nach dem Ausbau grundsätzlich beschädigt. "Ebay-Schnäppchen" dienen also bestenfalls als Reparatur-Grundlage.
damit kann ich etwas anfangen. Möglicherweise lässt sich das Teil bei der ZF Sachs AG, Bogestraße 50, in 53783 Eitorf ja reparieren. Zumindest kann es dort geprüft werden. Habe angefangen zu suchen, nachdem ich dein Posting gelesen habe. Und hier gefunden: Hydraulische Ausgleichsfeder reparieren (lassen) - Technische Fragen - vdh Forum
Klar...., so ein Beginn mit einer W108-Freundschaft, die einem so ins Haus fällt, ist mit Tücken und Fußfallen versehen. Ich habe heute mit der DB-Niederlassung in Freiburg telefoniert. Die neue Frontscheibe ist verbaut und das Auto steht ab morgen zur Abholung bereit. Ob ich es abhole, werde ich dann sehen, wenn ich morgen vor Ort mit dem Meister die weitere Vorgehnesweise geklärt habe. Möglicherweise lasse ich alle anfallenden Arbeiten (Bremsleitungen, Boge-Bein etc.) dort noch vornehmen. Ich werde berichten, ob ich mich auf den DB-Preis einlassen werde. Die Frontscheibe alleine kostet inkl. Einbau alleine schon gut 1.400 EURonen. Es existiert keine Teilkaskoversicherung. Nachlässigkeit lässt grüßen. Joooooo......, damit muss man leben, wenn man zu einem W108 einmal ja gesagt hat. Nun....., was soll es. So ein Auto hat das einfach verdient, dass man es nicht hängen lässt. Ich meine nicht die Scheibe. Ich meine das Boge-Bein. Deine kompetente Antwort kann für mich teuer werden. Mach weiter so und der W108 bekommt im zu erstellenden Wert-Gutachten dann tatsächlich eine 2. Ich danke dir. Gruß Ebbi
ich komme soeben aus Freiburg zurück. Habe das gute Stück gleich dort stehenlassen und einen neuen Auftrag vergeben. 1) Prüfung der Bremsleitungen und ggf. Freiblasen der Leitungen resp. Ersatz zugesetzter Schläuche, Verteiler etc.
2) Das Boge-Federbein wird ausgebaut und vorübergehend durch die mitgeliefert Ausgleichsferder ersetzt. Dann wird das ausgebaute Teil von mir zu Fichtel und Sachs zwecks Prüfung und Reparatur gegeben. Erst nach Ausbau des Boge-Federbeins mit der o.g. Zwischenlösung und Rep. der Bremsanlage werde ich den W108 dann übernehmen. Das kann jetzt bis August dauern, da ich dem Niederlassungsmeister die erwünschte Zeit eingeräumt habe. Denn irgendwie müssen die sich auch erst einen Durchblick beim W108 verschaffen, hat man den Eindruck. Es hat einwenig gedauert, bis dort verstanden wurde, was ich tatsächlich wollte. Als ich die Ausgleichsfeder aus dem Hut zauberte und das Fzg. auf der Bühne sein Hydro-Federbein hinter dem Differential offenlegte, war es dann doch klar. Mein DB-Servicemeister kannte das bisher wohl noch nicht. Jedenfalls sind der W108 und er wohl ähnliche Baujahre. Dass der W108 keine wirklichen Federbeine hat, sondern getrennt angeordnete Federn und Dämpfer hinten auf jeder Seite, das wurde ihm erst unter der Bühne klar. Ich finde das erfrischend authentisch. Zeigt es doch umso mehr, was für ein individuelles Gefährt so ein W108 heute ist.
Es kann also noch einwenig dauern, bis ich mehr weiß. Ich werde die nächsten Wochen wahrscheinlich auch urlaubsbedingt nicht im Netz sein. Aber dann............ Ich bin gespannt, wie sich mein neues Altertümchen so anstellen wird. Jedenfalls werde ich, wenn diese notwendigen Arbeiten erledigt sind, mich an alles machen, was dem W108 gut tun. Es gibt keine nennenswerten Blessuren an Blech und Lack. Jedenfalls nichts, was wirklich Arbeit macht. Den Lack mit dem richtigen Reiniger behandeln und anschließend polieren. Den Unterbodenschutz ausbessern und teilweise erneuern, die Polster reinigen und die Vordersitze leicht aufpolstern, die Sitzschienen der Vordersitze säubern und leichtgängig machen......, das sollte es dann fürs Erste gewesen sein.
Sobald ich das Schätzchen vor der Tür habe, gibt es Fotos. Das wird aber wohl noch zwei Wochen brauchen. Eventuell auch bis Mitte August. Schaumer ma.......
Also....., bis denne...... Gruß Ebbi
.......damit keiner denkt, ich sei verschwunden. Nee...., bin ich nicht. War nur ein Weilchen mit dem Mopped quer durch Deutscheland
Der W108 steht derweil immernoch bei DB in Freiburg. Ich werde ihn Mitte August abholen können. Dann sind die wichtigsten Dinge repariert. Zwischenzeitlich habe ich mich vom Meister telefonisch über den Fortschritt informieren lassen. Das Bogebein ist jetzt ausgebaut und wird nach Abholung des W 108 zur Reparatur zu Fichtel & Sachs gegeben. Eine Stahlfeder wurder ersatzweise verbaut.
Die Bremsleitungen sind inzwischen alle erneuert worden, so dass wieder volle Bremswirkung besteht. Weiter werden die Motoreinstellungen optimiert. Das Teil hat ja einen Doppelregistervergaser, dessen Einstellung nicht so einfach per Hand und Gehör erfolgen kann.
Wenn ich ihn abgeholt habe, werde ich die ersten Bilder machen und einstellen. Bisher gibt es noch keine Bilder. Das Fzg. wurde vom Vorbesitzer zur Reparatur resp. zum Ersatz der Windschutzscheibe in die freiburger DB-Werkstatt gebracht. Von dort sollte ich es übernehmen. Jetzt ist daraus ein erweiterte Reparatur geworden. Das Ganze dauert halt etwas länger. Bis denne....., ich melde mich... Gruß Ebbi
... Das Bogebein ist jetzt ausgebaut und wird nach Abholung des W 108 zur Reparatur zu Fichtel & Sachs gegeben. Eine Stahlfeder wurder ersatzweise verbaut.
Die Bremsleitungen sind inzwischen alle erneuert worden, so dass wieder volle Bremswirkung besteht.
...
... na schau, geht doch
Zitat:
Das Ganze dauert halt etwas länger. Bis denne....., ich melde mich... Gruß Ebbi
Hi Peter, hi all....., ein freundliches Hallöle zusammen,
vorigen Freitag habe ich den W108 von der Freiburger DB Niederlassung abgeholt. Repariert wurden in Gänze:
1) Eine neue Frontscheibe,
2) Ausbau des Boge Federbeins mit Ersatz einer mitgelieferten Ausgleichsfeder,
3) Komplett neue Bremsleitungen für den hinteren Bremskreis und
4) Vollständige Vergaserzerlegung, Säuberung, Abdichtung mit neuem Dichtungssatz und Einstellung.
Einbau eines großen Metallfilters in die Benzinzuführung.
(Reparaturkosten bei DB-Niederlassung: knapp 3.400 EUR)
Das Teil läuft richtig gut.
Bei näherer Inaugenscheinnahme offenbaren sich optische Mängel an Lack und Karosse. Rost ist zunächst nicht auszumachen. Der ursprünglich Eindruck des Erhaltungszustandes relativiert sich, wenn alle Gebrauchspuren bekannt sind. Vorerst zeichnet sich kein nenneswert kritisches Maß ab. Alles im grünen Bereich. Außer der an heutigen Maßstäben gerechnete Spritverbrauch. Einmal bereits liegengeblieben wegen defekter oder sehr ungenauer Tankuhr. Die Warnleuchte (so es sie denn gibt) funktioniert nicht. Der KM-Zähler auch nicht. Jedoch: Der Tacho tut es. ?????? Die Polster befinden sich im annehmbaren, jedoch an einigen Stellen (Nahtkordeln am Sitzrand) aufgeribbelten bis gerissenen Stellen. Die Flächen sind noch gut erhalten. Das Fahrzeug hat einen KM-Stand von 97.775 km. Die Gang-Anzeige der Getriebe-Automatik m Armaturenbrett tut es nicht. Die Instrumentenbeleuchtung ebenfalls nicht.
Ärgerlich ist das Fehlen der Wippe vom Öffnungsmechanismus der Handschuhfachklappe.
Zum Lack:
Der Lack (grün) ist überwiegend wohl im Originalzustand. Nachlackierungen sind erkennbar. Die Felgen befinden sich in einem sehr guten Zustand. Die Radmuttern sollten mal ersetzt werden. Der linke vordere Kotflügel hat einen geringen Blech- und Lackschaden von einer beim Vorbesitzer erlebten Karambolage. Die gegnerische Versicherung erstattete 1.300 EUR cash.
Was jetzt weiterhin mit dem Fahrzeug geschieht, muss geklärt werden. (das Boge Federbein wird zur Reparatur eingeschickt) Die Optik bedarf einer grundlegenden Auffrischung. Rund um das voll funktionierende Schiebedach ist der Lack auffallend beschädigt. Hier besteht rein augenscheinlich zuerst Handlungsbedarf.
Für die weitere Restauration wird das Kosten-Nutzenverhältnis geklärt werden müssen. Eine fachmännisch umfassende Restauration im rein optischen Bereich ist bei einer Vergabe der Arbeiten zu kostenaufwändig. (wirtschaftlich wohl nicht sinnvoll) Hier werde ich selbst Hand anlegen. Dafür benötige ich zunächst eine Oldtimer- oder Hobbywerkstatt in meinem PLZ-Bezirk 79, da es an genügend Garagenraum mangelt.
Wie ich an eine Verriegelungswippe der Handschuhfachklappe komme, weiß ich auch noch nicht. Im Internet war bisher nichts Vergleichsbares zu finden. Bei DB habe ich noch nicht angefragt. Polsterarbeiten wären vielleicht ebenfalls ganz gut. Die Auszugslasche der hinteren Mittelarmlehne ist angenagt. Irgendwie scheint ein Hund irgendwann mal Appetit gehabt zu haben.
Schaumamal...........
Die anliegenden Bilder geben einen ersten Eindruck wider. So habe ich das Fzg. von DB übernommen.
Also......, wer Tipps und Tricks hat, ist gerne eingeladen, diese hier kundzutun..........