Werkstatt Rechnung gerechtfertigt?

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Guten Abend, liebes Forum.
Ich stehe vor folgendem Problem, und zwar habe ich letztens meinen CL500, Baujahr 2000, mit 124000 Kilometern in der Mercedes Benz Vertragswerkstatt abgegeben, aufgrund eines (in unregelmäßigen Abständen) auftretenden ABC Fehlers im Boardcomputer. Mal war er da, mal nicht. Das Fahrzeug stand auch schief - sprich rechts tiefer als links. Gut, alles abgegeben, mit dem Auftrag, dem Fehler auf den Grund zu gehen. Ich habe EXTRA noch gesagt "Lesen sie den Fehlerspeicher aus". Der Auftrag ist im Anhang. Einen Tag später die Diagnose: Niveausensor vorne rechts defekt, was ich dann selber besorgt und vorbeigebracht habe. Nach ein paar Tagen war er dann fertig. 390 Euro Rechnung und ich frage mich, wieso die Arbeitszeit für die Fehlersuche so viele AW's in Anspruch nimmt? Sollte man den defekten Niveausensor nicht sofort erkennen, wenn man den Fehlerspeicher ausliest? Am Telefon meinten die, dass der Verdacht auf ein undichtes Ventilblock nicht stimmte und sie "weitersuchen" würden. Was gabs da denn noch zu suchen, sollte nicht alles angezeigt werden beim Fehlerspeicher auslesen?
Sind die Arbeitsstunden unnötig gewesen oder rechtens?

Vielen Dank für eure Hilfe

Liebe Grüße
 

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Hallo,
-> Dacia, niemand mit "S" Klasse fahren.....


Hilfe MT Forum Niveau.....
 
Man sieht halt nicht immer sofort ob ein Sensor defekt ist oder nicht. Manchmal muss man eben etwas suchen bis es sich herausstellt. Wer sein Auto in einer Werkstatt abgibt ohne einen Kostenrahmen festzulegen ist ganz einfach selbst schuld. Den ersten Kurztest hätte man sich sparen können z.B.

Aber wenn du von vornherein wüsstest das der Sensor kaputt ist, warum hast du ihn nicht gleich tauschen lassen? Ja richtig - du wüsstest das nicht, ebenso wie die Herren - wie oben gerade geschrieben.
 
Umsonst ist der Tod!
Und bei Mercedes gibt es ein Abrechnungssystem nach AW und vorgefertigten Modulen.
Danach MUSS eine Mercedeswerkstatt abrechnen und hat es ja auch getan.
Was hat die Werkstatt gemacht, 1. Ausgelesen, 4 AW, 2. Fehler im Federungssystem gesucht, 19AW.
Dann 3.den Sensor erneuert(obwohl sie das aufgrund eines selbst beigebrachten Ersatzteiles auch hätten Ablehnen könne), danach das Federungssystem Neu parametriert.

An der Folge von Arbeiten ist nichts zu Beanstanden, hätte jede andere Werkstatt ebenso gemacht.
Die haben wirklich nur das gemacht was nötig war!
Ausgelesen, Fehler im Federsystem gesucht, Fehler behoben und Federsystem neu parametriert
Unnötig Arbeiten sehe ich keine!
Somit wäre an der Rechnung nichts zu Beanstanden, eine Mercedeswerkstatt ist nun mal etwas Teurer!
Wenn du es Billiger haben willst und trotzdem Mercedeswerkstatt, dann schau in den diversen Werkstätten nach den Stundensätzen um nimm ne Billigere.
Die liegt dann vermutlich etwas im Umland, ländlicher gelegen.
Oder versuchs bei ner Freien Werkstatt, die ebenfalls das Mercedes StarDiagnose hat oder vielleicht noch einem Boschdienst!
Denn ohne Mercedes Auslesegerät kann sonst kaum eine Werkstatt die Federung ansteuern und Auslesen!
Wenn Mercedes für einen banalen Ölwechsel eines A180CDI Typ 169 schon gut 200Euro nimmt, bist du noch gut weg gekommen, das hätte auch teurer werden können, viel Teurer!
Wechsel eines verstellbaren Dämpfers z.b. da kannst ja mal schauen was da allein nur das Ersatzteil kostet!

Wenn das alles war, was du in den 14Jahren und 124000Km an Problemen mit dem Federsystem hattest, dann ist das schlicht Pipifax!
Nach 14 Jahren darf so ein Sensor auch mal Defekt gehen.
 
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