Kupplung ruckt

Diskutiere Kupplung ruckt im Daimler-Benz - Geschichte & Oldtimer Forum im Bereich Allgemeines; Hallo, mein Name ist Peter. Bin 65 Jahre alt und wohne im Saarland. Seit 2 Monaten habe ich einen 280S von 1971. Der Wagen war bis 2017 in...

  1. Duke

    Duke Frischling

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    Hallo,
    mein Name ist Peter. Bin 65 Jahre alt und wohne im Saarland.
    Seit 2 Monaten habe ich einen 280S von 1971. Der Wagen war bis 2017 in Californien zugelassen. Daher hat er sogut wie keinen Rost und ist auch so in einem sehr guten Zustand.
    Er hat ein Automatic Getriebe. Und dazu hätte ich jetzt eine Frage. Wenn ich vom Leerlauf in D schalte ist der Übergang immer heftig D.h. ein starker Ruck entsteht. Und während der Fahrt beim schalten ist es nicht mehr so schlimm aber immer noch deutlich spürbar.
    Bin durch mein Alltagsauto, auch ein Automatik wahrscheinlich etwas verwöhnt.
    Wollte aber trotzdem mal nachfragen ob dieser Ruck beim schalten normal ist und wenn nicht ob man da was verbessern kann.
    Ich freue mich auf eure Antworten.
    Im Vorraus vielen Dank

    Petetr
     
  2. #2 UDieckmann, 04.08.2020
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    Hallo Peter,

    nein, auch 1971 haben Automatikgetriebe butterweich geschaltet. Als erstes würde ich dringend einen Ölwechsel und die Kontrolle der Ölmenge im Automatikgetriebe machen.

    Grüße Ulf
     
  3. #3 Blackynf, 04.08.2020
    Blackynf

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    ...
    Hi Duke,

    die geschilderten Symptome ergeben sich wohl zwangsläufig nach fast 50 Jahren
    (vor 50 Jahren bist wohl auch Du morgens anders aus dem Bett gesprungen).

    Von vorne: ist die unbelastete Leerlaufdrehzahl nur 50 1/min zu hoch verändert sich
    der Einschalt-Ruck schon merklich. Ein stabiler Leerlauf mit vorgeschriebener
    Drehzahl im warmen und kalten Zustand ist somit eine Grundvoraussetzung.
    Parallel zum Gasgestänge verläuft ein Reguliergestänge zum Getriebe für den
    Steuerdruck, dieses kann verstellt sein, oder aber auch bei einer
    Motoreinstellung nicht berücksichtigt worden sein. Des weiteren gibt es eine
    Modulierdruckdose, die ebenfalls den Verlauf der Schaltvorgänge beeinflusst.

    Ein Getriebeölwechsel inkl. Wandler mit dem richtigen ATF-Öl, kann das Schaltverhalten
    auch positiv beeinflussen.

    Verschleiß im Antriebsstrang, Hardyscheiben/Kardanwellen/Mittellager, aber auch Spiel im
    Differenzial gibt dem Automatikgetriebe die Möglichkeit 'Schwung zu holen' bevor Vortrieb
    erzeugt wird... und dann ruckts

    Auch verschlissene Gummilager von Motor und Getriebe führen zu ungewollten Bewegungen,
    die zu unschönem Schaltverhalten führen.

    Es kann an so vielem liegen und es ist wahrscheinlich eine Kombination aus mehreren Dingen.

    1971 nannte man es vielleicht 'butterweich', aber man musste die Schaltvorgänge nicht
    am Drehzahlmesser ablesen, man spürte sie schon eindeutig.
    Es ist eben ein analoges Getriebe, ohne Sensoren und digitaler Steuerung.

    Um der Sache Herr zu werden musst Du dich mit der Materie nachhaltig beschäftigen,
    oder jemanden (deines Alters) finden, der sich mit diesem Fahrzeug auskennt,
    denn es gibt keinen Fehlerspeicher zu Auslesen.

    Gruß Blacky
     
    coca-light gefällt das.
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