Probefahrt mit der neuen C-Klasse (BR 204)

Diskutiere Probefahrt mit der neuen C-Klasse (BR 204) im Forum Mercedes W204 / S204 / C204 Forum im Bereich C-Klasse, CLC & 190er - Hallo, mittlerweile hatte ich Gelegenheit, den W204 probezufahren. Der Testwagen war ein C 320 CDI Elegance mit 7G-Tronic in Iridiumsilber. Ob...
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So, dann kommt nochmals ein Bericht zum W204. Dieses Mal zu einem C 200 CDI mit Automatik.

Verarbeitung:
Über (fast) jeglichen Zweifel erhaben. Alles paßt, alles sitzt, nichts ist schief und krumm ... bis auf das mittig auf dem Armaturenbrett sitzende Lüftungsgitter. Das ist in der linken vorderen Ecke höher als an den anderen. Das ist aber auch alles, was ich entdecken konnte. Ansonsten auch wie beim W221 eine Verarbeitung, wie sie früher bis zum W140 bei Mercedes Standard war. Es geht also wieder aufwärts.



Karosserie:
Auch hier sind die Fugen und Falze alle wieder abgedichtet. Überall ist Dichtmasse drauf. Die Karosserie ist ultrasteif; Verwindungen sind ein Fremdwort.



Materialien:
Na ja, dazu habe ich mich früher ja schon mal ausgelassen. An und für sich wären die Materialien nicht so schlecht, wenn sie ein wenig hinterschäumt wären. So sind sie steinhart und irgendwie sogar unter(!) Golf-V-Niveau. Der großzügige Einsatz von Hartplastik ist nicht so toll, z.B. ist alles, was unterhalb der Höhe des Türzuziehgriffs der Türseitenverkleidung ist, aus Hartplastik. Also Hartplastik unterhalb des Tachos, Türverkleidung unterhalb des Zuziehgriffs, Mittelkonsole. Nicht so toll für diese Preiskategorie.
Und seitlich an der Mittelkonsole sind zwei Plastikteile zusammengesteckt. Dort wurde gar nicht entgratet, so daß man sich die Hand aufschneidet, wenn man mit dem Finger entlang der Fuge von der Armlehne bis zum Wählhebel/ Aschenbecher fährt. Der Grat ist aber nicht nach außen, sondern zwischen den beiden zusammengesteckten und gegeneinander ca. 1,5 mm Abstand habenden Plastikteilen (senkrecht).


Motor:
Was soll ich sagen? Er tuckert und nagelt halt wie ein Diesel. Vor allem an der Ampel im Leerlauf grummelt er wie ein Trecker. Der Motor ist immer präsent. Ich meine, daß der W210 als 220 CDI auch wesentlich leiser war. Vielleicht hat Mercedes zu sehr an der Dämmung eingespart beim W204.
Vibrationen gibt es vom Motor so gut wie nicht. Nur ein sehr dezentes und ziemlich feines Vibrieren, welches man aber vernachlässigen kann.
Was mich am meisten erstaunt: der 200 CDI ist im Alltag vollkommen ausreichend. In der Stadt fährt er so mühelos mit niedrigsten Drehzahlen und zieht davon, daß man sich keinen größeren Motor wünscht (außer beim Anfahren mit der sehr ausgeprägten Anfahrschwäche). Insgesamt ein sehr angenehmer Weggefährte.
Noch was: ich habe meinen Finger in den Auspuff des C 200 CDI gesteckt und gerubbelt wie blöd: kein bißchen Ruß. Dagegen sind die Rohre eines Benziners geradezu eine dreckige Rußfabrik.
Eine Anfahrschwäche konnte ich schon feststellen. Gut, man kommt nicht flott vom Fleck. Im Schaltprogramm „C“ muß man beim Anfahren schon Vollgas bis zum Kickdown-Knopf geben, und dann kommt nach etwa einer halben Sekunde das Auto aus den Puschen. Vorausschauendes Losfahren ist also angesagt. Am besten eine Sekunde zu früh auf’s Gas treten, dann paßt es. Der Motor zieht sehr gleichmäßig ab Leerlaufdrehzahl bis 4500 U/min. Erst ab ca. 4000 U/min nagelt er sehr vernehmlich und „klopft“ akustisch wie ein oller Trekker. Dann macht es „drrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr“. Darunter brummt er nur zufrieden.
Auf der Autobahn habe ich das Wägelchen auf einem kleinen Bergabstück bis 220 km/h gebracht. Es wäre noch mehr drin gewesen, wenn mir kein Kleinwagen die Spur versperrt hätte. In der Ebene war es allerdings ein wenig mühsam, bis auf 210 km/h zu beschleunigen.
Aber zusammengefaßt muß ich sagen, daß der Motor im Alltag völlig ausreichend ist. Für Langstrecke oder BAB würde ich aber zum 220 CDI greifen. Ich denke, der wäre ein idealer Kompromiß. Mehr braucht man im Allgemeinen wohl nicht.
Ich habe beim Überholen der nach rechts ausweichenden Fahrzeuge allerdings die Souveränität des E 55 stark vermißt. Da tippst Du das Gaspedal nur einen Millimeter an und schießt am Vordermann vorbei. Mit dem 200 CDI dauert es halt seine Zeit.
Aber das ist auch ein Vergleich von 476 PS zu 136 PS und 270 Nm versus 700 Nm :eek:.
Der 200 CDI macht seine Sache aber nicht schlecht!
Aber der Verbrauch, der Verbrauch, au weio. Ich bin mal 200 km Strecke so gefahren, wie ich es mit dem 350er auch gefahren bin. Ergebnis: der 200 CDI brauchte 6,8 Liter/ 100 km. Der 350er (Benziner) brauchte unter den gleichen Bedingungen und der identischen Fahrweise 6,9 Liter/ 100 km, also knapp 0,1 Liter mehr!!!!!!!!!!!!!!!
Übrigens, die letzten 5000 km hat der 200 CDI laut Bordcomputer 7,0 Liter auf 100 km verbraucht. Ich weiß ja nicht, wie die Vormieter den gefahren sind und wo, aber für ein Mietfahrzeug, welches ohnehin getreten wird, ist das ein guter Wert, finde ich.
Ach so, das Abbrennen des DPF merkt man ganz deutlich. Einmal durch einen viel unruhigeren Leerlauf, dann durch eine komplett andere Akustik mit tiefer Brummfrequenz und beinahe schon Dröhnen und teilweise auch geruchsmäßig. Aber der DPF scheint so perfekt zu funktionieren, daß wirklich kein Partikelchen Ruß mehr aus dem Auspuff herauskommt - siehe oben; die Endrohre sind blitzeblank!



Automatik:
Tja, meine Meinung hierzu ist ein wenig gespalten. Ich finde immer noch, daß Mercedes früher bessere Automatiken gebaut hat!!!
Die hier schaltet zwar weich und relativ unauffällig, dennoch immer mit etwas Nachdruck und nicht so perfekt wie die früher mit viel Wandlerschlupf und WÜK ab dem dritten Gang. Aber insgesamt gibt es vom Schaltverhalten nicht viel an der W204-Version auszusetzen.
Was mich aber stört ist das sehr harte Einknallen der WÜK. Das gibt immer einen kurzen und harten Ruck. Dazu hat das Auto auch das berühmte Brummproblem bei ca. 1400 U/min. Das artet in ein perverses Dröhnen und Rumoren aus inkl. heftiger Vibrationen, so daß man entweder vom Gas geht oder mehr auf das Pedal tritt.
Ach so, die WÜK schließt ohnehin ein wenig zu starr und fest, so daß im dritten Gang ein unangenehmes Rucken und Schaukeln stattfindet, wenn man „falsch“ fährt, d.h. mit wenig Gas und direkt nach dem Schalten in den dritten Gang die Geschwindigkeit halten möchte. Das kannte ich bisher noch von keiner Mercedes-Automatik! Die des E 55 ruckelt gelegentlich mal im dritten Gang beim Ausrollen, wenn vom 4ten in den 3ten geschaltet wurde und die WÜK gnadenlos bis 1000 U/min geschlossen bleibt. Das ist aber auch nur selten.
Eine Eigenheit des C 200 CDI: er dreht im ersten Gang immer bis über 2500 U/min, bis in den zweiten geschaltet wird, auch wenn man wie ein Opa anfährt. Wieso ist das denn nur so?

Die Motor-Getriebe-Einheit ist allerdings eine einzige Frechheit! So was hätte Mercedes gar nicht auf den Markt bringen dürfen. Die Gesamtübersetzung ist zu lang, die einzelnen Gangsprünge viel zu groß. Und vor allem dieses verdammte Brummproblem ist die Höhe der Frechheit!


Lenkung:
Die gefällt mir einfach nicht, egal ob mit oder ohne Parameterlenkung. Sie ist mir um die Mittellage viel zu nervös und insgesamt zu direkt ausgelegt. Die Parameterfunktion an sich ist nahezu perfekt, aber die Direktheit :rolleyes:. Ich bin doch kein Rennfahrer.


Fahrwerk:
Jo, wie schon beim C 200 Kompressor geschrieben: toll. Wenn auch doch nicht mit soooo großem Vorsprung zum W203 wie damals erfahren. Damals war ich ja mit 2,0 bar in den Reifen unterwegs mit dem C 200 K. Ich denke, ein Großteil des Komforts war auch dem niedrigen Luftdruck zuzuschreiben.
Beim C 200 CDI habe ich nun vorne 2,4 und hinten 2,5 bar eingefüllt. Damit ist das Auto schon deutlich härter gefedert. Ich denke, wenn ich wie beim C 350 17-Zöller montieren würde, wäre das Fahrwerk nochmals etwas härter. Nichtsdestotrotz ist es dennoch ein Fortschritt. Kurven machen damit viel Spaß, auch das Überfahren von Querfugen und Straßenaufwerfungen meistert es deutlich besser als der W203, der immer etwas steifbeinig und unwillig darüber hinwegbockelt und eher vergleichsweise kurvenunwilliger ist.
Das ESP ist mir aber zu freizügig abgestimmt. Das Auto habe ich damit bei Trockenheit beim Fahren einer Autobahnausfahrt (Dreiviertelkreis) massiv ins Untersteuern gebracht und bin mit den Vorderrädern zum Kurvenaußenrand gerutscht. Es war aber sehr gut beherrschbar. Da ich testen wollte, wann das ESP eingreift, habe ich die Lenkung absichtlich deutlich zugezogen. Was soll ich sagen? Dadurch driftete das Auto noch etwas weiter zum Kurvenaußenrand; das ESP griff aber nicht ein! Hab dann die Lenkung wieder aufgemacht und abgebremst. Alles in allem ist das Auto sehr gut beherrschbar.
Bei Regen habe ich versucht, es in der gleichen Kurve zum Übersteuern zu bringen, um das auch zu testen. Ging nicht. Gas gegeben und puff, ging es wieder stark untersteuernd Richtung Kurvenaußenseite. Und wieder kein ESP-Eingriff. Also habe ich den Test noch weiter forciert und noch mehr Gas gegeben und die Lenkung wieder deutlich zugezogen. Das Auto fuhr schon fast geradeaus Richtung Leitplanke. Und wieder kein ESP-Eingriff. Da mir der Platz ausging, habe ich den Test erneut abgebrochen.
Ganz ehrlich, mir greift das ESP in diesem Fall viel zu spät ein. Das heißt, bei mir hat es gar nicht geregelt und ich mußte den Test abbrechen, da die Leitplanke zu nah kam. Wäre ich so weitergefahren, wäre ich stark untersteuernd in die Leitplanken geknallt.
 
Bremse:
Besser als die des C 200 K zu dosieren. Das Pedal ist nicht so giftig und leichtgängig.
Die Bremsen haben aber eine seltsame Eigenschaft, die ich nur von den gelochten des W220 kenne. Der S 500 hat bei stärkerer Verzögerung laut gebrummt. Der W204, ohne gelochte Schreiben, macht das ebenfalls, wenn man stärker verzögert. Dann wummert und brummt er auch ziemlich laut.


Sitze:
Äh, ähm, die Sitze finde ich gelinde gesagt „billig“. Sie sind von der Paßform her ja schon angenehm, auch die Form ist gut, aber das Sitzgefühl alles andere als Mercedes-like. Dazu ist die Sitzfläche viel zu weich gepolstert. Außerdem ist das rein gefühlsmäßig ein Vollschaumstoffsitz, also eher billigerer Konstruktion. Aber wie gesagt, diese zu weiche Sitzfläche irritiert und ist sehr gewöhnungsbedürftig. Langstrecke kann ich in den Sitzen nicht fahren! Bereits nach einer Stunde und 100 km schmerzt der Rücken fürchterlich!!! Im E 55 kann ich >500 km am Stück fahren, ohne daß es ein Zipperlein gibt. Im W203 ist das Einstellen etwas heikel und bedarf einiger Zeit, aber auch dann sitzt man perfekt. Aber im W204 ist ja gar keine Einstellung bequem.


Platzangebot:
Öhm, ich finde, im W204 hat man von der Beinfreiheit mehr Platz als im W211! Wenn ich den Beifahrersitz im W211 so einstelle, daß ich die Füße ausstrecken kann, kann der hinten seine Beine nur noch falten und irgendwie im Fußraum verstauen. Im W204 dagegen kann man bequem sitzen und die Füße unter den Vordersitz stecken.


Kofferraum:
Und immer ist noch diese labbrige und unstabile Verkleidung des Kofferraumbodens drin! Eine Frechheit! Und wenn man nur eine Limonadenkiste draufstellt, biegt die sich gefährlich durch - trotz darunterliegendem Ersatzrad. Ob die Bodenplatte nicht am Ersatzrad abgestützt wird? Sieht und fühlt sich unstabil an.


Comand:
Tja, ich weiß nicht, was ich davon halten soll. Diesen ein- und ausklappenden Bildschirm finde ich gar nicht so übel. Er stört auch nicht, liegt gut im Blickfeld und fällt durch Unauffälligkeit auf. Die Sicht zum Fenster raus ist überhaupt nicht eingeschränkt, da bei Blick auf den Schirm dieser nur das Armaturenbrett „verdeckt“. Finde ich gut.
Die Bedienung des Comands dagegen ist ein wenig mühsam. Wo ich im C 350 nur einen Knopf drücken muß, muß ich beim W204 drücken, drehen, schieben, wieder zurück gehen, da ich mich verklickt habe etc. . Das dauert ein wenig.
Nachdem ich aber immer ausgiebigst damit rumgespielt habe, klappte die Bedienung aber einwandfrei. Dennoch finde ich das ganze Gerät ein wenig umständlich. Aber nun gut. Was mich an dem Gerät eklatant nervt ist, daß man die Routen nicht so berechnen kann, wie es einem nach dem Schnabel gewachsen ist. Das alte Comand APS NTG2 kann man mittels „VIA“-Funktion schön dirigieren. Das NTG4 dagegen gibt diese VIA-Funktion gar nicht her. Dort heißt es entweder: dynamisch, kurz, schnell oder eigene Auswahl (also ob mit Autobahn, Landstraße, Fähre, ...). Das nervt schon sehr. Oder ich war zu doof und habe die Funktion nicht gefunden.
Zur Linguatronic: ich kenne ja nur die im W220, die so gut wie nicht funktioniert hat. Die im W204 dagegen ist an Perfektion kaum mehr zu überbieten. Ich kann da vor mich hinnuscheln oder tiefstes schwäbisch brabbeln oder bayrisch plappern, es versteht alles und fragt nur äußerst selten „wie bitte?“ :D. Auch die Treffgenauigkeit ist faszinierend. Spreche ich den Namen einer Stadt leise, vernuschelt, im irrwitzigen Tempo und dazu noch schwäbisch lädt das Gerät eine Liste, in der die Stadt an erster oder vorderer Stelle steht :eek:. Gut, dann muß man zwar zwischen Alternativen aussuchen, aber wie gesagt, die richtige Stadt steht dennoch an erster oder zweiter Stelle.
Tolles System. Man kann praktisch das ganze System mittels Sprache bedienen, egal ob Radio, Navigation oder Telefon oder was auch immer. Auch die Verkehrsmeldungen kann man sich vorlesen lassen! Finde ich sehr praktisch. Staus oder Gefahren auf der berechneten Route werden automatisch vorgelesen, wenn neue TMC-Meldungen reinkommen.
Insgesamt gefällt mir die Position des Bildschirms sehr gut. Beim W203 habe ich manchmal das Problem, daß ich die TMC-Meldungen im Blindflug lesen muß.
Ach ja, die Routenberechnung ist sehr flott. Der TFT hat vom Eindruck her eine bessere Auflösung als mein Laptop. Also nicht so pixelig wie beim NTG 2.
Der Klang des Systems ist sehr gut. Ein Soundsystem würde ich nicht vermissen. Ein wenig mehr Klarheit und Brillanz wäre noch wünschenswert, aber mit besseren Lautsprechern wäre es wohl perfekt. Alternativ vielleicht doch lieber gleich das Soundsystem ordern, wenn man nicht basteln will?
Der Drehregler in der Mittelkonsole gefällt mir weiterhin nicht. Er ist aus billigem Plastik und rastet unheimlich unpräzise! Vor allem das große Spiel beim Drehen des Reglers ist eine Schande.


Also alles in allem muß ich sagen: müßte ich heute wählen zwischen einem Fahrzeug der Baureihe 203 und 204, ich würde wahrscheinlich wohl den W204 nehmen, obwohl er viele Detaillösungen hat, die mir nicht gut gefallen, z.B. keine richtigen Türfangbänder, ultrahäßliche Außenspiegel, relativ starke Windgeräusche, zweifelhafte Materialien und so weiter. Aber das Auto ist sehr solide gebaut. Na gut, das Klimabediengerät ist so labberig gebaut, daß man Angst haben muß, daß es auseinander fliegt, aber was soll’s. Auch das Joghurtbecherplastik der Drehringe kann man gerade noch akzeptieren. Daß die Türverkleidung sich durchbiegt, wenn man mit dem Finger dagegendrückt, habe ich ja schon damals zum C 200 K geschrieben. Nicht so toll. Kenne ich von keinem Mercedes.


Ach so, noch was zu den Innengeräuschen. Es gibt im W204 fast keine Nebengeräusche. Es knistert nichts, es knackt nichts, es gibt kein Rappeln, kein Knarzen, kein Klopfen, kein Klappern. Das war schon ein Schock, als ich mich direkt nach dem W204 wieder in den W203 gesetzt habe. Rein ins Auto, und knicks, knacks, knocks, hier ein Entspannungsknistern, dort ein Knacken als die Klimaanlage losgebullert hat. Hier und da ein Knacksen beim Fahren. Auch beim Drücken und Kneten kann man im W204 kein Quietschen oder Knarren verursachen. Aber die Windgeräusche sind eine Frechheit! Da tost ab 140 km/h der Wind an der Seitenscheibe in so einem Orkan vorbei, daß es auf Dauer nervt. Insgesamt ist das Auto besser gedämmt als der W203 und auch leiser, aber die massiven Windgeräusche machen alles zunichte! Dazu sind Fahrten bei Regen nicht mehr so angenehm. Gut, die Scheibenwischer sind toll, aber das Seitenfenster wird zugeschmoddert; die Suppe tröpfelt vom Spiegelsteg ab und klatscht genau gegen die Seitenscheibe, so daß diese immer eingesaut ist. Und je schneller man fährt, um so zugesauter wird sie auch. Beim W203 (und bisherigen Mercedes-Modellen) bleibt bei Regenfahrt die Seitenscheibe dagegen trocken und sauber. Auch das Spiegelglas bleibt z.B. beim W203/ 211 trocken. Dort kommt kein Tröpflein Regen hin. Beim W204 dagegen ist nach kurzer Fahrt das komplette Spiegelglas mit Wassertropfen zu, so daß man nichts mehr sieht. Auch deprimierend ist die sehr klotzige und klobige Form der Spiegel. Sie würden einem Transporter sehr gut stehen. Zugegebenermaßen sieht man viel darin, allerdings nur in die Höhe und Tiefe! Nach links und rechts bekommt man nicht mehr Informationen. Und was bringt es mir, wenn ich den Himmel begucken kann und gleichzeitig den Dreck auf der Straße? Nicht viel, wenn sogar absolut nix. Einzig zum Einparken könnte man Vorteile haben.


Na ja, wie auch immer: das Gesamtpaket stimmt bei dem Auto schon - mit Abstrichen, vor allem in der Materialauswahl, insbesondere an den Türverkleidungen. Armaturenbrett und Mittelkonsole kann man so akzeptieren, auch wenn das Hartplastik an der Mittelkonsole im unteren Bereich nicht schön ist, aber wie gesagt, es ist akzeptabel.
Den Preis finde ich jedoch eine kleine Unverschämtheit für das Gebotene.

:hello:
 
Hallo Matthias,

vielen Dank erstmal für Deine interessanten Impressionen.
Das mit der Materialhaptik ist sicher auch eine Frage des Recycling. Mercedes hat hier nach dem 221er als zweite Baureihe und bislang immer noch einziger Hersteller dieses Umwelt-Zertifikat vom TÜV erhalten.

Der OM646 EVO ist vermutlich nur auf Leistung ausgelegt. Die Geräusche sind ja teilweise aufgrund des CR-Lieferantenwechsel entstanden... Bin gespannt was hier der OM651 bringt.... :confused:
 
Um es nicht falsch rüberzubringen: die Materialien der Oberfläche sind an und für sich recht hochwertig. Es fehlt lediglich eine Hinterschäumung. Und nur dadurch "wirken" sie sehr billig :eek: .
 
Ein schöner Bericht!

Ich empfinde es hochgradig verwirrend, wie manche qualitativen Defizite (seien es nur unscheinbare Details) ausgeräumt werden, nur um an den offensichtlichsten Stellen zu sparen!?

Der "Grad der Hinterschäumung" wurde ja schon mehrfach diskutiert, Fakt ist jedoch, dass er auf Niveau von Audi und Lexus liegt - nur BMW schäumt ein wenig mehr und ich befürchte schon fast, dass mit dem nächsten Einsparprogramm auch damit Schluss ist.

Aber dies alles wäre für mich vertretbar gewesen, hätten mich einige Dinge nicht wahnsinnig gemacht:

- Die Verarbeitung ist top, dachte ich auch. Nach wenigen Monaten legt sich die Begeisterung und das alltägliche knistern/scheppern/knacken/knarzen geht wieder los - grundlegendes Materialverständnis reicht aus, um zu wissen, dass auch die straffesten Kunststoffclips durch das Materialfließen mit der Zeit nachgeben - das hört man.

- das Fahrwerk ist eine Zumutung. Ich hatte eine komfortbetonte 205/55er-Bereifung und die ersten Bodenwellen bei über 160 haben mich Rotz und Wasser schwitzen lassen - schnell fahren macht keinen Spaß - jedenfalls nicht wenn man auf einer normalen AB fährt. Der Stadtkomfort ist bestenfalls auf 203er-Niveau. Es ist schlicht zu hart, Punkt!

- Der Antrieb. Der alte 646er wurde also nach einigen Jahren aufgepäppelt - mit einem primitiveren Einspritzsystem eines Billig-Zulieferers und auch die Automatik wurde wohl schlicht nicht sorgfältig an die geänderte Charakteristik angepasst. Herausgekommen ist ein extrem lautes Aggregat (Pumpe-Düse, mindestens), ein riesiges Turboloch/Anfahrschwäche und ein Verbrauch rund 1l über Vorgänger!

Eigentlich schreibe ich hier nicht mehr regelmäßig, aber hier möchte ich doch noch einen nutzbaren Praxis-Tipp abgeben:

211er!

Man hat ihm das beste Bremssystem geklaut und über manche Verarbeitungsmacken kann man nur den Kopf zusammenschlagen, aber die täglichen Fahrten sind eine Freude!
Der Wagen ist leiser, um KLASSEN komfortabler.
Ich hatte den 1:1-Vergleich, 220CDI W204 vs. 280CDI W211. Trotz ~100kg Mehrgewicht, größerem Wagen, 3l vs. 2,2l Hubraum, 190 vs. 170PS, 245/45er-Bereifung etc. auch hier wieder das gleiche Bild: DEUTLICH besser abgestimmtes Fahrwerk bei GLEICHEM Verbrauch!!! (das ist die eigentliche Katastrophe).

Der 211er ist ausgereift und als Vorführwagen o.ä. nun wirklich nicht teurer als ein 204er. Zugreifen und dabei einfach das elendige Klassendenken (eine E-Klasse ist mir zu groß, höre ich von JEDEM Freund/Verwandten) wie in alten 123er-Zeiten über Bord werfen!

Vielleicht bekommen sie den 204er ja durch Modellpflege noch hin, aber schon mit der Wahl der Zulieferer beim OM651 kommen schon wieder bedenken, ob man überhaupt noch etwas realisiert!

Gute Nacht!
 
So Freunde - hab' gerade einen C180 Blue Efficiency als Mietwagen, da mein 210'er wegen Unfalls in der Werkstatt weilt. Meine ehrliche Meinung, auch wenn das sicher zu Kontroversen führt: Die Karre ist der allerletzte Billig-Plastikbomber. Ich komme einfach nicht davon weg, aber die C-Klasse erinnert mich einfach an einen Fiat-Punto. Hartplastik soweit das Auge reicht, aufegpeppt mit Alu- und Chromzierrat. Am Besten finde ich den billigen Deckel für das Navi mit seinem ultra-billig-Display, denn dieser ist nicht mal sauber entgratet. Der Motor? Ob ich bei all der tollen Leistung des Kompressors noch sagen darf, dass er richtig laut ist und röhrt, als hätte ich einen Remus-Sportauspuff?! Der Schalthebel vibriert munter vor sich hin im Leerlauf, das Getriebe ist hakelig und teigig, unpräzise. Das Einlegen des Rückwärtsgangs erfordert enorm viel Gefühl und vielleicht auch ein bissle Gewalt:crazy:. So was kennt man wirklich nur von einem Fiat. Ach ja, da wäre noch das laute, rumpelige und knochenharte Fahrwerk zu erwähnen - eine Meisterleistung! Die Lenkung ist präzise und vermittelt unglaublich viel "Kontakt" zur Straße, so ist man stets darüber informiert, über wie viele Zigarettenkippen man in der 30'er-Zone gefahren ist. Bei manchen Straßenunebenheiten verspringt sie schon mal ein bisschen - aber Straßenunebenheiten sind ja auch gar nicht mehr zeitgemäß:D;). Wie auch immer: Ich bin von diesem "Mercedes" total entsetzt - ist das überhaupt noch ein Mercedes??? Unglaublich wie man eine solche Marke so zugrunde richten kann!
 
auch bei solchen subjektiven empfindungen wie sounddesign sind die audis zumindest bei den etwas teureren a4 und a6 schon ziemlich aufwendig konstruiert.

Ganz ehrlich? Ein 200D, W124, nagelte zwar dezent, war aber perfekt gekapselt und, das Wichtigste, es drangen keinerlei Vibrationen in den Innenraum. Vibrationen waren gar nicht spürbar, weder an Lenkrad, Schalthebel, etc. Das Auto war total ruhig, als würde der Motor, der da so dezent vor sich hin nagelt, gar nicht zum Fahrzeug gehören. Das ist heute bei Mercedes anders, die Diesel im W211 vibrieren bis in die Sitze. Warum? Ja, warum sollte sich denn Mercedes eine aufwändige Spezialisolierung leisten, wenn die Konkurrenz doch auch vibriert? Ein Audi-Diesel vibriert durch den Innenraum - aber das ist was man nicht anders erwartet bei einem Audi. Aber ein Mercedes??? In den 80'er Jahren haben sie es schon mal zu 100% besser gemacht, heute ist so eine E-Klasse mit Diesel nicht besser als ein Audi-Diesel. Von einer Lärmkapsel, wie im W124, kann ich akustisch auch nichts mehr erkennen. Hauptsache MB ist in allen Fahrzeugklassen vertreten und befriedigt die Gier seiner Aktionäre. Qualität ist nicht gefragt, lieber schnelle Modellwechsel, das bringt einfach mehr Profit!
 
die wenig überzeugende Innenraumausstattung war auch bislang für mich ein Grund, zumindest bis zur MOPF Version zu warten. Hinsichtlich der Anmerkungen zur Lenkung kann ich allerdings nichts negatives sagen, da ich den Genuss der Parameterlenkung verspüre.
 
So Freunde - hab' gerade einen C180 Blue Efficiency als Mietwagen
Setz Dich beim Tanken lieber hin, damit Du nicht umkippst, wenn Du den Verbrauch dieses sogenannten Blue-Efficiency-Modells mitbekommst. Das Ding sauft wie blöd. Effizient ist hier höchstens die Gewinnmaximierung von Daimler und der Tankstellen. Der Motor ist eine einzige Frechheit. Rauh, ungehobelt, laut, schreit vor sich hin, sauft wie ein Faß ohne Boden, ist schlapp, kraftlos, vibriert so arg, daß man immer meint, das Handy in der Jackentasche würde sich mit Vibrationsalarm melden. Da hat man einen sehr guten M271 aus den Anfangstagen mal wieder richtig kaputtentwickelt. :verwarn:
Und in Verbindung mit der Automatik kann man diese auch in die Tonne treten. Schaltrucke, unharmonische Gangwechsel, insgesamt zu lang übersetzt, eklatante Anfahrschwäche (man muß mit Vollgas anfahren, um vom Fleck zu kommen; auf "C" fährt man lieber mit dem Rückspiegel) usw. .
Der Motor ist einfach eine riesengroße Enttäuschung - eigentlich nicht nur der Motor :hunter:.
Mittlerweile habe ich auch den direkten Vergleich W203 zu W204 mit der gleichen Reifengröße machen dürfen. Das Fahrwerk ist mit 225er-Reifen auf 17-Zoll und richtigem Luftdruck sehr unharmonisch. Man hoppelt und hüpft permanent im Sitz auf und ab und steigt nach 200 km Fahrt fix und fertig aus dem Fahrzeug aus und braucht erst mal ein Sofa, um sich auszuruhen :crazy: . Daß die Straßen so uneben sind, hätte ich zuvor nie gedacht. Selbst eine optisch glatte Straße mit perfekter Oberfläche scheint nur eine optische Täuschung zu sein. Würde man den Sitz so hochstellen, daß man zum Dach hin als Kopffreiheit wenige Millimeter Platz hätte, hätte das Dach nach Befahren dieser Straße Beulen (von außen betrachet bzw. Dellen von innen aus gesehen) im Blech und man selber Kopfweh :crazy: .
 
Zuletzt bearbeitet:
Setz Dich beim Tanken lieber hin, damit Du nicht umkippst, wenn Du den Verbrauch dieses sogenannten Blue-Efficiency-Modells mitbekommst. Das Ding sauft wie blöd. Effizient ist hier höchstens die Gewinnmaximierung von Daimler und der Tankstellen. Der Motor ist eine einzige Frechheit. Rauh, ungehobelt, laut, schreit vor sich hin, sauft wie ein Faß ohne Boden, ist schlapp, kraftlos, vibriert so arg, daß man immer meint, das Handy in der Jackentasche würde sich mit Vibrationsalarm melden. Da hat man einen sehr guten M271 aus den Anfangstagen mal wieder richtig kaputtentwickelt. :verwarn:
Und in Verbindung mit der Automatik kann man diese auch in die Tonne treten. Schaltrucke, unharmonische Gangwechsel, insgesamt zu lang übersetzt, eklatante Anfahrschwäche (man muß mit Vollgas anfahren, um vom Fleck zu kommen; auf "C" fährt man lieber mit dem Rückspiegel) usw. .
Der Motor ist einfach eine riesengroße Enttäuschung - eigentlich nicht nur der Motor :hunter:.
Mittlerweile habe ich auch den direkten Vergleich W203 zu W204 mit der gleichen Reifengröße machen dürfen. Das Fahrwerk ist mit 225er-Reifen auf 17-Zoll und richtigem Luftdruck sehr unharmonisch. Man hoppelt und hüpft permanent im Sitz auf und ab und steigt nach 200 km Fahrt fix und fertig aus dem Fahrzeug aus und braucht erst mal ein Sofa, um sich auszuruhen :crazy: . Daß die Straßen so uneben sind, hätte ich zuvor nie gedacht. Selbst eine optisch glatte Straße mit perfekter Oberfläche scheint nur eine optische Täuschung zu sein. Würde man den Sitz so hochstellen, daß man zum Dach hin als Kopffreiheit wenige Millimeter Platz hätte, hätte das Dach nach Befahren dieser Straße Beulen (von außen betrachet bzw. Dellen von innen aus gesehen) im Blech und man selber Kopfweh :crazy: .

Dass der Motor wie blöd säuft ist mir auch aufgefallen - allerdings empfand ich ihn als enorm temperamentvoll. Obacht muss man aber auf der Autobahn geben: Bei 160km/h und Querfugen glaubt man es haut einen von der Straße. Mein "Testwagen" hatte 14000 km auf dem Tacho, die Fahrwerksgeräusche hätten mich aber auf ein Auto tippen lassen, welches mindestens schon 150.000 runter hat, bei dem schon ziemlich viel ausgeschlagen ist.

Ich muss auch sagen, dass die Sitze sehr unbequem und hart sind - zusammen mit der knallharten Federung war ich jedenfalls froh wenn ich nach 60km Autobahnfahrt endlich aussteigen durfte.

Getriebe: Man konnte so ziemlich alles über die Schaltgetriebe vergangener MB-Modelle sagen (ich persönlich empfand sie immer als sehr gut): Aber dieses Getriebe stellt alles in den Schatten. Meine Freundin hatte mal einen Fiat Tipo und das Schaltgetriebe der C-Klasse erinnerte mich sofort an diesen Fiat - im negativen Sinn: Teigig, schwergängig, kratziges Schalten, extrem hakelig und unpräzise.
 
Ach ja - noch so ein Unikum welches mir aufgefallen ist: Der Abstandswarner. Man fährt so auf der Autobahn plötzlich gehen die Leuchtdioden auf rot und es fängt an zu piepsen. Abgesehen von dem Schreck neigt man dazu eine Vollbremsung zu machen, obwohl alles nur falscher Alarm ist. Das System ist wirklich TOTAL ausgereift :D:thx::crazy:
 
Nein, eine Distronic ist beim 204 nicht erhältlich, nur die Parktronic. Das es keine Distronic gibt, halte ich eh für einen Witz man muss sich nur mal umschauen, da bietet selbst Ford so ein System beim Mondeo an, von VW, Audi, BMW gar nicht zu reden.

Sicher, so ein System ist kein Renner bei den Extras, trotzdem kann man es anbieten. Beim 203 hatte man auch angekündigt es zu bringen, um es dann doch zu lassen. Verstehe ein Mercedes....
 
Ach ja - noch so ein Unikum welches mir aufgefallen ist: Der Abstandswarner. Man fährt so auf der Autobahn plötzlich gehen die Leuchtdioden auf rot und es fängt an zu piepsen. Abgesehen von dem Schreck neigt man dazu eine Vollbremsung zu machen, obwohl alles nur falscher Alarm ist. Das System ist wirklich TOTAL ausgereift :D:thx::crazy:

Leuchteten nur die roten Lämpchen, oder alle? Nur die vier roten in Verbindung mit Signalton zeigen ein defektes PTS an und sollten eigentlich nicht die Regel sein ;)
 
Leuchteten nur die roten Lämpchen, oder alle? Nur die vier roten in Verbindung mit Signalton zeigen ein defektes PTS an und sollten eigentlich nicht die Regel sein ;)

Es leuchteten die Orangenen und die Roten - meistens rechts, verbunden mit einem Warnsignal, danach gingen sie wieder aus.
 
Nein, eine Distronic ist beim 204 nicht erhältlich, nur die Parktronic. Das es keine Distronic gibt, halte ich eh für einen Witz man muss sich nur mal umschauen, da bietet selbst Ford so ein System beim Mondeo an, von VW, Audi, BMW gar nicht zu reden.

Sicher, so ein System ist kein Renner bei den Extras, trotzdem kann man es anbieten. Beim 203 hatte man auch angekündigt es zu bringen, um es dann doch zu lassen. Verstehe ein Mercedes....

Beim 203 Vormopf war sogar die Signalleuchte für DTS im Kombiinstrument vorhanden und leuchtete zur Kontrolle sogar bei den ersten Baujahren. Last, bbut not least hatte MBGTC sogar mal das DTS System für den W203 als Gebrauchttreil gehabt (Über Suche gefunden). DTS kam aber wahrscheinlich nicht wegen der zu erwartenden niedrigen Bauquote.

Gruß Dirk
 
Hallo,

ich kann nun Aussagen zum Verbrauch eines C 200 Kompressor (W204.041) machen. Den Verbrauchswert auf dem Bild schafft man aber nur mit Schleichen und einer max. Höchstgeschwindigkeit von ca. 110 km/h.
Fährt man "normal" pendelt sich die Anzeige bei 9,x l/100km ein.

Gruß

Tobias
 

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Hallo,

ich hab eine kurze Frage zum Fahrwerk des W204. Es handelt sich um das Fahrdynamikpaket mit den elektronischen Dämpfern in Verbindung mit dem AMG Sport Paket bei der Avantgarde Version.

Ist das Fahrwerk im "Sport"-Modus als straff zu empfinden?
Im Moment fahren wir ein W203 mit Eibach komplett Fahrwerk (40/40) - und dies wird nicht als zu hart empfunden.

Gruß
 
Hallo,
um es vorweg zu nehmen: hier wird nur MEIN Fahreindruck vom S204TK geschildert!
Heute habe ich mit einem C180 Kompressor Bj. 09/2008 AVANTGARDE (11.000Km) eine Probefahrt gemacht.....sie verlief sehr ernüchternd für mich, leider.
Gut, wir haben den S203 TK Elegance mit Navi,Schiebedach, Telefon usw.
Bei dem fehlte zwar das Schiebedach, muß ja auch nicht sein, aber der hatte nur dieses Radio Audio20CD drinne ohne Navi, das mißfiehl mir dann schon! Lt. Angaben hat der 156PS, na wo waren die denn? Auf der Autobahn kam der nicht über 210km/h hinaus. Und für mein Gefühl war dieser auch lauter. Meiner, der C200 Komp. hat für mich deutlich mehr Kraft und schafft 230km/h, na und das Innenleben....man gewöhnt sich ja an alles! Aber nicht an die kürzeren Sitze, die ich als nur 1,70m Mensch sehr unbequem empfand. Das Kühlergrill hatte ich innerlich schon auf Elegance umgebaut, ist ja alles Geschmacksache. Aber unverhandelbare 25.900,00€ bei 2 Vorbesitzern gaben dann den restlich Ausschlag gegen diesen Wagen. Schade, aber so bleibt es erstmal so wie es ist, unser bisher tadelloser S203 bleibt bei uns.
Es soll sich hier niemand auf den Schlips getreten fühlen! Für mich kommt der S204 wie er derzeit angeboten wird überhaupt nicht in Frage! Innen wirkt er auf mich, als ob ich im Opel sitze, kantig und irgendwie lieblos nüchtern.
Gruß!
Peer
PS. wenn ich meinen Beitrag jetzt lese, bin ich selber peinlich berührt! Wir holen unseren S204KT (C180) am 11.09.10 vom AH ab! Die Elegance Variante und seine reichhaltige Ausstattung, nur 1 Jahr alt, überzeugten uns dann doch, uns vom fast 8 Jahre alten S203TK zu trennen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mein Tipp:
Schau Dir mal den X204 an.
Preislich im Vergleich zum S204 ein Schnäppchen bietet er viel mehr Ruhe.

Ach ja, der Tacho vom X204 und S204 gehen sehr genau (Abweichung teilweise weniger als 3% bei 100km/h). Gerade bei 220 laut Tacho, lief mein alter S203 gerade mal 208km/h.

Gruß Dirk
 
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Thema: Probefahrt mit der neuen C-Klasse (BR 204)

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