Bremsprobleme

Diskutiere Bremsprobleme im Forum E-Klasse & CLS Forum im Bereich Mercedes-Benz - Bremsprobleme bei E 220 CDI (W211) Hallo an Alle, ich bin seit heute neu hier, fahre einen E 220 CDI (W211) mit jetzt ca. 90.000 Km...
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E220-Jürgen

Frischling
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E 220 CDI / W211
Bremsprobleme bei E 220 CDI (W211)

Hallo an Alle,

ich bin seit heute neu hier, fahre einen E 220 CDI (W211) mit jetzt ca. 90.000 Km Laufleistung.

Sicher ist mein Problem hier im Forum schon mal Thematisiert worden. Da ich aber nichts finden konnte, beschreibe ich hier noch
einmal mein Problem:

Seit einigen Monaten reagiert mein Fahrzeug am (An-) bremsen mit einem kurzen Linkszug. Je schneller ich fahre, desto stärker wird das.
Auch mit Hängerbetrieb verstärkt sich dieses Symptom.
Bleibe ich auf der Bremse und verstärke den Bremsdruck, bleibt das Auto absolut in der Spur. Die Reaktion erfolgt also nur beim Antippen des
Bremspedals.

Falls dieses Problem hier schon mal diskutiert wurde, bitte ich um einen kurzen Hinweis. Wenn nicht, wäre es schön, wenn mir jemand bei der
Fehlersuche helfen könnte. Ich möchte nicht zum Versuchskaninchen meiner Werkstatt werden.

Ich danke schon mal für Eure Hilfe

E220-Jürgen
 
Zuletzt bearbeitet:
Bremsbeläge / Bremszange klemmt oder ist abgefahren "verölt" u.ä rechts. Billig bis neu. Standardprobelem
 
Hallo mayhem,

Danke für Deine Ratschläge.

Bremsbeläge sind schon alle erneuert.
Ich hatte eigentlich gehofft, dass es unter den Forumsnutzern vielleicht jemanden gibt, der dieses Problem auch schon hatte und mir seine Erfahrungen damit mitteilen könnte.
 
die Frage ist nicht ob erneuert, sondern ob die Führungen gesäubert usw. wurden !

* Vermutlich braucht es eine neue Bremszange rechts wei Kolben schwergängig (oder gleich richtig..: re + li neu).
* Denkbar wäre auch Luft im Bremssystem (= richtig entlüften) oder eben defekte Scheiben (Riefen, unter MinimalStärke u.ä).

Bisweilen sind die Scheiben auch eingefettet, wenn neu. Ganz Blöde vergessen, das mit Verdünnung vor einbau zu säubern...

Die Abweichung müsste auch in der Bremsbelagdicke deutlich ablesenbar sein ...

Die schnelle KomplettLösung ist: Klötze + Scheiben neu, dabei Führungen usw. säubern
 
Lass auch mal die Radlager auf Spiel prüfen.

Gruß
Hyperbel
 
Hallo,

kurzer Sachstand:

Die Bremsbeläge wurden vor ca. 5 Monaten in der Werkstatt gewechselt, daher bin ich auch davon ausgegangen, dass die Kolben dabei auf Gängigkeit geprüft wurden.
Das Auto war gestern zur Inspektion. Den Sachverhalt mit dem kurzen Linkszug beim Anbremsen habe ich vorher mit der Werkstatt besprochen.
Im Zuge der Inspektion wurde die Bremsflüssigkeit gewechselt und alle Achsgelenke auf Spiel überprüft. Ich denke, man hat auch die Radlager auf
Spiel geprüft. Die Tüvabnahme erfolgte ohne Mängel.
Der Werkstattmeister hat mir versichert, dass alles i. O. sei. Trotzdem habe ich den Linkszug beim Anbremsen. Allerdings meine ich, jetzt nicht mehr so deutlich wie vorher. Mit Hänger, wo das Symptom verstärkt auftrat, bin ich jetzt allerdings noch nicht gefahren.

Fazit:
Der Fehler scheint mir immer noch nicht beseitigt. Ursache ist mir nach wie vor schleierhaft.
Ich warte jetzt ab, bis ich mal wieder mein Motorrad hinter dem Auto herziehen muss. Dann werde ich genau sehen, wie´s geht.

Danke für Euere Beteiligung und die guten Ratschläge. Ich melde mich bei Gelegenheit mal wieder.

E220-Jürgen
 
Hallo Jürgen,

um welches Modell/Baujahr handelt es sich eigentlich?

Gruß
Blacky
 
Hallo Blacky,

Model W211 / Limousine, Baujahr 2005.

Gruß
Jürgen
 
Hallo Jürgen,
Baujahr 2005, also SBC-Bremse.
Es ist ja immer schwer aus der Ferne Tips zu geben, so will ich nichts behaupten, aber vielleicht ein paar Gedanken/Fragen dazu:
Du schreibst, das Symptom bestünde seit ein paar Monaten, und weiter, die Bremsbeläge wären vor 5 Monaten erneuert worden. Sind ein paar Monate so in etwa 5 Monate? Oder aber auch, wie hat sich das Problem entwickelt, war es von jetzt auf nun, oder wurde es langsam schlimmer?
Die SBC-Bremse hat ein paar Funktionen unter denen das System die Beläge unter leichtem Druck anlegt (an die Bremsscheibe). Ein nur leicht schwergängiger Kolben könnte dem System melden ‚angelegt‘, obwohl die Beläge auf dieser Seite noch Spiel haben. Beim ersten Antippen der Bremse kommt Schwergängigkeit gepaart mit unterschiedlichem Spiel leicht zu einem solchen Unterschied.
Ich gehe bei deiner Vorderrad-Bremse von einem Schwimmsattel mit einem einzigen Kolben aus. Je nach Belagdicke arbeitet der Kolben in einem anderen Bereich im Zylinder/Gehäuse, somit sollte sich das Phänomen entwickeln/verändern.
Wenn es überhaupt an der Bremse liegt. Fahrwerksteile kann ich aus der Ferne nicht beurteilen. Lediglich, das vordere Gummilager der Zugstrebe ist ein Hydro-Lager, kleinste Andeutungen von Feuchtigkeit zeigen, dass das Lager nicht mehr in Ordnung ist.

Gruß Blacky
 
Hallo Blacky,

SBC-Bremse ist richtig. Wie sich das Ganze entwickelt hat, kann ich heute gar nicht mehr so genau sagen. Ich glaube, es hat sich so nach und nach verstärkt.
Der Austausch der Bremsbeläge erfolgte aber danach, weil ich zunächst diese als Ursache ausschließen wollte und die alten Beläge eh an der Verschleißgrenze waren.
Nach deren Austausch konnte ich die Beläge schon mal als Ursache ausschließen.
Ob der Bremssattel jetzt mit einem oder mehreren Kolben ausgestattet ist, kann ich nicht sagen. Ich bin kein Techniker. Das überlasse ich lieber der Werkstatt.
Auch die Gängigkeit des Bremskolbens kann ich leider nicht beurteilen. Das wäre aber sich noch eine Möglichkeit.
Was mich bei der Sache nur so irritiert, ist, dass das Symptom im Normalbetrieb nur ganz schwach auftritt (kaum zu spüren ist), sich aber mit einem Hänger hinter dem Auto dermaßen verstärkt, dass ich auf schmalen Straßen (Z. B. auf der Autobahn innerhalb von Baustellten) beim Bremsantippen richtig ins Schwitzen komme und durch massives Gegenlenken verhindern muss, dass ich von der Fahrbahn abkomme.

Gruß

Jürgen
 
Hallo Jürgen,

hast du einen gebremsten Anhänger? Wenn ja würde ich mit diesem mal auf dem Bremsenprüfstand, nicht das hier der Fehler liegt.

Gruß Christian
 
Servus Jürgen,

ich hatte mit meinem ersten Auto, ein Käfer mit Scheibenbremsen vorne, auch so ein Phänomen.
Die einseitige Bremskraftwirkung trat nur beim Anbremsen d.h. beim Niedertreten des Pedals auf.
Wenn das Bremspedal dann nicht weiterbewegt wurde und mit der Lenkung die anfängliche Spurabweichung kompensiert war, bremste der Karren gleichmäßig ab.
Ich habe da auch eine Weile probiert und die Bremse entlüftet (war aber natürlich keine Luft drin) und Bremsflüssigkeit gewechselt (hat natürlich auch nichts gebracht).
Mich haben diese Maßnahmen von Anfang an theoretisch nicht befriedigt und habe mir auch keinen großen Erfolg ausgerechnet weil es keine Erklärungen für dieses Verhalten waren.
Dann habe ich die vorderen Bremsschläuche gewechselt und festgestellt daß der rechte Schlauch zugequollen war!
Das war die Lösung für dieses dynamische Problem, die Ansprechzeit bzw. der Ansprechdruck des rechten Sattels war dadurch vergrößert.
Beste Grüße,
Thomas
 
Hallo Chistian und Thomas,

mein Hänger ist gebremst. Allerdings reagiert die Auflaufbremse erst, wenn ich mit viel Druck auf die Bremse steige. Bei dem von mir geschilderten Problem ist die Auflaufbremse vom Hänger also nicht betroffen, weil sie beim leichten Anbremsen gar nicht in Aktion tritt.

Der Hinweis mit den Bremsschläuchen ist allerdings sehr interessant. Ich werde den Wechsel mal bei Gelegenheit in Angriff nehme. Ich sehe da aber auch keinen Zusammenhang mit der Verstärkung des Symptoms bei Hängerbenutzung. Das entzieht sich wieder meiner Logik.

Danke aber für Euere Anregungen. Ich werde das bei nächster Gelegenheit ausprobieren.

Gruß
Jürgen
 
Hallo Jürgen,

Mag sein, daß das was ich Dir jetzt schreibe mit Deinem Problem nicht identisch ist und Dich nicht weiter bringt. Was mich so wie Dich stutzig macht, und mir die längst vergessene Sache wieder in Erinnerung bringt, ist die Tatsache, daß es im Normalbetrieb kaum, mit Hänger, also beim Anfordern hoher Bremsleistungen, deutlich spürbar ist.

Ist schon Jahre her und war entweder beim 123er oder dem danach gefahrenen 201er. Irgendwann fing das Auto an, beim Bremsen nach rechts zu ziehen. War nicht doll , brachte mich auch nicht ans schwitzen, aber es war da. Alle Tips von den "alten Hasen" z.B. mehrmals aus hoher Geschwindigkeit mal richtig "in die Eisen" gehen, brachten keine Abhilfe.
Das nächste war dann eine "Sichtprüfung", also Vorderräder runter. Und siehe da: Die linke Bremsscheibe war geringfügig verölt. Klar, das rechte Rad wird ordnungsgemäß abgebremst, das linke weniger, also zieht er nach rechts.

Dem lag mindestens ein Fehler von mir zugrunde. Ich hatte an den Vorderachsen das Lagerfett (selbst) gewechselt. Anstatt Hochleistungsfett da reinzutun, habe ich einfaches Staucherfett (ist das richtig geschrieben?) genommen. Der möglicherweise zweite Fehler war, daß die Kappe auf der linken Seite nicht ganz dicht war und das bei einer längeren Fahrt dünn gewordene Fett austrat und an die Bremsscheibe kam.

Fett wieder raus, alles mit Bremsenreiniger sauber gemacht. Hochleistungsfett rein und die Bremse funktionierte wieder einwandfrei.

Schöne Grüsse

Johannes
 
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