GST (W251): Erstes offizielles DC Bild

Diskutiere GST (W251): Erstes offizielles DC Bild im Forum R-Klasse im Bereich M-, G-, GL-, GLK- & R-Klasse - Auf www.autospies.com gefunden: Das erste offizielle Bild von DC, dass das Enddesign des W251 zeigt: Vorgestellt gestern von Prof. Hubbert auf...
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Die Armauflage vorne (Mittelkonsole) ist für so ein langes Auto ziemlich kurz geraten (s.oben)
 
die ragt sicher noch etwas weiter nach vorne wenn sie zu ist.
 
GST auf M Basis

Stimmt es, dass der GST auf Basis der M-Klasse entwickelt wird?
Stand so in der FAZ.

Gruß
Einstern
 
jo das ist korrekt. Haben viele Gleichteile.
 
Laut AB wird der W251 definitiv nicht mit Hybridantrieb kommen...
 
Ja AB schreibt auch das der C-Facelift Mitte 04 kommt und das der C 55 AMG 375 PS hätte :D :D
 
danke Mercedesfahrer für posten. Sieht sehr edel aus. Was glaubst du wird davon in die Serie rübergerettet? (hoffe möglichst viel....).

Besonders gut gefallen mir die grossen, senkrecht stehenden Holzflächen. Das Holz erscheint glattwandig und unversiegelt ( a la Vision CLS), kein Wurzelgedöns mehr

auch schön: Chromspangenapplikationen am Lenkrad
 
Spiegel-online schreibt zu unserer Diskussion treffend:"Mogelpackung im Lasterland"

Der Hybridantrieb mit Benzin- und Elektromotor wird auf der Auto Show in Detroit gefeiert, weil er Benzin spart. Zukünftiges Einsatzfeld der angeblichen Öko-Technik: PS-starke Monsterautos. Amerikas fortschrittlichstes Kraftfahrzeug parkte gerade weit entfernt von der Auto-Metropole Detroit, als sich dort in der vorigen Woche die Tore zur internationalen Auto Show öffneten. Das Forschungsmobil "Spirit" der Nasa funkte nach geglückter Landung Fotos von der kahlen Mars-Oberfläche.
Dem außerirdischen Szenario nicht ganz unähnlich erschien der Ausstellungsstand des japanischen Herstellers Honda im Detroiter Cobo Center. Auf nacktem, glänzend-schwarzem Boden stand dort fast nichts, jedenfalls kein Auto aktueller Bauart.

Stattdessen präsentierte Honda zwei nach amerikanischem Maßstab winzige Mobile: ein keilförmiges Vehikel namens Kiwami, das seine Kraft aus Brennstoffzellen bezieht, und den stromlinienförmigen Leichtbau Imas. Dieser nur 700 Kilogramm schwere Wagen aus Aluminium und Kohlefaserwerkstoff soll mit seinem Hybridantrieb, einer Kombination aus Benzin- und Elektromotor, nur 2,5 Liter pro 100 Kilometer schlucken. Der Wagen, so der Begleittext, "schneidet durch die Brise wie ein Fahrrad".
Solch ein Auto für die USA?

Durchaus, meint Ben Knight, Forschungschef im kalifornischen Entwicklungszentrum des japanischen Autokonzerns. Auch im Lasterland Amerika, wo gigantische Geländewagen und Pick-up-Trucks das Straßenbild prägen, gebe es "eine kleine Gruppe von Erneuerern", die bereit seien, Geld auch für Öko-Technik auszugeben.

Bei etablierten US-Umweltschutzvereinigungen, etwa dem seit über hundert Jahren bestehenden Sierra Club, kommen solche Thesen an. Für Vorbildlichkeit verlieh diese im Prinzip industriekritische Vereinigung Honda und Toyota zuweilen sogar schon Auszeichnungen.

Zur Schlüsseltechnik hat die ökobeflissene US-Intelligenzia insbesondere den Hybridantrieb erkoren, der in den Honda-Modellen Insight und Civic sowie dem Toyota Prius bereits seit längerem angeboten wird.

Diese Autos haben zwei Antriebe: einen Benziner, der die Hauptarbeit macht, und einen Elektromotor, der den Benziner zuweilen, etwa beim Beschleunigen, unterstützt. Den Strom dafür gewinnt das System vorwiegend beim Ausrollen; da speist ein Generator die Bewegungsenergie des Fahrzeugs, die bei konventionellen Autos verloren geht, als Strom in die Batterie ein. Jede so gewonnene Wattstunde spart Benzin.

Hauptabsatzmarkt für solche Fahrzeuge sind in der Tat die USA. Honda verkaufte dort in den vergangenen drei Jahren 30 884 Civic mit Hybridtechnik - bis auf knapp 4000 Modelle, die in Japan geblieben sind, die gesamte Produktion. Allerdings belegt das in einem Land, wo jährlich 17 Millionen neue Fahrzeuge - davon fast die Hälfte Geländewagen, Vans und Pick-up-Trucks - zugelassen werden, noch keinen wirklichen Durchbruch des Umweltgeists.

Wohl aber ist jetzt schon erkennbar, dass die Hybridtechnik sich auf Amerikas Automarkt weit verbreiten wird - und das paradoxerweise vor allem im Segment der Sprit fressenden Geländewagen.

Schon in diesem Sommer wird Ford den Offroad-Hochbeiner Escape in einer Hybridversion anbieten, dicht gefolgt vom Toyota-Geländewagen Highlander.

Verbrauchssenkungen um bis zu 40 Prozent versprechen die Hersteller, wohl wissend, dass diese nur in Ausnahmefällen zu erzielen sind. Zwar schneiden Hybridautos bei Verbrauchsmessungen im Stadtverkehr meist sehr gut ab, da dort ständig beschleunigt und kurz darauf wieder abgebremst wird. Die Batterie bekommt also laufend Strom, den sie anschließend wieder abgeben kann.

Auf den Highways der vielerorts dünn besiedelten USA jedoch herrschen völlig andere Verhältnisse. Wer stundenlang mit eingeschaltetem Tempomat durch Nebraskas Ebenen juckelt, hat vom Hybridantrieb gar nichts - außer einem unnötig erhöhten Fahrzeuggewicht.

Ford-Forschungschef Gerhard Schmidt wüsste deshalb gerade für den US-Markt eine weit bessere Lösung: "Ich bin ein großer Verfechter des Dieselmotors", sagt der Ex-BMW-Manager und liegt damit ganz auf der Linie seiner deutschen Kollegen, die das Hybridauto durchweg als Mogelpackung verachten.

Dieselmotoren sind auch auf dem Highway deutlich sparsamer als Benziner und waren in den USA nach dem Schock der Ölkrise bis in die frühen Achtziger sogar sehr populär. Doch dann war der Kraftstoff wieder billig, und die Abgasvorschriften wurden zunehmend strenger.

Europas Autoindustrie, die seit 20 Jahren verstärkt auf den Diesel setzt, hat es bis heute versäumt, das Abgasproblem des Sparwunders zu lösen. Dieselmotoren verbrennen zwar sehr effizient, emittieren aber Ruß und wesentlich mehr Wald schädigende Stickoxide als Benziner. Mit Filtern und Katalysatoren ließe sich zwar auch ein Diesel säubern, doch das kostet Geld. Und Dieselmotoren sind ohnehin in der Produktion teurer als Benziner.

In den USA mangelt es zudem an der politischen Lobby, die auf die Mineralölindustrie den nötigen Druck ausüben könnte. Der dort zugelassene Dieselkraftstoff ist enorm schwefelhaltig und von schlechter Schmierfähigkeit. Das erschwert den Einsatz von Rußfiltern und modernen Einspritzanlagen.

Mercedes wird in diesem Jahr trotzdem mit einer Dieselversion der E-Klasse auf den US-Markt zurückkehren; an den minderwertigen Kraftstoff ist sie angepasst. Geplant ist zunächst allerdings nur ein bescheidener Absatz von 3000 Stück in 45 der 50 Staaten - die restlichen 5, unter ihnen Kalifornien, haben zu strenge Abgaslimits.
Das Hybrid-Fieber indes hat die Stuttgarter ebenso wenig erfasst wie die anderen deutschen Hersteller. In Detroit präsentierte Mercedes nur den Entwurf eines "Grand Sports Tourers", eines Großraum-Schwergewichts mit einer Kombination aus V8-Dieselmotor und Elektroaggregat. Doch mit dieser Antriebsart wird das Gefährt sicher nie gebaut. Es wäre schlicht zu teuer.

Ganz anders General Motors: Chefentwickler Robert Lutz kündigte an, die Hybridtechnik "bei den größten Trucks und Geländewagen" einzusetzen. Dort sei schließlich das Potenzial am größten: "Es ist doch viel besser, wenn man ein 30-Liter-Auto auf 15 runterbekommt als ein 5-Liter-Auto auf 2,5."

Überdies steigt bei kraftvollen Hybridautos zusätzlich der Spaßfaktor, denn der Elektro-Assistent erhöht beim Anfahren spürbar das Drehmoment. In der Vorahnung noch spurtstärkerer Auto-Giganten titelte die Tageszeitung "USA Today" sogleich: "Mehr Hybrid, mehr Muskeln".

Ganz vorn bei der Entwicklung hin zum bulligen Öko-Protz sind diesmal die Japaner. Toyota, unverkennbar bestrebt, den US-Herstellern auch in ihrer letzten Domäne, den ganz schweren Spaßlastern, künftig Kunden abzujagen, enthüllte in Detroit ein veritables Hybrid-Ungetüm.

Direkt neben dem stromlinienförmigen Sparmeister Prius präsentierte Japans größter Autokonzern die Studie FTX, einen "Full-size Pickup" mit V8-Benziner und Elektromotor. Leistungs- und Verbrauchsangaben des 5,80 Meter langen und knapp 2 Meter hohen Gefährts wurden verschämt verschwiegen.

Und auch Honda räumte in der Nacht zum Dienstag seinen Messestand um. Die futuristische Mondlandschaft mit ökosauberen Zukunftsautos wich einer teppichbelegten Ausstellungsfläche mit den Modellen der Gegenwart und nahen Zukunft. In vorderster Linie: die Studie SUT - ein großer, kantiger Pick-up-Truck.


Link:http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,281515,00.html
 
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